Sechzgerstadion oder doch grüne Wiese?

Da waren ja noch 5.000 (5.500!? 6.000!?) in der Ost.

Das wurde dann ja auf unter 2.000 verschlimmbösert

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Ja 5.000 und in der ursprünglichen Form mal 8631 wenn ich die Tabelle von Grünwalder Stadion com richtig gelesen habe

Eigentlich sollte man ganz frech die Wiederherstellung des Zustands von 2003 fordern (24.695 ;-)

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Grundsätzlich sollte man beim Olympiastadion beachten, dass es bis jetzt keine Lizenzierung für die 2. Liga gibt. Strittig ist immer noch, ob die DFL einen Nichtverkauf der Plätze auf der Gegengerade als Vollüberdachung akzeptiert. Das kann vielleicht sein, ist aber definitiv nicht sicher.

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Jeder Aufsteiger bekommt in der Regel eine (zeitlich begrenzte) Genehmigung mit Auflagen welche bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erfüllen sind. Der FSV Frankfurt bekam sogar eine dauerhafte Ausnahmegenehmigung was die Stadionkapazität betrifft (12.542).
Nachdem die Kapazitätsanforderungen bereits erfüllt sind könnte man vielleicht auch eine kleine, von außen nicht sichtbare Tribüne mit überdachtem Umlauf realisieren. Mich gruselt es schon wieder.

Wer müsste das eigentlich genau veranlassen, dass mehr Leute ins Stadion dürfen.
Ich war in mehreren Spielen mit 44 000 Zuschauern.
Aber 17000 wären im jetzigen Zustand absolut kein Problem.
Welche Personen sind da verantwortlich?
Warum sind die 15000 in Stein gemeißelt.
Im Stadion sind überall riesige Lücken. Das ist die blanke Willkür.

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Es gibt dazu schon einen laufenden Antrag, aber die Stadt mauert, vermutlich weil dann der teure Umbau auf 18.XXX Umbau noch sinnloser erscheint. Offiziell begründet man das mit fehlenden Lärmschutzmaßnahmen.

Ja, könnte man … gute Idee …:wink:

Mich gruselt es nicht, ich freu mich schon darauf.

Gemäß dem Gutachten von 2019 durch Albert Speer & Partnert das von der Stadt in Auftrag gegeben wurde, liegt aktuell die theoretische Baukapzität bei 16.600 Zuschauern.

Stehhalle 4.503
Block P 1.546
Block Q 500
Südtribüne 1.250
Westkurve 8.800
16.599

Bei 18.000 müsste ein Deckel auf die ganze Bude. Dann würde man zwar innerhalb der Ruhezeiten die Emmissionswerte noch überschreiten, nicht jedoch außerhalb. Einzige Problemstelle wäre dann der oberere sichtbare Teil des Hochhauses hinter der Stehhalle, wo die Werte auch mit Dach nicht eingehalten würden.

Allerdings wurde bei der Bauvoranfrage von 2022 kein Widerspruch gegen den Bauvorbescheid eingelegt. Damit könnte man grundsätzlich 18.000 mit Dach bauen.
Dieser Bauvorbescheid ist für 3 Jahre gültig.

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Vielleicht gelten aufgelegte Werbeplanen ja auch schon als Überdachung. :winking_face_with_tongue: Vielleicht aber auch nicht. Die Antwort weiß nur die DFL. Mir geht es nur darum, nicht fix von einer sicheren Lösung Oly auszugehen. Auch wenn das dem Mutigen nicht gefällt.

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Für Igel und Mäuse bestimmt

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Das bezieht sich dann auf was? Also wo sind die relevanten limitierenden Punkte? Brandschutz!? …

Ist das aus dem verfügbaren Infos aus dem Gutachten erkenntlich?

Na, frag halt auf dem Oktoberfest den Oberbürgermeister, was er von deiner Meinung hält. Oder ist das gar die Meinung von der Dietl :scream:

Nur gut, dass hier niemand auf Zeit spielt .

Und selbst, falls dies so sein sollte, bliebe immer noch die Frage: Wer eigentlich :thinking:

Nun, da hängt halt das Problem.

Wenn die Stadt ein solches 18.000er Stadion für 100 Mio baut, dann tut sie das bislang jeenfalls ausschließlich für Sechzig. Das bringt aber eben Probleme mit sich die nicht nur in der Kapazität liegen.

Es gibt eben die Sicht das Fans und es gibt die Sicht des Unternehmens, des Stadtkämmerers und des Rechts. Und da schaut die Beurteilung der Lage halt ziemlich unterschiedlich aus.
Auf Zeit spielt da eher niemand absichtlich, sondern es gibt bestimmte Vorgaben jeder einzelnen Partei die sie schlicht nicht ignorieren kann.
Ich sags mal so. Vielleicht kann der ein oder andere froh sein, dass Werner Sportwissenschaftler ist und kein Ökonom. Was im Kopf von Mang vor sich geht weiß man ja ned so genau. Der sagt jedem ja nur was man hören will.

Und was hat das mit der Frage zu tun, inwieweit die DFL den Begriff Vollüberdachung interpretiert?

Nein nicht direkt.
Allerdings lässt es den Schuss zu, dass es ein Kombination aus Sicherheitsaspekten und Emmissionsschutz ist.

Das Gutachten hatte vorrangig ja nicht die Aufgabe ein Erhöhung um 1600Z zu ermitteln, sondern weitergehende Entwicklungsmöglichkeiten.

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Oberbürgermeister Dieter Reiter und Bürgermeisterin Verena Dietl haben sich diese Woche mit dem neuen Präsidenten des TSV München 1860 e.V., Gernot Mang, zum Gespräch getroffen. Im Mittelpunkt des Treffens, das im Rathaus stattfand, stand vor allem auch die zukünftige Entwicklung des Stadions an der Grünwalder Straße.
Oberbürgermeister Reiter: „Ich habe mich gefreut, Herrn Mang diese Woche persönlich kennengelernt zu haben und schätze seine zugängliche und konstruktive Art sehr. Er ist ja noch nicht lange im Amt, hat aber bereits eine sehr konkrete Vorstellung davon, wo es mit dem Verein – vor allem auch in der Stadionfrage – hingehen soll. Sein deutliches Bekenntnis zum Standort Giesing, mit einer realistischen Dimension, was die Zuschauerzahl anbelangt, stimmt mich optimistisch, dass wir hier endlich weiterkommen können. Um die Frage ein für alle Mal zu klären, wie viele Zuschauer*innen bei dem bestehenden Baurecht denkbar sind, haben wir vereinbart, dass der Verein auf eigene Kosten eine Neubewertung in Auftrag gibt und wir als Stadt – auf Wunsch des Vereins – den Prozess von Anfang an beratend begleiten, neben Bürgermeisterin Dietl auch durch einen festen Vertreter unserer Planungsbehörde. Damit sparen wir uns extra Runden und gewinnen Zeit.
Ich will, dass es schnell geht und die Löwenfans endlich wissen, wie es weitergeht. Denkbar ist, dass der Verein den Ausbau im Erbbaurecht übernimmt und auch die Kosten für den Ausbau trägt.
Auch die Anwohnerinnen und Anwohner sollen frühzeitig in den Prozess eingebunden werden, etwa in Form eines Nachbarschaftsbeirats – eine Idee, die von Herrn Mang positiv aufgegriffen wurde. Ich habe ein gutes Gefühl, dass es nicht nur sportlich, sondern auch stadion-technisch für die Sechzger weiter aufwärts geht!“
Präsident des TSV München von 1860 e.V., Gernot Mang: „Das heutige Gespräch hat gezeigt, dass wir mit der Landeshauptstadt München an einem Strang ziehen. Die neue Stadionkommission und die Neubewertung sind ein starkes Signal dafür, dass wir zusammen die Zukunft der Spielstätte des Vereins am Standort Giesing konstruktiv und nachhaltig gestalten wollen.“
Sportbürgermeisterin Verena Dietl: „Ich danke Präsident Gernot Mang für den Impuls, gemeinsam in der Stadionfrage weiter voranzukommen. Diese Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verein ist gut und ein wichtiges Fundament, um eine Stadionlösung für die Löwen zu finden, die sportlich, wirtschaftlich und städtebaurechtlich funktionieren kann. Als Löwin werde ich selbstverständlich auch weiterhin meinen Verein nach allen Kräften unterstützen.“

Rathausumschau 179/2025

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Stadionkommission und Nachbarschaftsbeirat - Wörter mit denen man beim Scrabble super vorankommt.

Mal schauen ob auch beim Grünwalder…

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Denkbar ist ja vieles, aber es ist nur wenige Wochen her da gab es schon wieder Zweifel ob Herr Ismaik überhaupt die notwendige Finanzierung der kommenden Saison (auf dem aktuellen Niveau) übernehmen wird.
Um einen Umbau selbst zu stemmen wäre ein Gesellschafterwechsel, oder wenigstens ein Weiterer mit ordentlich Schotter, aus meiner Sicht zwingend erforderlich.
Und wie man dieses Thema jetzt dieses Jahr final beschließen möchte, so wie es die Politik mal gefordert hat, bleibt mir ein absolutes Rätsel.

Solange sie nichts belastbares auf den Tisch legen, ist es halt das übliche Gequatsche. Fragen und Zweifel gäbe es da viele. Vor allen Dingen, wie man in der momentanen Konstellation ein 100 Millionen Projekt als KGaA stemmen will.

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