Kenne hier im Umkreis ein paar Geschäftsleute, hauptsächlich Handwerker, die Ihre Mietwohnungen an den Staat vermieten und sich diese auch extra für diesen Zweck zugelegt haben.
Flüchtlinge, Asylanten etc. wohnen dort.
In allen Verträgen haben die sich reinschreiben lassen, dass alle Wohnungen nach dem Mietzeitraum bzw. bei Mieterwechsel im gleichen Zustand zurückzugeben sind, wie zu Mietbeginn. Entsprechende Dokumentationen wurden im Vorfeld gemacht und sind Vertragsbestandteil.
Mit dem Staat geht sowas natürlich, zahlt dann ja im Zweifel die Allgemeinheit.
Klar die böse mietnomaden, sicher genau so ausgeprägt wie die bösen langzeitschmarotzer, auf wenn gehen wir als nächstes? Obdachlose oder lieber Paare mit Kinder?
Das es noch wirklich Menschen gibt die merz verteidigen ![]()
Merz is mir immer noch lieber als so manche Alternative in Deutschland oder der welt…
Puh, dank merz bekommen wir eine Afd Regierung
Herbst der Reformen ![]()
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Pass ganz gut
Eigentlich ging es bei Merz ursächlich um seine unsäglichen Aussagen bzgl. dem fehlenden Leistungswillen der Deutschen AN. Noch dazu garniert mit einem motivierenden „wir müssen“
1)Und zu dem aktuellen Thema. Was sollen das für Sachgründe sein, welche die Politik ( Kanzler) nicht versuchen könnte sinnvoll zu ändern?
2)Leider kann man nirgends lesen, wie sich die 2 Millionen Wohnungen aufteilen. Sollten das tatsächlich lauter Einzelwohnungen von armen Kleinvermietern sein? (der Begriff gilt übrigens bis zu 50 Wohneinheiten)
3)Könnte man wohl ebensoviele Fälle finden in denen Mieter abgezockt werden. Nicht umsonst begleitet der Mieterschutzbund knapp 900k Fälle jedes Jahr.
Zu Merz (eigentlich wollte ich mich an der Diskussion nicht beteiligen. Er bzw seine Aussagen wurden hier als Unsinn / unanständig / ekelerregend / zum würgen bezeichnet. Da lohnt sich eine rationale Diskussion m.e. nicht. Aber einen Post gönne ich mir):
„Es gibt Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Ihren Betrieben, in den Krankenhäusern, bei der Polizei, bei der Bundeswehr, in den Pflegeeinrichtungen, in vielen Unternehmen, die sehr viel arbeiten und auch sehr viele Überstunden machen. Aber insgesamt ist die Arbeitsleistung unserer Volkswirtschaft nicht hoch genug. Um es noch deutlicher zu sagen: So lässt sich der Wohlstand unseres Landes, den wir heute haben, in Zukunft nicht erhalten, und deswegen müssen wir mehr arbeiten!“
Das ist das Zitat von Merz, das ich manipuliert habe - in der Hoffnung damit Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen. Ich habe den Spruch mit Work Life Balance und vier Tage Woche durch „so“ ersetzt.
Wer den Absatz mit ruhigem Puls liest wird, denke ich, Merz nicht vorwerfen, dass er die Bevölkerung für faul hält.
Die Rede beschäftigt sich an der Stelle mit Arbeitskosten und sein Schluss ist, dass die Politik hier etwas tun muss. Da er 0,0 zu Löhnen und Tarifabschlüssen gesagt hat, bleiben für die Politik die Lohnnebenkosten und die Lebensarbeitszeit. Eigentlich bereitet er mit dem Text nur das Anpreisen des Produktes „Aktivrente“ der Regierung vor.
Falls jemand hier an der Rede interessiert ist:
Rede des Kanzlers bei der IHK Halle-Dessau | Bundesregierung
Der Deutschlandatlas - Wie wir wohnen - Wohnungsleerstand
Ich habe diese Seite gefunden.
Insgesamt ist der Leerstand im Osten größer als im Westen und auf der Fläche größer als in Städten.
Ich denke schon, dass Spekulationen gerade in den Städten ein Problem sind.
Aber ohne deutlich mehr Bautätigkeit und v.a. mehr Aktivitäten der öffentlichen Hand im Wohnungsbau wird die Hauptursache für den Wohnungsmangel nicht beseitigt.
Die Bedarfe haben sich geändert (mehr Single-Haushalte) und es zieht die Leute in die Städte.
Problem ist -zumindest hier bei uns im Westen- halt auch, dass viele Immobilien leer stehen und vergammeln:
Da wäre ich gesetzgeberisch schon längst eingeschritten. Bei nem Fehlbestand von 1,4 Millionen Wohnungen kann es nicht sein, dass solche Immobilien vor sich hin rotten. Wenn da fünf Jahre keine Bautätigkeit nachgewiesen wird, geht sowas automatisch ins Eigentum der jeweiligen Kommune über. DAS wäre mal ne Maßnahme. Da solltest du mal sehen, wie schnell dort die Zementmischer anrückten…
Schwieriges Thema, denn gerade bei den oben genannten Beispielen geht’s um denkmalgeschützte Gebäude. Und da machst halt einfach gar nix, da entscheidet schon sehr viel der Denkmalschutz. Die interessiert halt auch nicht welche Kosten auf den Eigentümer zukommen. Dann geht’s weiter, energetisch renovieren oft nicht einfach oder gar nicht möglich. Fassadendämmung kannst vergessen, Aufdachdämmung auch, neue Fenster können auch spaßig werden. Mein Arbeitgeber/Betrieb ist schon lange in einem Denkmalgeschützten Gebäude untergebracht. Seit über 12 Jahren wird da die Renovierung bzw Erneuerungen der Fenster geplant. Unglaublich was da durch den Denkmalschutz behindert und dann teilweise verlangt wird. Die alten Fenster sind über 50 Jahre alt, aus Holz, ohne Sprossen und außen mit Sonnenschutz/Markisen. Jetzt sollen neue Fenster aus wieder aus Holz, mit Sprossen und ohne Sonnenschutz eingebaut werden, der jetzt schon seit 50 Jahren vorhandene Sonnenschutz muss entfernt werden. Kunststofffenster werden nicht genehmigt, Folgekosten wie Fenster streichen alle paar Jahre mit Gerüstbau dazu dazu interessiert da niemand. Wie es die Mitarbeiter jetzt dann in den Büros ohne Sonnenschutz aushalten sollen auch nicht. Klimageräte werden nicht genehmigt, direkt innen am Fenster angebrachte Jalousien auch nicht, nur Gewebestoffbahnen mit Abstand zur Scheibe, darf von außen nicht sichtbar sein. Jetzt sollst dann praktisch im Sommer in der prallen Sonne im nicht gedämmten Gebäude ohne Sonnenschutz im Büro an deim PC sitzen und arbeiten, des macht Spaß. Unsere Arbeitsrechtler laufen da natürlich auf Hochtouren und so geht das dann immer hin und her und seit über 12 Jahren passiert da gar nix. Von unserem Sturmschaden am Dach vor ca. 5 Jahren fang ich jetzt gar nicht erst an, der wurde “provisorisch repariert “ Dach soll jetzt aber eher in den damaligen Ursprungszustand gebaut werden.
Und so geht’s immer weiter…
Und das ist eben falsch. Nicht Quantität der Arbeitszeit beeinflusst den Wohlstand, sondern Qualität.
Warum sagt Merz nicht die Wahrheit? Nämlich das wir hier einen Wohlstandsverlust haben werden, bzw. dieser schon eingetreten ist, selbst wenn die Menschen mehr arbeiten.
Und da sind wir auch bei einem wichtigen Punkt: wie ist denn Wohlstand überhaupt definiert?
So wie Merz es will, dass Angestellte und prekär Selbtständige (Paketboten sind so ein Beispiel) sich den Buckel krumm schuften, damit er und die, die er als seinesgleichen sieht, die Dividende, also möglichst viel Geld, abschöpfen?
Oder eher so, dass möglichst viele Menschen eine sinnvolle Work-Life-Balance haben, oder auf Deutsch: dass sie neben der Arbeit auch noch wirklich leben können (oder eben auch mehr arbeiten, wenn sie das denn als ihren hauptsächlichen Lebenszweck ansehen)?
Auch mit diesem Hintergrund sollte man die Merzschen Aussagen betrachten. Hinweis: die werden dadurch nicht unbedingt besser.
Mein persönlicher Wohlstand ist nicht, dass mir das Geld aus den Ohren kommt, sondern dass ich an einem Ort leben kann, den ich mir selber ausgesucht habe und an dem mein Herz hängt. Und dass ich diesen Ort auch genießen kann, was möglich ist, weil die IG Metall die 35 Stunden Woche erstritten hat. DAS ist mein Wohlstand!
Ja, mit 40 Stunden Arbeit die Woche hätte ich vermutlich etwas mehr Geld. Aber wenn das bei mir in der Firma alle Beschäftigeten in meinem Bereich hätten, dann hätte ich schon jetzt etwa sechs Kolleg*innen weniger. Arbeitsplätze werden hier eh gerade abgebaut. Das „mehr arbeiten“, was Merz will, ist konkret in meineem Bereich dann entweder schlicht nicht möglich oder es läuft auf unbezahlte Mehrarbeit hinaus. Und das sichert dann wessen Wohlstand? Meinen ganz sicher nicht. Meiner würde weniger.
(Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass die Art von Wohlstand, die Merz will, aufgrund der fortschreitenden Klimaerwärmung in der Form eh nicht haltbar ist. Für ihn besteht Wohlstand aus jeder Menge Geld, Verbrenner fahren und Fleisch essen. Für ihn persönlich kommt dann noch das Privatflugzeug dazu. Und das geht nicht mehr besonders lange gut. Kann man bei uns konkret schon wunderbar feststellen, siehe den Sponsoren-Thread, die Tiefengrundwasserförderung der Firma Adelholzener, und die ökologisch-hydrogeologische Situation, in der das passiert )
Es gibt hier tlw bereits Regelungen. Bei dir z.B. in NRW:
Letztlich kommt es auf die Produktivität an. Und da steht D besser da als in der Lieblingsstudie von Merz.
Natürlich verfolgt Merz eine Agenda. Und die ist pro Arbeitgeber. Frau Bas verfolgt auch eine Agenda, und die ist contra Arbeitgeber.
Mich störten hier einfach die Adjektive mit denen man Merz und das Work-Life-Balance Zitat kommentiert hat.
Ich habe keinen Ehrgeiz Merz inhaltlich hier zu verteidigen.
Du meinst Pro Arbeitnehmer.
Ist doch gut, dass die Sozialpartnerschaft, auf der die BRD beruht, auch in der Bundesregierung vertreten ist. Ist halt immer ein ewiges austarieren, aber das ist doch gut in einer pluralistischen demokratischen Gesellschaft. Mit einer sog. Alternative wäre das anders…
Pro Arbeitnehmer ist die positive Umschreibung, die ich bewusst nicht wählen wollte.
Ansonsten bin ich sehr für für das Austarieren der Sozialpartnerschaft in Politik und Gesellschaft. Aber nicht (mehr) in der Regierung.
Mir wäre ein Wechsel zwischen CDU und SPD geführten Regierungen am liebsten.
Aber das wird es aufgrund des Siegeszuges der Populisten (auch BSW u. Linke) lange nicht mehr geben.
Edit: du beschreibst es natürlich richtig, es geht ums Austarieren in einer pluralistischen Gesellschaft. Das wird allerdings ziemlich schwierig, wenn man dabei so platt mit dem gut/böse Schema arbeitet wie einige User hier - aber die Diskussion hatten wir ja schon.
Das meinte ich damit.
Diese Zeiten sind aus meiner Sicht vorbei und zwar nicht weil hier bald eine Alternative regiert, sondern weil der globale Wettbewerb, die zunehmende Monopolisierung sowie die Automatisierung soviel Druck erzeugt dass die Länder, die noch in der Lage sind tiefgreifende Reformen einzuleiten, oder von einem niedrigerem Niveau aufstreben, die anderen schlichtweg platt machen werden.
Deutschland hat davon bisher nur noch nicht soviel mitbekommen weil man bisher das Wachstum zunehmend durch Verlagerung in Billiglohnländer realisiert und dabei die Beschäftigung im Inland nur langsam abgebaut hat.
Und das Thema Klimawandel ist sowieso nur noch in gesättigten Gesellschaften ein Thema. 80% der Weltbevölkerung dürfte irgendein Klimawandel vollkommen egal sein und die werden da auch auf absehbare Zeit nichts austarieren.
Ist es ja eben nicht. Gerade die von Dir „gesättigt“ genannten Gesellschaften, machen gerade alles, um die Klimaänderung wegzuignorieren.
Eine sehr eigenwillige Sicht der Dinge. Für mehrere Milliarden Menschen steht aktuell im Raum, dass ihr Lebensraum in den kommenden Jahrzehnten schlicht unbewohnbar werden wird. Auswirkungen der Klimaerwärmung sind bereits jetzt an vielen Orten der Erde mehr bzw. mit drastischernen Auswirkungen aka Ernteeinbußen etc. zu spüren, als bei uns (möglicherweise sind ein guter Teil der sog. „Wirtschaftsflüchtlinge“ sogar schon klimabedingt Flüchtlinge). Dass uns hier in den gemäßigten Breiten die Klimaerwärmung großteils dezent am Arsch vorbei geht, heißt nicht automatisch, dass dies in den Ländern, die als erstes davon ernsthafter betroffen sein werden, auch der Fall ist.
(das wäre übrigens auch einer der Punkte, die bei „Fluchtursachen bekämpfen“ ganz vorne stünde. Aber dann kann man ja nicht mehr den Diesel-SUV mit 220km/h über die Autobahn jagen, schade, Freiheit und Technologieoffenheit sind wichtiger als logisches Denken…)
Die mit Abstand meisten Menschen, die in Deutschland einen Antrag auf Asyl gestellt haben, kamen im Jahr 2025 aus
Afghanistan (23.972 Antragstellende),
Syrien (23.256)
und der Türkei (11.919).
Die hauptsächlichen Fluchtgründe dürften sein
a) Armut, Krieg und Verfolgung
b) Armut, Krieg und Verfolgung
c) Armut
Alle Prognosen sagen für Afghanistan und Syrien steigende und für die Türkei stagnierende Bevölkerungszahlen voraus. Das gilt im übrigen auch für Afrika, dem Kontinent dem man noch am ehesten unterstellt dass er durch einen Klimawandel angeblich unbewohnbar wird. In der Realität könnte es bald der einzige Kontinent sein dessen Bevölkerung überhaupt noch wächst.
Sollte Deutschland ein reiches Land mit hohen sozialen Standards bleiben wird es auch weiter Migrationsdruck geben, völlig losgelöst vom Weltklima.
Glaube nicht mir, glaube z.B. der TAZ
Der weltweite Energieverbrauch wächst schneller als die Menge, die von Wasser-, Wind- oder Solarkraftanlagen geliefert werden kann. 2024 wurden so erneut mehr fossile Energieträger verfeuert.
Aus meiner Sicht spricht das eher für meine These. Dem überwiegenden Teil der Welt ist ein Klimawandel komplett egal, nicht nur den USA unter Donald Trump. Es wird mehr Auto gefahren, mehr geflogen, mehr Waren und Energie über die Weltmeere transportiert uind vermutlich auch mehr Fläche versiegelt als jemals zuvor.
Flughafen-Kapazität wird bis 2030 verdreifacht