Servus, da bin ich 100% bei dir.
Aus diesem Grund hatte ich meinen Beitrag auch entsprechend unrealistisch und überspitzt dargestellt.Gemeint waren aber natürlich persönliches Konsequenzen. Bei nichterreichen der gesetzten Ziele zieht man entsprechende Konsequenzen und tritt zurück. Aber im Ernst habe ich tatsächlich Sorge, dass sich der nächste Profilneurotiker am TSV sein Mütchen kühlt.
Das Schmidt vom ersten Tag an ein Problembär war ist klar. Das es gut war dieses Missverständnis zu beenden und zwar zügig, rechne ich Mayerhofer positiv an.
Inhaltlich hat er komplett recht, wenn er von einem Schmidtvirus spricht. Das in der Öffentlichkeit zu kommentieren, geht eigentlich nicht.
Nach ein bisschen nachdenken, vermute ich, dass gm versucht hat den ff aus der Schussbahn zu nehmen und die Aufmerksamkeit auf sich lenkt…was ja auch gelungen ist.
Nachdem er ja eine Fahrgemeinschaft mit Basha gebildet hat, baut er verbal nur den Wechsel aller Verantwortlichen zum Saisonende vor. Wenn die nicht aufsteigen wird es blutig an der Grünwalder Str. Und der Scheich wird zum Zuge kommen…
Danke, Schankstube, endlich schreibt jemand, was kommen muss. Vor kurzem wurde ich hier im Forum noch verhauen für meinen Wunsch nach radikalem Umbau. Nunmehr verstehen es einige, wie es laufen wird : Schäfer (er hat den Vertrag mit Schmidt unterschrieben und ist verantwortlich) und Hinterberger (er verkauft gute Spieler und holt schlechtere, mit zu wenig leistungsorientierten Verträgen - sonst würden einige Spieler Hartz IV zu Aufstocken brauchen ) werden in die Wüste geschickt. Was ich zunächst nicht verstanden habe, ist die schnelle und kurze (bis Ende der Saison) Lösung der Trainerfrage : Alibi der Spieler beendet und ein Jahr Test - wer nicht absolut will, muss auch gehen. Gut so ! Und im nächsten Jahr können wir dann - vielleicht - vom Aufstieg reden (träumen ?). Dafür würde ich sogar Geduld aufbringen. Und noch eins : auch außerhalb München und Bayerns sind wir einmal Löwen und immer Löwen…
Wenn wir nicht zumindest vorne mitspielen, glaub ich auch, dass Köpfe rollen werden. Ich bin wahrlich kein Schäfer - und Hinterberger- Basher. Aber für das Hochziehen und die Vertragsverlängerung von AS und die Zusammenstellung des Kaders sind nunmal die beiden Herren verantwortlich. Die Maurer-Zeit war die Lehrzeit. Jetzt gibt es keinen Nestschutz mehr.
Ob deswegen der Scheich zum Zuge kommen wird, wird man sehen. Die Verpflichtung von FF lässt hoffen, dass auch auf Scheichseite so etwas wie Vernunft eingekehrt ist.
Ich denke es wollen schon viele einen Umbau, nur eben nicht den Umbau welchen Du Dir wünscht. Für unsere Probleme ist eine Investorenlösung genauso untauglich wie eine Champions League Arena in Fröttmaning. Da kann der Investor allerdings zugegeben nichts dafür. Er wird seine Chance vermutlich bekommen. Was dann (meiner Meinung nach) kommt wird grausam werden. Hasan Ismaik wird auf einmal so viele Freunde haben, welche ihm die Millionen aus der Tausche ziehen wollen, dass der gemeine Fan aus dem Staunen gar nicht mehr rauskommen wird wie viele Millionen man sinnlos verbrennen kann.
Wir werden vermutlich ein Experimentierfeld für das bedingungslose Grundeinkommen. Aber um beim Thema zu bleiben. Zumindest gibt es dann eine Menge Rock’n Roll.
PS: Über die gesamte Fan-/Mitgliederbasis gesehen dürfte Dein Standpunkt inzwischen die Mehrheitsmeinung repräsentieren.
Richtig; und dafür wurde er ja auch kritisiert, der Schmidt. Und zwar zu recht.
Außerdem seh ich einen erheblichen Unterschied, ob ein Trainer große Töne spuckt, oder ob ein Präsident solchen Mist absondert wie Gerhard „Hulk“ Mayrhofer das hier getan hat.
(grmbl; doppelt…
Wieso sagt das Forumsdings hier mir eigentlich, daß mein letzter Beitrag noch nicht lang genug her ist und ich daher nicht posten kann, setzt meinen Post aber dennoch rein?)
Eine sehr wohlwollende Interpretation.
Ich würde mich freuen, wenn das tatsächlich zutreffen würde und der Hulk nicht nur nach einem schwachen Spiel ins Mikrophon gereihert hat.
Populismus ist auch das Erste, was mir nach all den Auslassungen Mayerhofers bzgl. Mannschaft und Alex Schmidt einfiel. Er bedient und befriedigt damit vor allen Dingen die Journalisten und Stammtische. Warum er das auf diese Art nötig hat ist mir völlig schleierhaft - eine Wahl, die populistisches Blech- und Hetzgelaber „rechtfertigt“, steht schließlich nicht an. Vielleicht ist es wirklich so, dass er sich damit als starker Macher und Checker gegenüber Ismaik positionieren will, bis der ihm endlich den Bruderkuss auf die Rudelführerwange und den Geldkoffer in die Hand drückt.
Funkel aus der Schussbahn nehmen, indem man nochmals auf Schmidt einhackt? Ist doch Quatsch. Kaum einer hätte Funkel nach dem Aalen-Spiel die durchwachsene Leistung der Mannschaft angelastet oder von ihm innerhalb der wenigen Tage Wunder erwartet. Wenn sich Mayrhofer sowas gedacht hat, dann ist er wohl „zu früh gekommen“ und hätte das trotzdem auch auf eine andere Art bewerkstelligen können.
Denn selbst wenn dies oder das obige seine Motivation sein sollte: durch so Sprüche wie „Der Schmidt-Virus sitzt wohl tiefer als gedacht“, die ein Bild von Schmidt als Krankheit zeichnen, schießt er selbst über fragwürdige Ziele hinaus. Das ist nicht nur schlechter Stil, sondern irgendwie seines Amtes auch unwürdig - und da gibts halt ein paar so Sensibelchen wie mich, denen das unangenehm aufstößt und peinlich ist. Genauso wie das ganze Rock’n Roll-Gelaber, das für mich wie eine platte Attitüde wirkt, die man sich und dem Image überstülpen will, um als coolere Marke zu erscheinen. Kult kommt von den Fans und schöpft sich aus dem, was bereits da ist und immer schon da war - nicht neugeneriert aus einer Marketingabteilung. Wenn er mit seinem Rock’n Roll halbstarkes und rücksichtslos offenes Dampfgeplauder, das ihn erhöht und andere erniedrigt, verwechselt - dann mercy.
Wobei: Wildmosers Erbe als Teamplayer… das wird sicher interessant, wie das geht.
Absolut deiner Meinung! Ich halte eigentlich sehr viel von Mayerhofer, aber des Rudelführer, Löwenrudel, Rock n Roll,… gelaber geht mir auch auf den Wecker.
Schön langsam sollten mal ein paar ein paar Fakten zb. über die Stadionlösung erörtert werden.
Ein bisschen Recht hat er natürlich.
Und das so den Medien zu erzählen, ist seine Vorstellung von PR. Hulk-PR halt; Rock n Roll.
Wegen dem dappigen Spiel weiter so auf die Spieler draufzuhauen, find ich immer noch daneben; kann mir nicht vorstellen, daß das hilft. Vor allem kann ich mir vorstellen, daß es für das Mannschaftsgefühl nicht gerade förderlich ist, dauernd den Benny so herauszuheben.