Ich sehe den Löwenzoo schwinden ![]()
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Vielmehr müssen alle Klubs grundsätzlich homogene Wettbewerbsbedingungen vorfinden. Das bedeutet, dass bei allen Klubs – ob vormaliger „Förderklub“ oder nicht – zumindest perspektivisch sichergestellt werden muss, dass der für Neumitglieder offene Mutterverein die Profiabteilung beherrscht.
Eigentlich ne Selbstverständlichkeit, genau DAS ist der Kern von 50+1. Bin echt gespannt, wie sich die DFL jetzt aus der Affäre ziehen wird…
" zumindest perspektivisch"
… ungenauer hätte man es zeitlich nicht eingrenzen können.
Wobei wir nicht wissen, was in den konkreten empfehlungen enthalten ist, die an die dfl geschickt wurden.
Hoffentlich gibt es bei der Übermittlung an einen Kreditgeber jetzt keine Übersetzungsfehler.
Bin eh dafür, den mit Ameisenlöwen zu verwirklichen.
Die sehen nicht nur wesentlich gefährlicher aus als die Katzen, sondern sind auch wesentlich handlicher.
…ich sehe Saki Schlangenzunge schon herbeikriechen, wie er devot versucht, seinem Meister die Sachlage mundgerecht zu servieren!
Also ich lese das alles nicht so uneingeschränkt positiv. Einfach ausgedrückt stellt das Bundeskartellamt nur die Situation dar, unter der 50+1 weiterhin gegen das Kartellgesetz verstoßen darf. Es ist da kein Hinweis darauf zu finden, dass 50+1 weiterhin Bestand haben soll. Jetzt kommt es auf die Vereine der DFL (und DFB?) an, um sich entsprechend zu positionieren. Sind Wolfsburg, Leverkusen und RB bereit, da nachzubessern? Es geht ja wohl keiner davon aus, dass die DFL dem Hauptsponsor der Deutschen Nationalmannschaft bei der eigenen Mannschaft keine Lizenz erteilt. Oder dass Leverkusen mit Bayer im Hintergrund plötzlich keine Lizenz bekommt. Gleiches gilt für RB. Ich hoffe, dass die Vereine da tatsächlich 50+1 weiterhin praktizieren wollen, und dass man sich auf mögliche Anpassungen für die drei genannten einigt. Ansonsten sehe ich durchaus auch die Gefahr, dass man 50+1 einfach schleift. Weil von den 36 Vereinen in 1. und 2. Liga traue ich vielleicht 10-15 zu, dass sie 50+1 wirklich aus Überzeugung umsetzen wollen.
Wir werden sehen.
Braucht man für die Abschaffung nicht mehr als eine einfache, qualifizierte Mehrheit?
Ansonsten teile ich leider Deine Meinung.
Die Gefahr dass man die Regelung letztendlich abschafft ist schon vorhanden.
Es gilt nur, diesen Moment so lang wie irgend möglich hinauszuzögern.
(Und wenns nur ist, um Hasi zu ärgern.)
Du denkst wie bei uns die satzungsändernden Anträge? So genau kenne ich die Regularien auch nicht. Ich kann mich nur erinnern, dass die Abstimmungen von den Vereinen aus nicht immer absolut eindeutig waren. Ich befürchte, es kann auch die einfache Mehrheit sein. Und da bin ich mir dann bei den beteiligten Verantwortlichen eben nicht so sicher.
Vielleicht sollte man sich schon mal Tennisballaktien kaufen. ![]()
Also zuletzt bei der Investorenabstimmung mit dem Kind-Skandal brauchte es, soweit ich die Berichterstattung verstanden habe, eine 2/3-Mehrheit, 24 von 36.
So hat Bayer Leverkusen reagiert.
Bayer Leverkusen äußerte sich Montagmittag in einer Mitteilung „Die heute veröffentlichte, rechtlich unverbindliche Stellungnahme des Bundeskartellamts bedeutet einen bemerkenswerten Kurswechsel in der Frage der Rechtmäßigkeit der seit 25 Jahren bestehenden Ausnahme von der 50+1 Regel. Diese neue Einschätzung halten wir weder inhaltlich noch im Ergebnis für überzeugend. Auch die für die Änderung der Rechtsansicht vorgebrachten EuGH Urteile rechtfertigen den Kurswechsel nicht. Gemeinsam mit der DFL und allen relevanten Akteuren werden wir die Sach- und Rechtslage sorgfältig prüfen und behalten uns dabei sämtliche rechtliche Optionen vor.“
Und nachdem das Ganze ja nur eine rechtlich nicht bindende Empfehlung zum Umgang mit 50 + 1 ist, wird sich wohl erstmal wenig bis nichts tun.
Alle spielen auf Zeit. Keine offizielle Stelle, auch kein Gericht, will an das Thema ran.
Also gehts so weiter wie bisher.
Glaube ich auch dass es erst mal so weitergeht. Aber dass 50+1 fällt kann sich Hasan und Olli mal in die Haare schmieren
Hätte besser nicht laufen können, Watschn Richtung Leipzig, Leverkusen, Wolfsburg und der Investorenseite in Hannover inklusive.
Sowas wie mit den Kind wäre ja ganz einfach aufzulösen.
Da auch bei der DFL grundsätzlich Vereine das Antragsrecht auf die Lizenz haben und lediglich übertragen können, sollten bei solchen Grundlagenabstimmungen nicht die Vertreter der Tochtergesellschaften sondern der Muttervereine selbst das Stimmrecht ausüben. Gegebenenfalls auch mit Beschluss durch die jeweilige MV.
Bei RB Leipzig wird gar keine stimmberechtigte Mitgliedschaft angeboten.
Wie kann DAS eigentlich sein… ?
