TSV 1860 München - Alemannia Aachen Samstag, 31.01.26 um 14.03 Uhr

Sowieso. Wenn wir zwei mal nacheinander aufsteigen …

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„In der Unmöglichkeit liegt oft die verborgene Möglichkeit.“

Schoppenhauer

„Die Unmöglichkeit ist oft nur ein Mangel an Entschlossenheit.“

Verschiedene Philosophen

„Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“

Hermann Hesse

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Zwei, drei Dunkle, eine Zwetschke, der @Konietzka und schon sieht die Sache schon wieder wesentlich besser aus.

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Das wünschenswerte wird bei den Löwen zur Unmöglichkeit

Ich

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Ständiges Versagen ist auch eine Form der Zuverlässigkeit. :index_pointing_up::nerd_face:

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Da weiß man halt, was man bekommt. Das ist ein geregeltes Leben….

So betrachtet ist in der 114 tatsächlich alles stabil :+1:

HÄHIG!

Mir geht das gerade mal wieder fürchterlich auf den Sack.

Ich brauche ja keinen großen Erfolg, aber diese jahrelange Dauerttristesse die macht schon irgendwie mürbe. Jetzt gibt es mal (kommt zumindest mir so vor) wenig Störfeuer vom Blogger und Kreditgeber, aber da hatte ich zumindest noch etwas, worauf ich es schieben konnte.

2004 - 2017 in Liga 2 mit permanenter Abwärtstendenz.

2017 - 2026 mit (gefühlt) permanenter Abwärtstendenz

So langsam kommt mir echt die Freude abhanden.

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mürbe beschreibts ganz gut; da gehts mir wie dir, mir langt ja schon ein kleines Fünkchen, ich brauch nicht die Riesendinge, die werden wir mit´60 eh nicht mehr erleben (ich zumindest :rofl: )……aber was zum Festhalten ab und zu wäre schon nett :blue_heart:

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Siehste! An diesem Punkt war ich halt schon vor 2 oder 3 Jahren … und damals hast mich dafür geschimpft :smiling_face_with_tear:

Ach, bei unserem Pope herrschen doch die Gezeiten der Löwensee(le): Alles überschwemmende Begeisterung und Euphorie, periodisch abgelöst durch den tiefen Morast karger Depression.

Der kommt schon wieder in Aufstiegsstimmung, wenn wir in Havelse (auf schwerem Geläuf, welches “technisch versierten Mannschaften wie uns” :zany_face: ein erfolgreiches Spiel unmöglich machen wird) einen Punkt holen sollten :nerd_face:

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Ich verstehe Dich, und ich verstehe, was Du meinst.

Aber ich denke, das beschreibt ganz gut das eine Hauptproblem beim TSV 1860: Die Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Wir sind 2018 als hochverschuldeter Regionalligist direkt wieder in die 3. Liga aufgestiegen. Seitdem sind 26 andere Mannschaften in die 3. Liga aufgestiegen.

Unsere Mitaufsteiger 2018 Cottbus und Uerdingen sind in der Zwischenzeit wieder abgestiegen (Cottbus dann wieder aufgestiegen, aber im Gegensatz zu uns auch mal wieder abgestiegen).

Die Aufsteiger 2019 aus Mannheim und Viktoria Köln stehen sportlich mitnichten besser da als wir. Die anderen Aufsteiger 2019, Chemnitz und Schmutz II, sind wieder abgestiegen.

2020: TürkGücü und Lübeck: Wieder abgestiegen. Verl und Saarbrücken: Genauso wenig aufgestiegen wie wir. Saarbrücken hat sich tatsächlich lange Zeit besser entwickelt als wir, nur um jetzt gegen den Abstieg zu kämpfen. Verl hat im Gegensatz zu uns bislang nie am Aufstieg geschnuppert, diese Saison ist es das erste Mal.

2021: Freiburg II, Dortmund II, Viktoria Berlin, Havelse: Allesamt wieder abgestiegen.
2022: Bayreuth, Oldenburg wieder abgestiegen. Elversberg durchmarschiert. Essen mit den Plätzen 15., 7. und 8. durchweg bestenfalls Mittelmaß.
2023: Lübeck, Unterhaching sind wieder abgestiegen. Münster und Ulm durchmarschiert. Wie nachhaltig das Wachstum in Ulm war, sehen wir an der aktuellen Tabelle.
2024: Hannover II wieder abgestiegen. Stuttgart II und Aachen in der Tabelle meist hinter uns. Einzig in Cottbus läuft es derzeit gut.

Das kann man jetzt vergleichen mit unserer Bilanz in der 3. Liga: Wir haben dreimal relativ intensiv am Aufstieg geschnuppert und waren nie wirklich ernsthaft in Abstiegsgefahr.

In Summe stehen von 26 Mannschaften, die seit unserem Aufstieg in die 3. Liga aufgestiegen sind, drei unstreitig besser da als wir: Elversberg, Münster, Cottbus. Bei Saarbrücken, Verl und Ulm mag man in die eine oder andere Richtung argumentieren. 15 von 26 Aufsteigern sind, wie das mit Aufsteigern nun mal so ist, wieder abgestiegen.

Jetzt würde ich sagen, die unsrige Drittligabilanz ist eigentlich eine, die sich ziemlich sehen lässt. Und wir haben noch nicht darüber gesprochen, dass unsere finanzielle Situation deutlich prekärer ist als die anderer Vereine, dass unsere Gesellschaftersituation aus einem Kafka-Roman kommt, dass wir kein eigenes Stadion haben und ein hoffnungslos zerstrittenes Umfeld mit einer Anspruchshaltung, die sich seit der Champions League 2000 nicht groß geändert zu haben scheint.

Daher kann man allen, die sich mit dem TSV 1860 beschäftigen, immer wieder nur zurufen, sie mögen doch bitte 100 Mal an die Tafel schreiben: „Wir sind ein bilanziell überschuldeter Drittligist mit erschwerender Gesellschafterstruktur, ohne eigenes Stadion mit einem hoffnungslos zerstrittenen Vereinsumfeld, der seit fast 22 Jahren keinen Ball mehr in der Bundesliga gespielt hat.“ Dass das so ist, ist die vollkommen logische Konsequenz und gerechte Strafe für absurde strukturelle Fehlentscheidungen zwischen 1994 und 2017. Es ist ein Wunder, dass sich ein Verein mit derartigen Strukturen und derartigen, über Jahrzehnte aufgebauten Altlasten, gerade im achten Jahr in der 3. Liga halten kann, ohne jemals ernsthaft in Abstiegsgefahr geraten zu sein.

Und das setzt Serien von fünf Spielen mit nur drei Punkten in eine andere, weniger fatalistische und meiner Einschätzung nach auch realistischere Perspektive. Wenn wir mit dieser Perspektive auch die Kaderplanung angehen würden und versuchen würden, langfristig etwas aufzubauen, statt mit Verpflichtungen wie im letzten Sommer den Aufstieg forcieren zu wollen, wäre denke ich schon viel gewonnen, was Erwartungshaltung, Druck auf die Mannschaft und den Trainerstab und damit langfristig auch die Performance derselbigen angeht.

Aber ich weiß jetzt schon, dass Kauczinski und womöglich auch Paula wackeln, wenn wir in Hannover gegen Havelse verlieren. Und dann geht’s halt wieder von vorne los und wir landen kommende Saison wieder auf Platz 10.

Geduld. Realismus. Vertrauen. Langfristiges, nachhaltiges Denken. Sind Bestandteile von Erfolg in sämtlichen Lebenslagen. Bei Sechzig seit mindestens 25 Jahren nicht mehr vorhanden. Und wir wundern uns, warum wir nicht mehr Erfolg haben.

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Ich versteh ja öfter nicht ganz was du uns (“mir”) sagen willst …

Nun, heute versteh ich Dich dahingehend, dass Du der Meinung bist, wir sollen froh sein, dass wir nicht, wie so viele andere Mannschaften, wieder in die Regionalliga abgestiegen sind.

Richtig?

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Ich lese das durch, aber ich kann das nicht rational verarbeiten.

Wir fahren mit im Schnitt an die 3.000 Leuten auswärts (seit Jahren).

Unser Stadion ist immer immer immer ausverkauft.

Ich hab für meine Kinder (4 und 6) für 86€ zwei Stehhalle Tickets auf dem Zweitmarkt vs Stuttgart 2 gekauft.

Wir haben die teuersten Tickets in Liga 3, auch im Vergleich mit Liga 2 gut dabei.

Wir haben in der einen RL Saison den Schnitt der ganzen Liga verdoppelt im Vergleich zu den Vorjahren.

Wieso kann zur Hölle nochmal nicht einmal, einmal ein verfluchtes Mal der Aufstieg drin sein?

Wir haben doch genug Karma angesammelt :sob::sob::sob:

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Ich verstehe euren Blues nicht :thinking:

Mit wenigen Ausnahmen mache ich das seit den frühen 70er durch. Und nun? Soll ich 60 aufgeben? Never ever

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Wer schreibt das denn?

Es fühlt sich so an

Bin bei dir. Gelassenheit wäre gefragt. Forever GWS. Forever 3. Liga. Aufstieg und 2. Liga wäre mal eine Abwechslung, aber was wäre soooo viel besser? Reichtum? Bei den Löwen?

Weil es für die Frage, ob man unter 20 Mitbewerbern unter die drei Besten gehört nicht auf Karma ankommt, sondern auf Geduld, Realismus, Vertrauen, langfristiges, nachhaltiges Denken und wir mit unserer - für einen bilanziell überschuldeten Drittligisten mit den vorhandenen Altlasten und strukturellen Schwächen - überzogenen Anspruchshaltung und unserem labilen Umfeld für das genaue Gegenteil sorgen.

Ich habe keine andere Erklärung dafür, dass ein Rene Vollath, Tim Danhof, Raphael Schifferl, Siemen Voet, Manuel Pfeifer, Marvin Rittmüller, Kilian Jakob, Thore Jacobsen, David Philipp, Maximilian Wolfram, Florian Niederlechner, die allesamt - teilweise sogar höherklassig - bei ihren vorherigen Vereinen zu den Leistungsträgern gehörten, bei 1860 schlicht nur noch durchschnittliche Drittligaspieler sind. Und das sind jetzt nur die aus dem aktuellen Jahr.

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dich zu schimpfen ist doch oberste LF-Pflicht :rofl: ….da triffts doch praktisch immer den Richtigen :wink:

@Radis_Erbe korrekt beschrieben, …..Löwenfan hoid :blue_heart:

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