Sechzgerstadion oder doch grüne Wiese?

Also Bäcker und Friseurläden. Und einen Woolworth unter die West.

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Wohl eher KIK :laughing:

Ich muss da mal ein bisschen zwischen Fragen.

Ich bin ja gestern ein bisschen durch Giasing, spazieren gegangen. Had jede Menge leer stehender Geschäfte gesehen.

Warum sollte sich ein Geschäft am/im Stadion besser tragen?

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Dann sollten wir einen Teil der Räumlichkeiten als leere Geschäfte vermieten, weil wegen Antigentrifizierung und so.

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Ich halte die Diskussion über Geschäfte im Stadion für unnötig.

Das Hauptproblem ist doch eh schon das sehr kleine Grundstück. Dann soll ja ins Stadion hoffentlich ein Fanshop integriert werden. Und ein Vereinsmuseum war vor Jahren auch mal Thema auf einer MV. Vielleicht wär da auch noch was möglich.

Kann mir nicht vorstellen dass dann noch viel freie Fläche übrig ist. Eine Querfinanzierung klappt bei hohen Baukosten, hohen Zinsen und relativ viel verfügbaren Gewerbeeinheiten eh nicht wirklich.

Und ganz ehrlich: Will jemand einen Sportwetten-Anbieter, ein Nagelstudio, einen Paketshop oder einen Handyladen drin haben? Leider prägt das ja das Erscheinungsbild vieler Innenstädte…

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Naja Hasi’s Kaffee Boutique würde gut rein passen :grin:

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Tut es auch nicht. Wir führen da aus meiner Sicht eine Geisterdiskussion. Selbst bei einem Gastronomieangebot sieht man ja am Wienerwald /Balkanwald / Löwenbräu am Grünwalder gegenüber dass ein Standort direkt an einer Hauptverkehrsstraße außerhalb von unseren Fußballspielen anscheinend zu kämpfen hat.

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Oder maximales Kalkül, um mit dem Ass im Ärmel, immer noch mitreden zu können, wenn´s zu ner langfristigen politischen Entscheidung kommen sollte?

Wenn der Mensch alles online bezieht (teilweise inkl Rewe Lieferservice…), dann ist das halt die Konsequenz.

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Das ist keine Geisterdiskussion, sondern nach den Aussagen auch ein Punkt der Finanzierung. Ob das dann realistisch ist, oder wie sich das darstellen wird, kommt ja erst im zweiten Schritt. Jetzt muss es noch top verkauft werden. :winking_face_with_tongue:

Den klassischen Einzelhandel sehe ich tatsächlich nicht im Stadion. Weil dass sich das rechnet für den Verein, muss die Pacht entsprechend hoch sein. Daher werden die Interessenten in Giesing nicht Schlange stehen, um hier eine überteuerte Gewerbeimmobilie zu ergattern. :man_shrugging:

Arztpraxen, Kommunikationsräume für Vereine, gefördert von der LHS, Typische Dienstleister wie Tätowierer. (Stefan Tempel hätte sicher interesse :sweat_smile:), Ausgewähltes Kleingewerbe, Vereinsmuseum, Caterer und Gastro, auch für die Logen wären m.E. Ansätze.

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Du könntest aus Deiner langweiligen Rente raus und „Hards Backwaren im Sechzger“ aufmachen.
Ich wäre Stammkunde!

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Ist mir viel zu stressig - geh lieber Enkerl verwöhnen :innocent:

Auf den sei Visage hätt i gestern schon gewartet. „Landsbergs berühmtester Teilzeitbürger“ oder so ähnlich…

„Hard R̶o̶c̶k̶ Back Cafe Giesing“? :thinking:

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Da soll nochmal jemand sagen das Stadion wäre nicht schön :blush:

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Das zum Einen und die beengte Situation vor Ort zum Zweiten.

Vor ein paar Jahren, als die Zweitligatauglichkeit diskutiert wurde war nicht mal anständig Platz für die Fernsehübertragungstechnik, jetzt stehen etliche Läden im Raum.
Kann mir nicht vorstellen wie das (ausser in der Höhe) untergebracht werden kann.

Ja, wenn man die Bunkeranlagen in der Ost einfach weglässt stimmt das.

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Die aktuelle Diskussion amüsiert mich schon etwas.
Wenn wirklich Platz für Cafes, Geschäfte, Bars, Stadtteilladen, unkommerzielle Treffpunkte und Kitas ist und auch genug Nachfrage herrscht, dann wäre man doch wirklich blöd, die Gelegenheit nicht zu nutzen. Kitas gehen in München immer. Ich kenne einen Träger persönlich, der damit in München richtig Kohle gemacht hat und nun 100km entfernt zwei neue Kitas bei sich daheim aufgemacht hat.
Ich sehe darin auch keine besondere „Gentrifizierung“, eher im Gegenteil: als Nachwuchsarbeit.
Die Eltern von Kevin-Rolf, Chantal-Mia und Valentin-Jason wissen ganz genau, wo Ihre Kinder jeden morgen abgegeben werden, bevor sie den Vertrag unterschreiben: in einem Fußballstadion. Ende. Rote Eltern werden sich das gefälligst dreimal überlegen.

Und bei der Auswahl/Vergabe der restlichen Flächen traue ich unseren „Granden“ im Verein und GmbH genug Fingerspitzengefühl zu, das sensibel zu „kurieren“.
Wer allerdings mit der m.A. nach bemessenen und traditionsbewahrenden Kommerzialisierung a la St.Pauli (er hat „Jehova“ gesagt!) ein Problem hat, der geht den Weg vermutlich nicht gerne mit.
Ich allerdings schon.

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Da ging’s aber um notwendige Flächen außerhalb des Stadions.