Sechzgerstadion oder doch grüne Wiese?

Gabs glaub ich auch schon mal in einer anderen Version spiegelbildlich zur Haupttribüne
wo auch die Kurven weitestgehend mit überdacht sind.

Ein Stadiondach auf der West und Südseite eines Stadion ist ab einer gewissen Größe so oder so Blödsinn.
Es regnet wenn dann meist von der West-Nordwestseite her. Deshalb ja auch die Wetterseite genannt.
Das Dach auf der Ost bzw. Südseite eines Stadion ist für die Besucher im Unterrang bei Regen völlig wirkungslos, und mit etwas mehr Wind auch bis weit nach oben. Mei ist halt ein Freiluftsport.
Die bedachte Südseite sorgt durch ihren Schatten meistens für das Problem mit dem Rasen der dann künstlich mit UV Licht besonnt werden muss.

Der eigentliche Grund, die Schnee- und Eisfreiheit der Besucherberiche ist recht und schön. Kann aber eben auch von Oben her gefährlich werden. Nämlich dann wenn Schnee und Eis auf den Dachkanten beginnen zu schmelzen und auf die Zuschauer herabfallen.

Da die DFL sich das aber partout einbildet musst halt mitmachen.

Sehr gutes Statement. Das ist die Sprache, die ein Politiker versteht.

In dem offenen Brief verlangt man allen Ernstes, dass die Stadt gefälligst zuerst das Sechzga ausbauen soll und sich erst dann um so Gedöns wie eine Olympiabewerbung kümmern soll.

Und das sei allen Ernstes “die Sprache, die ein Politiker versteht”? Oder ist das die Sprache aus unserer eigenen Blase, eine Prioritätensetzung, die wohl die meisten von uns so sehen würden, welche aber außerhalb der Löwenwelt absurd bis anmaßend, bestenfalls erheiternd wirkt?

Solche Aktionen bewirken absolut nichts außer einer Selbstvergewisserung und einer gewissen mentalen Befreiung, es “dem roten Reiter” moi so richtig gsogt zu hom. Auch wenn sie (vielleicht tatsächlich) noch so gut gemeint sein sollten…

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Klasse Beitrag :backhand_index_pointing_up:

Ich glaub das is weniger darauf bezogen, dass sich die Stadt erst danach um Olympia kümmern soll. Es geht wohl eher darum, dass man einen Dialog wollte um Argumente zu finden warum die Löwen-Fans die Olympiabewerbung unterstützen sollen. Also…
Absage zum Ausbau = Unterstützung von Nolympia,
Zusage zum Ausbau = Unterstützung von Prolympia
im Hinblick auf den Bürgerentscheid zur Olympiabewerbung am 26.10.25

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Meinst du wirklich, dass für Fans der Ausbau des GWS ein Hauptargument ist um beim Bürgerentscheid für Ja zu Olympia zu stimmen?

Die Entscheidung ist doch wohl eher: Bringt uns Olympia mehr Positives als es kostet? Möchte ich Olympia in München erleben?

Ich erwarte vom e.V. übrigens ein deutliches Statement pro Olympia. Und das unabhängig der Stadiondiskussion. Unser Verein hat schon viele Olympioniken hervorgebracht. Es wäre einfach der Traum vieler Kinder, die in unserem Verein aktiv Sport betreiben „Olympia dahoam“ zu erleben!

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Für die Frage bin ich der falsche Adressat. Ich bin ja nicht Verfasser des offenen Briefes
Ich hab ledilgich Radis_Erbe meíne Interpretation des Briefes dargelegt.

Offensichtlich sind die Fanorganisationen dieser Meinung sonst hätten sie den Brief ja nicht geschrieben.

weißblau textet auch an Reiter

OFFENER BRIEF AN OB REITER
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister
Dieter Reiter,
wir möchten uns ausdrücklich von den scharfen Tönen
einzelner Fangruppierungen des TSV 1860
distanzieren. Mit Polemik kommt man im Leben nicht
weiter. Uns ist sehr wohl bewusst, was Sie dem Verein
anbieten: Zum einen den zweitligatauglichen Ausbau
des Grünwalder Stadions, zum anderen ein Grundstück
in Riem für einen möglichen Neubau. Beides ist weit
mehr, als man für einen Drittligisten erwarten dürfte.
Dafür sind wir Ihnen dankbar.
Wir wissen, dass unser Verein keine einfache
Ausgangsposition hat und wir uns keine großen
Forderungen erlauben können. Umso mehr schätzen
wir, dass Sie uns Gehör schenken.

Lassen Sie sich bitte nicht beirren: Die Stimmen, die Sie
attackieren, repräsentieren nicht die Mehrheit. Viele
Fans - in München und im Umland - beobachten die
Entwicklungen mit Bedacht und in der Überzeugung, dass
nur konstruktive Lösungen den TSV 1860 nach vorne
bringen. Auch wir lieben das Grünwalder Stadion, doch
wir respektieren die rechtlichen und baulichen Grenzen.
Deshalb bitten wir Sie, unserem Präsidenten Gernot
Mang gegenüber Klartext zu sprechen.
Es ist notwendig, offen zu benennen, dass das
Grünwalder Stadion für einen ambitionierten Verein
nicht mehr dauerhaft für Profifußball geeignet ist. Nur
wenn wir uns dieser Realität stellen, können wir eine
Zukunft gestalten, die sportlich wie wirtschaftlich
tragfähig ist.
Sie selbst schwärmen noch heute von den Münchner
Stadtderbys. Damit diese Spiele wieder Realität werden
können, müssen wir den Stadion-Kult um das Grünwalder
überwinden und mutig den Blick nach vorne richten.

Förderlich für die weiteren Gespräche zwischen Stadt
und Verein wäre es zudem, wenn diese direkt von Ihnen
geführt würden. Sie genießen das Vertrauen vieler
Löwenfans, weil Sie den Gesamtblick für München im
Auge haben.
Wir sind überzeugt, dass damit die Chance auf eine
sachliche und zukunftsorientierte Lösung größer ist, als
wenn diese Gespräche vorrangig von der Dritten
Bürgermeisterin Frau Dietl begleitet werden, die ihre
besondere Nähe zum Standort Giesing bereits mehrfach
öffentlich betont hat. Die Erfahrungen der vergangenen
Jahre haben gezeigt, dass ein zu enger Fokus auf einen
Stadtteil den Gesamtinteressen des Vereins nicht gerecht
wird.
Seien Sie uns bitte auch weiterhin
positiv gewogen, lieber Herr Reiter!
Mit weiss-blauen Grüßen
Weiss & Blau für den TSV e.V.

Und beim nächsten Termin der Stadt mit unseren Vertretern legt Reiter die beiden Briefe vor und fragt zurecht “Ja was jetzt?!”

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Die Olchinger schreiben ja allwöchentlich offene Briefe…, Relevanz nada.
wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen, hat man außerdem ja im Juli und letztes Jahr gesehen…
Und auch in den letzten Umfragen der KGaA war das mehrheitsverhältnis klar.

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Sollten wir nicht auch einen Offenen Brief verfassen? :thinking: Allmählich fühlt man sich doch so (ver)fassungslos…

Aber wer soll den schreiben? Liebknecht? GeoSch? Der FT? Konsens bestünde wohl nur über den aktuell abwesenden Sehlöwen…

Aus der Sicht Reiters: Läuft :+1: (und das ganz ohne eigenes Zutun)

Schon witzig, was manche aus dem Reiter-Gebabbel alles rauslesen. Dass er uns das Grundstück in Riem „angeboten“ hätte, jedenfalls ich nicht.

Das muss er ja ned sagen, weil es ja jeder weiß dass in Riem ein Grundstück zur Verfügung stehen würde.

8 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Der Vom-Thema-Abweich-Fred

Mann, Mann, Mann. So ein Gschiss, bloß weil der OB sein besoffenes Wiesn-Interview 3 Wochen vorgezogen hat.

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Fester kann man nicht mehr wo drinstecken.:-1:t6:

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Ich glaub, dass keiner der beiden Briefe den Reiter wirklich besonders juckt.
Der Reiter ist OB von München und ned CEO von Sechzig.
Den interessiert was die offiziellen von Sechzig sagen, weil das ist das Entscheidende.
Olympia ändert am Status Quo beim Sechzgerstadion rein gar nichts.

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Den interessiert, was an der Wahlurne rauskommt. Was unsere Funktionäre ansonsten von sich geben ist ihm egal.

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Reiter sagt völlig zurecht, dass ihn nur interessiert, was die beiden Gesellschafter sagen und auch nur, wenn sie einer Meinung sind. Das muss man hinbekommen, sonst wird es gar nichts. Irgendwelche Brandbriefe irgendwelcher Interessensgruppen gehen ihm völlig zurecht sonstwo vorbei.

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In dieser Logik müsste das Sechzgerstadion bei der gesamten Münchner Bevölkerung einen Status haben der nur in der Wunschvorstellung des eín oder anderen Löwenfans existiert.

Du glaubst doch ned wirklich, dass die Münchner Wähler eine Partei bei den Kommunalwahlen danach wählen ob das Sechzger ausgebaut wird?
Du glaubst doch ned wirklich dass die Münchner Bürger ihre Olympiaentscheidung vom Ausbau des Sechzger zum 25.000er Rugbystadion abhängig machen?
Glaubst Du das wirklich?

Der GF muss seine Entscheidung nicht aus der Sicht eines Fans bewerten, sondern den wirtschaftlichen Aspekten des Unternehmens.
Da der GF der GmbH für Mietverträge die länger als 3 Jahre laufen die Zustimmung des GmbH Gesellschafters(e.V.) braucht, muss eben das Präsidium als gesetzlicher Vertreter diese Entscheidung treffen.

Und da die Gremien diese Entscheidung bisher nicht getroffen haben bzw. sich darum herumwinden das zu tun, ist es jetzt so, dass jetzt die Stadt diese Entscheidung trifft, weil sie als Eigentümer und Vermieter für das Bauwerk und dessen Sicherheit bzw. Funktionfähigkeit zuständig ist. Deshalb is eine längst fälllige Grundsanierung vorgesehen die einzig und allein nur deshalb noch nicht angestoßen ist, weil man eben auf die Antwort der Löwen wartet, ob Grundsanierung oder Ausbau 15.000 bzw 18.000 durch die Stadt oder 18-25.000 durch die Löwen selbst.
Die Stadt muss jetzt irgendwann handeln, da auch die Kosten für eine Grundsanierung mit jedem Jahr das vergeht steigen und Steuergelder kosten.

Also ist es völlig belanglos was PRO1860, LM oder weiß&blau Irgendwo sagen, sondern was die Vereinsgremien entscheiden und der Stadtverwaltung als Entscheidung mitteilen.

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