Ich finde die Änderung gut und hoffe das die Herren in Schwarz nun auch mal ihre Regeln befolgen.
Bisher konnten die Torhüter ja machen was sie wollen, ohne das ein Schiri auch nur einmal gepfiffen hat.
Es gab also eine Regel, die nicht eingehalten wurde.
Bin vor allem gespannt, ab wann der Schiri zählt.
Was ist denn daran gut?
Eigentlich wäre für die Zeitüberschreitung ein indirekter Freistoß vorgesehen, kann auch auf der Linie des Fünfer sein,
also 5,5 Meter vor der Torraumlinie auf dieser die Abwehrspieler dann stehen müssen.
Ist doch spannender und gefährlicher als ein Eckstoß.
Was hatten die Regelhüter vor dieser Saison großmaulig angekündigt?
Die Verhinderung einer schnellen Ausführung eine Freistoßes wird konsequent mit Gelb bestraft.
Pfeiferdeckel, nichts wird gemacht.
Die sollten sich mal lieber um das Zeitspiel bei einem Einwurf Gedanken machen, da geht bei weitem mehr Spielzeit verloren.
Der Spieler der als erster den Ball in die Hand nimmt sollte den Einwurf auch ausführen müssen und wenn er den Ball weiter gibt wirft der Gegner.
Außerdem gehört in der Nachspielzeit bei Unterbrechungen die Zeit angehalten.
Alles sinnvoller als dieser bescheuerte Ecksoß.
…ganz zu schweigen von der Regel, dass nur der Spielführer mit dem Schiri diskutieren darf! davon ist ja gar nix übrig gebleiben
Naja aus 5 Metern is mit 5 mann und Keeper das Tor zu, wenns ned grad genau in der Mitte is.
Aber mal ehrlich. Der Grund warum die 6 Sekunden Regel nicht umgesetzt wird ist doch, dass es in der Praxis fast nicht möglich ist.
Nehmen wir mal an, ein Eckball. Der Keeper fängt. Was passiert?
Alle Spieler, eigene und Gegner rennen ja nicht wie die wilden los, sondern traben in ihre Positionen. Der Keeper muss sich erstmal nen Überblick verschaffen, wer steht noch hinter mir, wo sind meine Leute etc… eventuell muss er dazu ja auch erstmal noch selber aufstehn… Da sind ja bis er überhaupt mal Platz hat auszuholen oder nen Abschlag zu machen 6 Sekunden schon vorbei. Bei Flanken aus dem Spiel heraus ist das ja mitunter genauso, dass vor dem Tor ein gewisser Tumult ist oder auch Gegenspieler sich dem Torwart in den Weg stellen.
Und wenn der Torwart nicht bedrängt wird oder ne Spielsituation vorbei ist, dann halten sie den Ball meistens nicht so lange fest, sondern spielen in frei mit dem Fuß. Und da zählt diese Regel ja nicht mehr.
Abgesehn davon, dass der Schiri ja frei ist, die Zeit nachspielen zu lassen. Das müsste meines Erachtens mehr durchgesetzt werden, dass die Nachspielzeit besser eingesetzt wird um Vorteile durch Zeitspiel zu minimieren.
Laut den Anweisungen an die SR wurde die Zeit sowieso auf 10 Sekunden erweitert.
Bei einigen Torhütern stoppe ich für mich öfters die Zeit und da waren schon mal 20 Sekunden und mehr dabei.
Meine Rede seit
:
Jede geschundene Zeiteinheit dreifach nachspielen lassen!
(Und zefix nochmal eine Stoppuhr für den vierten Schiri zwingend vorschreiben!)
Wie gesagt. Es kommt auch ein bissl auf die Situation an.
Auf jeden Fall müsste der Schiri dann aber als Nachspielzeit aufrechnen, wenns es der Torwart der führenden Mannschaft ist.
Ja das lässt sich ohne Weiteres machen, denn die Nachspielzeit wird ja auch so schon nach bestimmten Faktoren(Tor Auswechslungen Verletzungen) festgelegt. Das lässt sich technisch locker machen Zeitspiel den Teams zuzuordnen und das je nach Spielstand in der 90. Min einzurechnen. Wenn eine Mannschaft Zeitspiel macht, dann kann sich das eben am Ende auch negativ auf sich selbst auswirken.
Und schon ist Ruhe mit der Zeitschinderei!
Da hast du völlig recht und deshalb finde ich es gut, das ganze zu verändern und dann hoffentlich auch zu Anden.
Aber das mit den Regeln ist ja mehr und mehr Willkür bei den Herren Schiedsrichter.
Ja; so manchen Schiri würde ich auch gerne dort abwerfen.
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Abwerfen, ne dann doch lieber aussetzen. Auf einem Gipfel, ohne Schuhe. Seine Pfeife, die Karten und das Freistossspray darf er gerne mitnehmen.
Verlorene Zeit ist die Zeit, die unabsichtlich verloren geht. Klassische Beispiele sind Behandlungspausen bei Verletzungen, Unterbrechungen des Spieles wegen widriger Wetterbedingungen, aber platte Bälle etc. Verlorene Zeit muss immer nachgespielt werden. Vergeudete Zeit ist Zeit, die absichtlich verloren geht.
Strittige Szenen am 26. Spieltag: Die Analyse von Babak Rafati
Szene 4: Bei einem Zweikampf mit Philipp Maier (1860) fährt Valmir Sulejmani (Hannover II) den Arm aus und trifft seinen Gegenspieler. Eine Karte sieht er von Schiedsrichter Felix Weller nicht. [TV-Bilder – ab Minute 17:45]
Babak Rafati: Bei diesem Luftduell stößt Maier seinen Gegenspieler Sulejmani ein wenig von hinten in den Rücken, was aber noch kein Foulspiel ist. Daraufhin will sich Sulejmani ein wenig befreien, schlägt mit dem Arm nach hinten und trifft seinen Gegenspieler gegen den Nacken – auch, wenn sich Maier ins Gesicht fasst. In dieser Szene hätte es für dieses Nach-Hinten-Schlagen die gelbe Karte geben müssen, sodass eine Fehlentscheidung vorliegt, gar keine Karte zu zeigen. Eine rote Karte wäre nicht angebracht gewesen, da der Treffer nicht so schlimm ausfällt. Ein Gesichtstreffer wäre sicherlich rotwürdig gewesen.
Szene 5: Nachdem 96-Keeper Wechsel den Ball nach einer Ecke nicht festhält, köpft Jesper Verlaat das Spielgerät ins Tor, trifft dabei aber Philipp Maier, der hinter der Linie steht. Weller entscheidet auf Abseits. [TV-Bilder – ab Minute 1:30]
Babak Rafati: Nachdem Verlaat den Ball auf das Tor geköpft hat, will Mitspieler Maier nicht ins Spielgeschehen eingreifen, bleibt unbeteiligt mit dem Rücken zum Spielfeld stehen und bekommt den Ball von Verlaat an den Rücken geköpft. Dadurch, dass Maier bereits mit beiden Beinen hinter der Torlinie ist, sieht man, dass er den Ball an den Rücken bekommt, mit dem er auch hinter der Torlinie steht. Somit greift er erst gar nicht ins Spielgeschehen ein. Als er den Ball an den Rücken bekommt, ist bereits ein Tor gefallen, so dass die Abseitsposition aufgehoben wird. Final hätte das Tor zählen müssen. Womöglich hat der Assistent aber nicht genau hingeschaut und daher nicht erkannt, dass der Ball bereits im Tor beziehungsweise hinter der Torlinie ist. Eine Fehlentscheidung, diesen Treffer nicht anzuerkennen und stattdessen auf Abseits zu entscheiden.
Szene 6: Eric Uhlmann (Hannover II) will den Ball im Strafraum klären, schießt sich diesen aber an den eigenen Arm. Das Spiel läuft weiter. [TV-Bilder – ab Minute 1:41:00]
Babak Rafati: Bei diesem Abwehrversuch von Uhlmann liegt ein klares Handspiel vor, allerdings schießt sich Uhlmann den Ball an den Arm. Dabei ist aber entscheidend, ob der Arm vorher zur Vergrößerung der Körperfläche eingesetzt wird oder nicht. Diese Frage kann man klar verneinen, denn der Arm ist in natürlicher Haltung, sodass dieses Handspiel nicht strafbar ist. Eine vollkommen richtige Entscheidung des Schiedsrichters, weiterspielen zu lassen und keinen Elfmeter zu geben.
Sag ich ja.
Verlorene Zeit muss nachgespielt werden(z.B. Verletzungen Auswechslungen Tor) es gibt dafür auch definierte Zeitspannen die anzurechnen sind.
Daneben gibt es vergeudete Zeit, die im Nachteilsprinzip betrachtet und ausgeglichen werden müssen.
Vergeudet also ein Mannschaft Zeit nachdem sie in Führung ist, so wird diese Zeit nur dann nachgespielt wenn sie nach 90 Min noch in Führung ist. Ansosnten nicht. Wird das konsequent umgesetzt, so würde sich Zeitspiel mit Sicherheit reduzieren, weil das bei 1:0 nach 60 Minuten durchaus ein Risikofaktor wäre.
Ohne Worte.
Da bin ich d’accord. Aber normalerweise bin ich immer über Kreuz mit Rafati. Muss nochmal drüber nachdenken
.
Nein, natürlich ist das Tor wenn der Ball drin war zum Zeitpunkt , wo der Rücken getroffen wird.
Aktiv ins Spielgeschehen eingreifen kann ich nur wenn ich auf dem Platz bin.
Da stimm ich zwar zu. Aber ob der Ball wirklich mit vollem Umfang hinter dem Tor ist, kann man nicht hundertprozentig sagen. Kann ja auch sein, dass Maier zwar mit beiden Füßen hinter der Linie steht, aber halt noch so dicht dran ist, dass der Ball, der seinen Rücken trifft, eben nicht mit vollem Umfang drüber ist. Gefühlt würde ich schon sagen, dass er drin war - aber hundertprozentig kann es niemand sagen (wohl auch der Schiriassistent nicht). Aber unabhängig davon: So gänzlich unbeteiligt, mit dem Rücken zum restlichen Geschehen, muss man als Fußballprofi es erst mal schaffen, sinnlos rumzustehen…
Als Schiri/Mensch kannst du nie und nimmer in dieser Phase sehen ob der Ball drin war oder nicht. Jedenfalls von der Position wo der Schiri da stand.
Das gleiche gilt für den exakten Standort von Maier bei der Ballabgabe.
Bedeutet für mich, dass der Schiri auf Verdacht gepfiffen hat was grundsätzlich falsch ist.
Man darf nix pfeifen was man nicht sieht. Außer vielleicht wenn der Linienrichter darauf hinweist, oder der betreffende Spieler selbst.
Und der Linienrichter muss genau das sehen, das ist doch seine erste Aufgabe in solchen Situationen. Einerseits zu sehen, ob der Spieler im Abseits stand, zum anderen hier noch, ob der Ball hinter der Torlinie war. Von wo sieht man das in der Situation besser als von der Eckfahne (ja, als Torrichter, der stünde näher dran. Gabs aber in dem Spiel nicht)?