Warum nicht die Ligen nach Weihnachten zB aufteilen (ich bleibe jetzt mal bei 5 Regionalligen):
Reduzierung der Regionalligen auf 16 Teams je Liga. Gespielt wird nur eine Hinrunde
Teilung der Ligen, die ersten 4 kommen weiter und spielen eine Aufstiegsrunde mit 20 Teams aus (nur einfache Runde) (oder 2×10 Teams mit Hin und Rückrunde nach Kompassmodell) aus. Die besten 4 (oder je besten 2) steigen auf
Die Regionalligen spielen nach’m Winter eine Abstiegsrunde aus. Punkte aus der Hinrunde werden mitgenommen. Die Meister dieser Abstiegsrunde bekommen einen festen Startplatz im Pokal o.ä.
Grundsätzlich finde ich die idee in der Theorie super, hab da nur noch ein paar Fragen:
Wer spielt die Aufstiegsrunde, die besten 4 unabhängig ob sie aufsteigen wollen oder die besten 4 die eine Lizenz beantragen? Denke da vorallem natürlich an die RL Bayern
Diese Runde mit 20 Teams klingt an und für sich nicht schlecht aber da sind die Entfernungen dann schon teilweise elendig lang, denke da an z.b. Weiche Flensburg gegen Wacker Burghausen.
Selbst bei 2x10 teams wäre das teilweise schon kritisch, da sind die Fahrstrecken trotzdem schon sehr happig.
Ich denke die Theorie is sehr gut aber in der Praxis wird man die selben Probleme kreieren wie in der dritten Liga
So wie das schon wieder läuft, wird es kein Ergebnis geben. Ist doch immer so, Änderungen werden nicht jedem passen, da es auch Einschränkungen oder Verschlechterung geben kann.
Da müsste jeder von seinen Pfründen abgeben und das passiert nicht.
An der Initiative „Aufstiegsreform 2025“ haben sich aus dem Gebiet des Bayerischen Fußballverbands sieben Vereine angeschlossen: TSV 1860 München, 1. FC Schweinfurt 05, FV Illertissen, Würzburger Kickers, Schwaben Augsburg, Wacker Burghausen und die SpVgg Bayreuth. Im BFV sind 4.447 Vereine organisiert. 57 davon nahmen an der Abstimmung des BFV über Kompass-, Regionen- oder die Ausarbeitung neuer Modelle teil.
Natürlich wollen nicht alle dieser Vereine viertklassig spielen. Dennoch vertritt der BFV die Interessen aller dieser Vereine. Und nicht nur von den sieben womöglich ambitioniertesten.
Es hat seine Gründe, dass Vereine wie Unterhaching, Vilzing, Aubstadt, Eichstätt, Ansbach, Buchbach, Memmingen, Aschaffenburg, Hankofen-Hailing, Eltersdorf, Landsberg oder viele andere mehr in dieser Gewichtsklasse sich nicht an der Initiative beteiligt haben. Die haben nämlich bereits jetzt zu kämpfen, für den Amateursport absurd hohe Auflagen zu erfüllen, um an der 4. Liga teilnehmen zu können. Nicht 2. Liga, nicht 3. Liga. Es ist inzwischen eine finanzielle und infrastrukturelle Herausforderung, in der 4. Liga mitspielen zu dürfen.
Sowohl das Kompass- als auch das Regionen-Modell sahen eine Reduzierung der Viertligisten um rund 20 Prozent vor. Absehbar ist unter diesen Voraussetzungen der Zwang zu einer weiteren Professionalisierung des Viertligaspielbetriebs und damit die Verunmöglichung für viele Amateurvereine, viertklassig zu spielen.
Aus den Fanszenen kommt oftmals vollkommen zurecht die Kritik, dass durch die absurden Summen, die inzwischen an Champions League Teilnehmer ausgeschüttet werden, die finanzielle Lücke zwischen großen und kleineren Vereinen immer weiter auseinander geht. Dieselbe Logik greift beim Vergleich von anderen Europapokalteilnehmenden mit den übrigen Bundesligisten, von Bundesligisten mit Zweitligisten, und von Zweitligisten mit Drittligisten. Die beiden vorgeschlagenen Modell für die Regionalliga haben genau denselben Effekt. Sie zementieren das Leistungsgefälle zwischen abgestürzten, aber ambitionierten Traditionsvereinen auf der einen und Amateurvereinen auf der anderen Seite, weil die Viertklassigkeit für Amateurvereine weiter erschwert wird.
Die Fanszenen schreiben „nicht nur den kritischen Fans wird jetzt endgültig klar, dass die Verbände nicht im Sinne ihrer Mitgliedsvereine agieren, sondern ganz eigene Ziele verfolgen“. Das ist eine absolute Unverschämtheit. Die Entscheidung des BFV ist das Ergebnis der Befragung von 57 Mitgliedsvereinen, die sich mehrheitlich gegen die Reformen ausgesprochen haben. Und nicht die Alleingänge von irgendwelchen Verbands-Provinzfürsten.
Der Profifußball muss ganz dringend damit aufhören, Strukturen zu Lasten des Amateurfußballs zu schaffen. Die beiden von weitestgehend Profifußballklubs erarbeiteten Modelle wären genau das gewesen und wurden daher vollkommen zurecht abgelehnt. Die vierte Liga muss für alle Vereine, die sich sportlich qualifizieren, möglich sein. Und nicht nur für ambitionierte und abgestürzte Profivereine.
Der Fußball gehört allen Vereinen, und nicht nur den Großen.
Ja, wenn man es einfach entgegen aller vorheriger übereinkünfte von 20 auf 18 reduziert, fallen schon mal 8 plätze mehr weg.
Aber die strukturellen Voraussetzungen hängen ja nicht mit der Ligastruktur zusammen, sondern mit den zu hohen Verbandsvorgaben. Diese gilt es zu verringern, aber nicht gute Kompromisse zu verwässern und zu verweigern
Bayern hat m.W. mit dem Veto die Entscheidung verhindert. Kann schon sein, dass Süd-West auch dagegen war. Ist aber auch egal. Ich frage mich eher, wer dann von den geplanten 20 wieder auf 18 reduziert hat?
Woher kommen deine 13 Vereine? Ich zähle bei dem Modell von Fupa 14 Mannschaften aus Bayern in der Südgruppe, und 2 Mannschaften aus Bayern zukünftig in der Nordostgruppe. Macht insgesamt 16. D.h. dass es ein Jahr 4 Absteiger anstatt 2 gäbe. Das erscheint nicht so dramatisch. In der Kreisliga in München werden die Gruppen nächstes Jahr von 3 auf 2 reduziert. Was heißt von 42 Mannschaften auf 30. Das nenne ich ein Gehacke.
Du vermischt da 2 Sachen, die ich extra getrennt habe.
Den engen finanziellen Flaschenhals bezog ich auf die fehlende Solidarität zwischen 1. Liga und den Rest der Ligen, bzw. den fehlenden Druck der Verbände da mehr Gleichberechtigung zu erwirken.
Eine 2-geteilte 3.Liga verwässert meines Erachtens die Qualität der 3.Liga. Das erscheint mir negativ. Und ich verstehe nicht, warum man keine 4 Regionalligen umsetzen kann. Ich sehe da bis auf das fehlende Alleinstellungsmerkmal (eigene Regionalliga) keine Nachteile für den BFV.
Wichtig war doch immer die Forderung, dass es ungerecht ist, wenn 2 Verbände immer aufsteigen dürfen, und 3 Verbände sich die letzten beiden Plätze abwechselnd über die Relegation ausspielen müssen. Und dabei geht es halt nicht um Aubstadt oder Vilzing. Die kommen in einer angedachten Südstaffel ziemlich sicher nicht in die Verlegenheit aufsteigen zu müssen.
Es geht nicht direkt um Ungerechtigkeit, sondern Meister müssen aufsteigen. Von den RL wird keiner etwas abgeben. Für eine bzw. 2 Zwischenliga dazwischen wird sich keiner bereit erklären. Dann bleibt nur 3.Liga auf 22 und 5 Absteiger. Wollte der Dfb nicht.
Wenn ich bei 5 Regionalligen 2 dabei habe, die sicher aufsteigen als Meister, und die anderen müssen sich um die restlichen 2 Plätze abwechselnd raufen, ist es natürlich ungerecht. Aber du hast recht. Richtiger ausgedrückt wäre es gewesen: Alle Meister müssen aufsteigen. Auch wenn das aktuell gar nicht immer der Fall ist, wie man bei Nürnberg II sieht. Daher wäre ich im aktuellen Modus glatt so rigoros und würde dann dem Verband den Aufstieg streichen, wenn der Meister nicht aufsteigen will.
Als wir in der Bayernliga waren, ist der Meister auch nicht automatisch aufgestiegen. Glaub ich zumindest.
Waren damals so Vierergruppen jeder gegen jeden oder so ähnlich.
War schon irgendwie geil