Du; täusch Dich da mal nicht!
Die haben noch MIGs und Suchois aus der DDR! Und eine Menge Kalaschnikows (zur „Feinddarstellung“ bei Übungen, heißt es), mit denen man geradeaus schießen kann!
EUschi oder was?
Aber welches Signal sendet man damit ausgerechnet an die heiß umworbenen Erstwähler in Europa aus, die dann auch tatsächlich die „Mühe“ des Urnengangs angetreten sind?
Man führt einen Wahlkampf zum ersten Mal mit zwei Spitzenkandidaten und erklärt nach der Wahl, dass beide auf dem Müllhaufen gelandet sind, weil das gewählte Parlament eigentlich nur zum Abnicken da ist und den wahren Entscheidern plötzlich anders zumute war.
Im Zentrum des unwürdigen Geschehens: Angela Merkel, die zu feige ist, eine erwiesenermaßen komplett unfähige Ministerin einfach aus dem Kabinett zu werfen, obgleich ihr Unterstützung dazu sicher gewesen wäre.
Was bei Christian Wulff funktioniert hat, sollte auch mit der blonden Betonfrisur gehen, dachte sich „Mutti“ wohl: einfach nach oben wegschieben. Alles andere scheint ihr komplett egal zu sein.
Womöglich wird in Geschichtsbüchern dereinst stehen, dass sie am Untergang der EU einen deutlich höheren Anteil gehabt hat als irgendwelche durchgeknallten Populisten à la Boris Johnson oder Nigel Farage oder die „Völkischen“ aus dem Osten des Kontinents.
Was soll’s, bei der nächsten EU-Wahl geht die Beteiligung dann wieder extrem nach unten, und die EU-feindlichen Parteien gewinnen erneut Oberwasser, da sie gelernt haben, wie man eine reine Anti-Stimmung schafft und Feinde der EU an die Wahlurne bringt.
War zu erwarten. Liegt auch voll im allgemeinen Verblödungstrend von Wählern und Parteien, komplette trump’sche Vollpfosten als Regierungsoberhäupter auszuerwählen
Der Gross-Brite soll doch machen was er will. Wird schon sehen, wie ihm geschieht.
Nicht die EU braucht GB, GB braucht die EU.
Hoffentlich schaffen es die Schotten, Nordirländer und Waliser es, sich loszulösen.
Frage mich, warum ein Staat wie Kanada sich immer noch mit der Queen schmückt. Mittelalter pur.
Die einzige Chance, derartigen Irrsinn künftig zu verhindern hieße Bildung, Bildung und nochmals Bildung. Vor allem auch politische. Aber daran scheint niemand ernsthaft Interesse zu haben…:(
So, endlich geht’s weiter. Seit Montag läuft die bereits 6. Staffel der Seifenoper "To brexit or not to brexit, that is the question"
Nun bin ich ja nicht gerade der große Fan von daily soaps, aber dieses Politdrama mit leichten Einschlägen von Monty Python hat was, guck ich regelmäßig auf BBC und Phoenix
Damit bin ich wohl nicht der Einzige, nicht umsonst wurde die Serie aufgrund des hohen Publikumerfolgs ja bereits zweimal verlängert
Nachdem die 5. Staffel am Ende etwas schwächelte und einfach zu viele Längen aufwies, war es ein gelunger Schachzug der Regie, die zunehmend farblose T. May in der Rolle als M. Thatcher durch den polternden Pausenclown Boris Johnson als Boris Johnson zu ersetzen
Das mag zwar nur vorübergehend und dem Mangel an geeigneten Darstellern geschuldet sein, aber der Bursche bringt wieder deutlich mehr Schwung in die Handlung!
Zuerst war es etwas verwirrend um seine angekündigte lange Übertragungspause, welche ja einen Einbruch der Einschaltquoten nach sich gezogen hätte, dann aber wurde schnell klar, dass es sich um einen Drehbuchkniff von den Regisseuren N. Farage & D. Cummings handelt, um den Spannungsbogen zu erhöhen. Nicht schlecht.
Ich persönlich aber vermisse generell noch eine Prise Sex & Intrigen. So könnte man sekundäre Handlungsstränge aus den Hinterzimmern einflechten, beispielsweise wie sich eine hübsche Schottin der SNP durch gewisse körperliche Diensleistungen die Stimme eines Tories sichert. So in die Richtung
Gestern war ja schon ein dahingehender Ansatz zu erkennen, als der Vorsitzende des Unterhauses mit seinem Hang zu Frauenfummel fordernd auf der Regierungsbank rumlümmelte
Aber halt nur ein Ansatz …
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Fazit:
Trotz unbestreitbarer Längen und einem zu hohen Anteil an Laienschauspielern ein insgesamt recht gelungenes und unterhaltsames Format, von dem ich mir erhoffe, auch bis über 2020 hinaus belustigt zu werden
Daher von mir die Wertung: 3,5 von 5 Sternen
Überhaupt geht es momentan Schlag auf Schlag. Heute wurde bekannt, dass selbst der Bruder des Hauptdarstellers, ein gewisser Jo Johnson, seines Zeichens immerhin Staatssekretär, seinen Rücktritt eingereicht hat. Geht jetzt alles ganz schnell?
Der Bruder von Boris Johnson war meines Wissens nach schon immer ein Remainer.
Es wird keinen Brexit geben da es zu keiner Zeit eine Parlamentsmehrheit für einen Brexit gab und vermutlich auch nicht geben wird. Da kann man verschieben oder neu wählen wie man will.
Insofern mag die Show durchaus unterhaltsam sein aber das Ende steht seit langem fest, und ich bin doch ein wenig verwundert dass das Spektakel immer noch soviel Aufmerksamkeit geniesst.
Aber vielleicht gibt es ihn doch, diesen ominösen Geheimplan welcher Großbritannien aus der EU führen wird.
Keinerlei Verlust für den Plot. Tauchte ohnehin nur kurz mal in Folge 17 auf, ist nicht sonderlich talentiert und kam angeblich nur als Protegé von Financiers der Produktionsfirma unter
Da gehören zuvorderst schon andere rausgeschrieben, allen voran, und das vergaß ich zu erwähnen … Jeremy Corbyn als Brutus. Leider DIE Fehlbesetzung schlechthin.
Den hätt ich schon längst sterben lassen, vielleicht etwas innovativer als üblicherweise durch Dolch, Wundinfektion oder Herzinfarkt
Nicht nur ich, sondern auch zahlreiche Kritiker sind der Meinung, Jerry hätte den Zenit seines künstlerischen Wirkens schon lange überschritten und seit seiner Paraderolle in „Der Russe“ rein gar nichts mehr Erwähnenswertes auf die Leinwand gebracht
Völlig uninspirierte Darstellung seiner allerdings auch völlig unstrukturierten, ineffektiven und keinesfalls zielgerichteten Rolle
So nicht nur etwas tumben Untertanen seiner Majestät überhaupt nicht klar wird, welche Rolle er denn überhaupt verkörpere und welches Ziel er nun verfolge.
Der gehört durch einen jüngeren, natürlich gutaussehenden Akteur ersetzt, der statt völlig planlos, gewandt in Wort und Schwert klipp und klar darstellt, ob er die englischen Truppen nun auf dem Kontinent belässt oder abzieht und wie genau der Feldzug dann ablaufen soll. Sonst 2. Referendum. Bämm!
Würde der anachronistischen Regierung damit ordentlich Feuer unterm Arsch machen
Hier wird sich doch in Queens Namen irgendein ein Ehemaliger aus den Elite-Schauspielschulen wie Eton oder Westminster finden lassen. Oder ein rebellischer Autodidakt
Darf durchaus ein multipler Charakter sein, also sympathisch, rethorisch gewandt und kompetent wirkend, aber hintenrum auch heimtückisch, taktisch verzinkt und ränkeschmiedend. Irgendwie so Richtung Politiker
Bloß nichts mädchenhaft weichgespültes wie ein Schmuse - Hugh Grant. Der ist sowieso durch.
So ungefähr würd ich das Drehbuch weiterschreiben. Aber vielleicht kommt eben diese Wende in der letzten Staffel mit finaler Schlacht und man will die Allgemeinheit absichtlich so lange wie möglich im Unklaren lassen
Bringt ja auch mehr Vermarktungseinnahmen, die Rede war gar mal von 350 Mio £ wöchentlich, was sich allerdings als Zeitungsente von Movie Today rausstellte
So weichgespült is der gar nicht (auf Twitter) :„You will not fuck with my children’s future. You will not destroy the freedoms my grandfather fought two world wars to defend. Fuck off you over-promoted rubber bath toy. Britain is revolted by you and you little gang of masturbatory prefects“
^^
Fakt ist die Serie wird noch jahrelang andauern, denn selbst wenn no deal sich jetzt durchsetzen sollte, ist ja noch nichts gelöst.
Ich habe das bereits als Standard-Spruch in meinen persönlichen Sprachgebrauch übernommen. Wenn mir irgendwer wegen was auch immer blöd kommt: „Bitte verlassen Sie meine Stadt.“