Also da geh ich mal von einer anderen Überlegung aus.
Das muss man im Zusammenhang mit der Olympiabewerbung sehen.
Sechzig will ja ein Stadion für 25.000 möglichst gleich nächste Saison. Also müssten wir einen entsprechenden Bauantrag stellen. Die Stadt prüft den und wenn sie ihn ablehnen müsste, dann könnten wir klagen. Das dauert aber.
Bis dahin hat sich auch in Sachen Olympia was entscheiden. Und je nachdem was bei beiden Dingen rauskommt könnte die Stadt auch selbst einen Bau für 25.000 ins Auge fassen und mit Olympia und Rechtssicherheit begründen.
Vorteil könnte auch sein, dass falls unsere Klage für 25.000 vor Gericht abgewiesen wird, der baurechtliche Status für 15.000 nicht kassiert wird, sondern für die Stadt erhalten bleibt. Und man dann eben mit den 18.000 weitermacht.
Mei es würde halt wieder Zeit ins Land gehn mit ungewissem Ausgang.
Was mit jeder Aktion die in die Hose geht wahrscheinlicher wird ist halt die einzige verbleibende Alternative am Spiridon Louis Ring
Ok, wir haben also, so lese ich bei Euch raus, drei Optionen:
a) Grundsanierung aka Drittligatauglichkeit
b) grundsätzliche Zweitligatauglichkeit
c) Zweitligatauglichkeit “mit mehr Lametta”, also das, was der OB “alles andere” nennt und später mit “VIP-Logen und so weiter” konkretisiert
Variante b) soll doch prinzipiell kommen, sagt der Reiter ja selber (potentielle Fehler mal außen vor gelassen). Variante c) nur, wenn es die Zusage über dauerhafte Miete von 60 gibt. Wo ist da die Variante a)? In welchem Fall kommt die, bezogen auf die Aussagen im Interview? Kommt die nur, wenn wir in Riem bauen wollen? Oder wann noch?
variante b ist 2. Liga mit 15.000 mit Hosptiality Stehhalle Vollüberdachung
variante c ist 2. Liga mit 18.000 mit Hoapitalitiy Stehhalle und weitere Plätze über Ostkurve und Vollüberdachung
Für Varianten b und c müsste Sechzig entscheiden was sie wollen, weil es ja unterschiedliche Mieten nach isch ziehen würde, und langfristige Verträge machen weshalb eben alles Weitere bei Sechzig liegt.
Die Stadt hat Variante c bereits als Bauvorbescheid ins Rennen geschickt um im Vorfeld Einsprüche und Klagen von Anwohnern zu testen, mit dem Ergebnis dass es innerhalb der jeweiligen Fristen keine gab. Also rechtlich Alles im grünen Bereich bis hierher.
Deshalb sagt Reiter die Stadt tut Alles für den Erhalt eines 2. Liga Stadions und 18.000 weil die Anwohnerschaft das akzeptiert.
Er hätte natürlich auch sagen können, Wir tun alles um ein 2. Liga taugliches Stadion zu erhalten. Aber mei, es gibt halt auch Begriffe mit doppelter Bedeutung die sich erst aus dem Zusammenhang ergibt.
Warum so kompliziert? Es ist doch vollkommen absurd, dass ein Mieter den Bauantrag für den Umbau eines städtisches Stadion stellt, welches von der Stadt ausgebaut werden soll.
@Alrik Meines Erachtens kommt da prinzipiell und ohne Zusage von uns gar nichts. Für B und C müssen wir uns für einen längerfristigen Mietvertrag entscheiden. Wahrscheinlich in Höhe und vielleicht Laufleistung unterschiedlich, aber um das kommen wir nicht rum. Wenn wir wieder mal gar nichts machen, droht er uns mit Variante A. Dann stehen wir bei Aufstieg halt im Regen.
…am Mittelkreis im Oly die Spieler und auf der Gegengerade die Fans. Denn wir haben ja ein zweitligataugliches Stadion, für dessen Unterhalt die Stadt regelmäßige Einnahmen braucht.
Nach wie vor halte ich es für nicht unwahrscheinlich, dass uns Reiter genau dorthin lenken möchte.
Für die Zukunft des Sechzgas als unsere Spielstätte oberhalb der 3. Liga aber sehe ich immer weniger Chancen…
Ist von mir ja nur eine Sichtweise die auch möglich wäre.
Weil es möglicherweise nur so kompliziert geht um am Ende rechtlich nicht mit einem Stadion da zu stehen das gar keine Baugenehmigung mehr hat wenn Sechzig vor Gericht verliert. Dann könnten wohl auch 15.000 zum Problem werden.
Oder anders gesagt.
Würde die Stadt den Bauantrag stellen, dann könnte ein Anwohner dagegen klagen.
Und wenn er Recht bekommt, dann könnten weitere Klagen auch zumindest die 15.000 mit Variante b in Frage stellen.
Wenn aber Sechzig bei der Stadt den Bauantrag stellt, und diese ihn ablehnt. Dann würde nicht ein Anwohner klagen, sondern Sechzig gegen die Stadt. Und wenn Sechzig dann verliert, wäre lediglich dieser Bauantrag gegenüber der Stadt weiterhin abgelehnt, aber die Varainten b und c blieben weiterhin möglich.
Ich lese hier immer von “Zweitligatauglichkeit” … interessiert mich das? Die zweite Liga wird nur eine kurze Zwischenstation sein, wie 1993. Wenn “sie” in Riem oder wo auch immer kein neues Stadion bauen wollen/können, dann steht fest, dass wir in drei oder vier Jahren unter einem neuen Dach spielen werden, das mehr als doppelt so viel kosten wird wie ein Luxusumbau des Grünwalders.
es läuft … oder will jemand zurück in die Allianz Arena
Was spräche denn gegen Variante B mit der Vertragsklausel, dass im Falle eines Aufstiegs von 1860 in die 1. Bundesliga aufs Olympiastadion ausgewichen wird?
Klar, ein Bundesliga-Aufstieg in Zeiten wie diesen wirkt grotesk unrealistisch für 1860. Aber sag niemals nie. V.a. nicht, wenn du über Jahrzehnte hinweg die Zukunft eines Fußballclubs planst.
Bei aller Liebe zum Sechzgerstadion. Die Option 1. Liga zu spielen (oder zunächst mal: zweite Liga zu spielen) muss grundsätzlich da sein.
Und nein, die AA ist keine Option und wird - Gott sei Dank - auch nie mehr eine sein.
Ich schätze mal mind. 37 Mio Euro Baukosten für ein dann leeres 15.000er Stadion mit VIP-Logen in dem dann die Sechzger Damen oder U23 vor 200 Zuschauern spielen.
Olympiastadion? Also quasi das halbe Olympiastadion wegen der fehlenden Vollüberdachung.
Ok. Für die FCB Damen wäre das Sechzger dann vermutlich ned die schlechteste Option.
Und wenn wir nach einem Jahr wieder aus Liga 1 absteigen würden, wären wir ja wieder da. Die Wahrscheinlichkeit, dass über viele Jahre 1860 noch mal in Liga 1 spielt, ist ja dann doch eher nahe 0 %.
Für ein Jahr? Warum nicht? Besser als nicht aufsteigen zu können. Für länger? Sicher nicht. Aber wenn der Fall, dass Sechzig sich in der 1. Bundesliga noch mal etablieren sollte, wirklich eintritt, haben wir aus meiner Sicht auch in Sachen Stadion wieder eine ganz andere Situation (Stichwort: Neubau).
Das ist das was mich an der aktuellen Situation auch am meisten stört am Neubau-Gequatsche. Nicht, dass es dann ggf. keine Löwenheimspiele mehr in Giesing geben würde (was schade wäre) - sondern dass ein mittelmäßiger Drittligist mit Einnahmen eines mittelmäßigen Drittligisten einfach niemals in der Lage sein wird, so was zu stemmen, außer ein externer Geldgeber zahlt das auf seinen eigenen Nacken (was - außer RB - niemand tut).
Hierbei handelt es sich um eine gefühlte Überdachung (solange es nicht regnet) …
Ein riesiger Artikel in der SZ von Sebastian Beck zum Dach des Olympiastadions. Fast hätte es ein Dach über die “Ost” bekommen. Sehr interessant, finde ich.
„Schade, dass es nur für große Konzerte genutzt wird“, sagt sein Architekt Fritz Auer und schwärmt von der Atmosphäre bei den europäischen Leichtathletikmeisterschaften 2022.
Und deshalb ist es ein einmaliger Glücksfall, dass die Stadtverwaltung ihrem grattligen Drittligisten, im Falle des Falles, ein neu renoviertes, erstligataugliches städtisches Stadion zur Verfügung stellen könnte.
Eben, das ist ja das Problem.
Je länger man bei einer Metropole wie München dafür braucht, umso weiter raus gehts am Ende.
Auch wenn Mang das natürlich nicht öffentlich sagt, steht er vor der Entscheidung Giesing mit max 18.000 und Risiko keine Zulassung für die 1./2. Liga zu bekommen. Oder Neubau in Riem für 25-30.000 Z für das gleiche Geld + Option auf bis zu 40.000.
Als Verantwortlicher im Verein musst Du einfach anders denken als ein Fan. Da kommst ned drum rum bzw. nur eine gewisse Zeit aber eben nicht auf Dauer.
Also selbst als mittelmäßiger 3. Ligist haben wir aktuell durchaus Einnahmen eines Top Drittligisten. Ich glaube das ist eben der falsche Ansatz.
Über was stören wir uns denn beim Stadion am Meisten?
Doch nicht daran, auch dass man Miete zahlen muss, aber in erster Linie ja dass man zu wenige Einnahmen daraus generiert. Also was muss man tun?
Ein Stadion mieten, was aber keinen wirklichen Mehrwert bietet? Stufe I(Variante b) würde bei mind 37 Mio Baukosten auch eine Erhöhung der Miete nach sich ziehen. Die Stadt kann da gar nicht anders. Sie hat nur Spielraum in der Frage marktüblich oder Amortisation. Am Ende aber ein deutlicher Anstieg bei beiden Mietvariaten. Es würde uns also effektiv bei 100% Auslastung nicht mal den Ausgleich des strukturellen Defizits bringen. Und das wäre auch in der 2. Liga nicht viel anders zu erwarten.
Man müsste in der Konsequenz also bereits in der 2. Liga ins Oly gehn oder mindestens eine z.B. 14:3 Lösung überdenken. Wenn man die 2. Liga aktuell betrachtet, dann wäre vermutlich sogar eine 11:6 Lösung im Raum, selbst mit einer Variante b.
In der letzten 2. Liga Saison im Sechzger lag man bei 22000 im Schnitt und da war die 2. Liga noch bei Weitem nicht so attraktiv wie jetzt. Nürnberg Schalke Berlin KSC Lautern Dresden evtl Fürth bist locker weit über 15.000.
Da wird ein 37 Mio Umbau beim Sechzgerstadion dann langsam auch für die Stadt unattraktiv. Zumal man bei 1. Liga möglicherweise ja gar nicht dort spielen würde.
Möglich wäre das sicher irgendwie, aber eine echte Lösung die uns weiterbringt ist das ja jetzt auch nicht.
Auch wenn Harie es weiter oben schon erklärt hat - ich versteh Reiters Aussage aus dem Interview nicht. Bei 25.000 müsste man auf eigene Faust als Bauhherr auftreten, dann gegen die die Planungsbehörde der Stadt klagen und falls man vor Gericht verliert, wird aus dem ganzen GWS ein Schwarzbau weil die alte Baugenehmigung dann vielleicht auch wegfällt? Hä?
Dass einem in einem zweitligatauglichen GWS automatisch für immer die Tür zur ersten Liga versperrt wäre halte ich nicht für in Stein gemeißelt - die DFL kann ja auch Sondergenehmigungen erteilen.