Bundestags- und Politikthread

Da bin ich mir nicht sicher, die CDU gibt der SPD oder den Grünen die schuld und schon ist alles gut, die CDU-Wähler sind sehr einfach gestrickt, sonst wäre Spahn schon längst weg.

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Mir zeigt die Zahl erst mal, dass die Stromproduktion in D, die lange auf einem Niveau von 600 TWh (oder mehr) lag, deutlich - auf ca 500 TWh - zurückgegangen ist.

Den Effekt den du als Hauptgrund nennst, sehe ich nicht als schlüssige Erklärung. Ich glaube in 2019 produzierten AKW noch ca 75 TWh. Also so ca 10-12 TWh Differenz würde sich für das Abschalten der AKW ergeben (wenn die Stromproduktion von Stromquellen übernommen würde, die quasi keinen Eigenverbrauch benötigen), aber keine 100.
Ich lasse mich aber gerne belehren, wenn ich hier falsch liege.

Bis dahin sehe ich erst mal, dass D vom Stromexporteur zum Importeur geworden ist. Wir sind damit abhängig vom Ausland.
Außerdem hätte ich bei einer funktionierenden Energiewende erwartet, dass die Stromproduktion schon aufgrund wachsender Nachfrage steigt.

Nur fürs Protokoll:
Ich bin ein Befürworter eines Ausbaus der EE.
Aber ich will, dass das unter einem sachlichen Abwägungsprozess von Kosten/Nutzen/Schäden diskutiert wird.

Wer EE=100% ohne Atomkraft will, will keine energieintensive Industrie in D mehr.
Mit den Systemkosten für den Ausbau der Infrastruktur und einem Backup-Park von Gaskraftwerken schießen wir uns ins Abseits.

Die Aussage ist korrekt!

  • Ich möchte hierzu nur zwei Dinge anmerken: beim Stromhandel sind wir (im Gegensatz zu dem mit fossilen Energieträgern) vom europäischen Ausland abhängig, größtenteils dem EU-Ausland.
  • „Im Vergleich zum Vorjahr sind die Importe um rund 1,3 Prozent gefallen und die Exporte um 11,1 Prozent gestiegen, wodurch der Nettoimport um 22,6 Prozent auf 21,9 TWh sank.“ Zitat von Bundesnetzagentur - Presse - Bundesnetzagentur veröffentlicht Daten zum Strommarkt 2025. Hier sind wir also offenbar auch auf einem guten Weg.

Eine Energiewende beinhaltet genauso, dass der Verbrauch gesenkt wird (vgl. Ökodesingrichtlinie, optimierte Prozesse in der Industrie) bzw. ein weiterhin sinkender Verbrauch das Ziel sein muss.

Das ist auch einfach: es gibt genügend Klima- und Wirtschaftwissenchaftler, die immer und immer wieder sehr klar darlegen, dass wir jetzt gar nicht so viel für die Energiewende und andere klimaerhaltende Maßnahmen investieren können, wie uns die Folgen der Unterlassung dieser in der Zukunft kosten werden/würden. Ich hatte weiter oben ja auch mal Einlassungen der Versicherungsverbände dazu verlinkt, die sehen das ja auch schon.

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Hier der Aktienkurs eines der weltweit größten Rückversicherer (Münchener Rück). Permanent Horrorszenarien an die Wand malen, höhere Prämien kassieren und sich anschließend freuen dass man alle so schön verarxchen konnte.

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Klingt gut, wenn ich der KI glaube, ist das aktuell aber noch nicht wirklich wirksam:

In den letzten 10 Jahren wurden nur geringe Energieeinsparungen erzielt – der Großteil des Rückgangs ist krisenbedingt, nicht strukturell. (Quelle: „Copilot“)

Klingt auch gut. Ist aber mehr dem steigenden Export als dem sinkenden Import geschuldet - siehe Link von dir.

Ach ja, das Leben könnte so „einfach“ sein. Wer Quaschning und Co nicht folgt, ist halt „einfach“ ein Depp.

was kann ein Wähler der Union dafür, das der unerträgliche Spahn noch da ist ?

Nur weil das jetzt so sein mag (ob es wirklich so ist, weiß ich nicht), heißt das ja nicht, dass das immer so sein muss. Ich würde mir hier ein bisschen mehr Fortschrittsglauben und Technologieoffenheit wünschen ;)

Die dreistellige Zahl an Klimawissenschaftlern, die alleine mit den IPCC-Sachstandsberichten beschäftigt sind, sowie insgesamt quasi alle (je nach Literatur zwischen 97% und 99,9%) Wissenschafter, die sich mit dem Thema beschäftigen, sind also für Dich nicht ernst zu nehmen?

Ganz einfach nicht mehr wählen, dann geht ruckzuck.

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Du willst mich ja gar nicht richtig verstehen.

Ja, ich glaube an den menschengemachten Klimawandel.
Deswegen will ich auch, dass die Menschheit(!) schnellstmöglich ihren CO2-Fußabdruck reduziert.

Und da stell ich mir Fragen: wie bekommt man 8 Mrd Menschen, von denen viele in Armut leben, dazu hier mitzumachen?
In dem eine Sekte von 80 Mio seinen Wohlstand aufgibt, oder in dem man darauf vertraut, was die Menschheit in den letzten Jahrtausenden von Jägern und Sammlern zu Sesselpubsern gemacht hat: Innovationen

Wenn CO2-Einsparung das absolute Maß der Dinge ist, dann gehören AKW zwingend zu einer Energiestrategie der nächsten Jahrzehnte.
Lass uns Forschen an Kernkraft, Kernfusion, Speichertechnologie für EE, Power-to-X Technologien usw.

Vor über 50 Jahren hat der Club of Rome vorhergesagt, dass 2022 die meisten Rohstoff-Ressourcen erschöpft seien…
Ich will damit nicht die Aussagen der Klimaforscher relativieren.
Ich will aber darauf hinweisen, dass wir uns nicht zu sehr auf einen Masterplan zur Reduzierung von CO2 festlegen sollten.

Es geht nicht um degrowth, sondern um green growth.

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Doch, genau darum geht es.

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Nicht allen. Manche glauben auch das Märchen von der Sonne, die keine Rechnung stellt.

Wo habe ich geschrieben, dass das der Hauptgrund ist? Lies das einfach noch mal richtig durch.
Ich hatte geschrieben, dass jedes thermische Kraftwerk zw. 8% und 15% Eigenbedarf benötigt. Also auch Kohle-, Öl- Gaskraftwerke.

Ich hatte angemerkt, dass die Bruttostromerzeugung eigentlich kaum veröffentlicht wird, weil sie nicht einfach zu ermitteln ist.
Frauenhofer ISE hat jedes Jahr folgenden Text auf der letzten Folie der Jahresbilanz:
Die Bruttostromerzeugung beinhaltet auch den Eigenverbrauch der Kraftwerke, der direkt im
Kraftwerk verbraucht wird und physikalisch gar nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist
wird. Auf der Verbrauchsseite wird der Eigenverbrauch der Kraftwerke dem Bruttostrom
verbrauch zugerechnet, damit die Bilanz wieder stimmt. Nach dieser Konvention wird z.B. eine
Kohlemühle im Braunkohlekraftwerk mit dem Bruttostrommix und damit mit ca. 55%
erneuerbaren Energien betrieben.
Außerdem ist in der Bruttostromerzeugung auch die Eigenstromerzeugung der Industrie, den sogenannten „Betrieben im verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und in der Gewinnung
von Steinen und Erden“ enthalten. Diese Eigenerzeugung wird direkt in den Betrieben
verbraucht und auch nicht in das öffentliche Netz eingespeist. Bruttozahlen werden nur zu
statistischen Zwecken erhoben, finden aber in der täglichen Stromwirtschaft keine Anwendung.
Die Daten zur öffentlichen Nettostromerzeugung und zur gesamten Bruttostromerzeugung
unterscheiden sich deutlich. Dadurch ergeben sich auch deutlich unterschiedliche Anteile der
erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bzw. am Stromverbrauch

Zum Beispiel lag der PV-Eigenverbrauch 2025 bei ca. 20 TWh, das sind immerhin schon ~4% der gesamten Bruttostromerzeugung, die aber bei der Nettostromerzeugung gar nicht auftaucht, aber sowohl erzeugt als auch verbraucht wurde in Privathaushalten oder in Unternehmen mit Photovoltaik auf dem Dach.

Als einer der seit über 35 Jahren in verschiedenen Industrien arbeitet, geht mir die Schlechtmacherei eben gewaltig gegen den Strich. Ich muss jeden Tag Leistung bringen, damit die Ziele eines Projekt/Produkts erreicht werden und deshalb eben nicht durch ein chinesisches ersetzt wird. Und wir (also ich und meine Kollegen und meine Kunden) sind eben nicht doof und verschlafen und kriegen nix auf die Reihe, sondern wir versuchen unter den gegebenen Rahmenbedingungen das Beste bzw. Vergleichbares wie vor 20 Jahren zu leisten. Und da muss man eben schlau und kreativ sein und über seinen Tellerrand schauen. Die Firmen, die nicht mehr rentabel sind, haben das eben teilweise nicht gemacht, den Wandel im Markt eben nicht erkannt und müssen dafür die Zeche zahlen. Das ist im Kapitalismus eben so. Auf der letzten IAA war neben dem Stand meiner Firma der Stand von Mahle. Als Kanzler Merz mit seiner Entourage inkl. Söder die besucht hat, hat deren Chef einen „höchsteffizienten“ Hybridmotor hergezeigt und sich beklagt, dass der „jetzt von Brüssel verboten wird“. Merz hat dann geantwortet, dass wenn der Motor wirklich so „hocheffizient“ ist, dann wird er sich in Brüssel dafür einsetzen, dass der nicht „verboten“ wird.
Was für ein Blödsinn: Warum wurde der Motor in den letzten 5 Jahren überhaupt fertig entwickelt? Warum soll ein solcher Motor „verboten“ werden, wo man ihn auch nach 2035 mit synthetischen Kraftstoffen weiterbetreiben kann? Aber das wissen die auch, dass diese für die normale Mobilität nicht erschwinglich sein werden, weil sie für nicht elektrifizierbare Prozesse gebraucht werden. Man will sich halt einfach noch ein Return-on-Investment „erlobbyieren“, scheissegal ob damit weiterhin C02 abgegeben wird. Auch ein „höchsteffizienter“ Verbrennungsmotor kommt höchstens auf 40-42% und ist gegenüber dem E-Motor mindestens 40% weniger effizient.
Und da wundert’s mich nicht, dass eine solche Firma Probleme kriegt.

P.S.: Wir sind in allem nur noch Scheiße, die Chinesen können alles besser, schneller und billiger. Aber bei der Kerntechnik sind wir führend: Wir reaktivieren stillgelegte Atomreaktoren in 1 Jahr und bauen einen EPR2.0 der in Flamanville 18 Jahre und in Finnland 14Jahre Bauzeit hatte in 5 Jahren, (nicht zu vergessen Hunderte von Söders SMR-Reaktoren in Bayern). Speziell wo so viele Absolventen der Kernphysik und Kerntechnik in den letzten 15 Jahren seit dem Merkel’schen Atomausstieg nur darauf warten ihre Fachkenntnisse endlich einmal anzuwenden #ironie off#

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Zum ersten müssen gar nicht alle 8 Mrd. Menschen in der Intensität mitmachen. Es gibt jede Menge, vermutlich mehrere Milliarden, Menschen, deren Klimafußabdruck lächerlich gering ist und nicht ins Gewicht fällt. Überraschende Erkenntnis: in Deutschland gehört niemand zu dieser Gruppe.
Zum zweiten ist das, auch wenn es nur um drei bis vier Miliarden Menschen geht, die falsche Frage. Die meisten dieser Menschen liegen außerhalb Deines Einflussbereiches. Du (wie auch ich) musst nur, da Du ja auch einsiehst, dass der CO2-Ausstoß schleunigst runter muss, auf Deinen Einflussbereich achten. Das ist z.B. das persönliche Verhalten und das Deiner unmittelbaren Mitmenschen. Ganz wichtiger Punkt auch: über Wahlen kannst Du versuchen, diejenigen in die Verantwortung zu bringen, die den unter den Bewerbern wirksamsten Plan haben (Hinweis: Union und FDP und auch die Nazis sind das ganz sicher nicht). Was die Menschen in Nigeria, Australien oder China machen, liegt außerhalb Deines Einflussbereiches. Sich darauf zu berufen ist kontraproduktiv und hilft nicht weiter.

Nein. Aus zwei einfachen Gründen: Die Bauzeit von den Dingern ist viel zu lang, als dass man da noch rechtzeitig Nutzen heraus ziehen kann. Außerdem sind sie viel zu teuer, wie dann entsprechend der Strom daraus.
Weitere Probleme sind das Müllproblem und die Herkunft des Brennmaterials (Russland beispielsweise in großem Umfang). Die Probleme bei bspw. der Windkraft wiederum sind hausgemacht: gefälschte Studien, unsinnige Gesetze bzgl. der Standorte. Die wären sehr einfach lösbar.

Kernkraft hatten wir schon. Kernfusion kommt nicht rechtzeitig genug. Der FORSCHUNGS(!)Reaktor ITER ist schon 10 Jahre hinter Zeitplan (Baubeginn 2007, ursprünglich geplante Fertigstellung 2016), Erster Betrieb aktuell zwischen 2036 und 2039 geplant.
Speichertechnologie gibt es bereits: Akkus. Erfreulicherweise nimmt der Zubau an Akku-Speichern gerade richtig Fahrt auf (hier kann ich auf den Cleantech Newsletter von Rico Grimm verweisen, der hat da immer wieder mal neue Zahlen).
Power-to-X ist erfreulicherweise auch ein großes Forschungsgebiet, darüber hat man ja bspw. herausgefunden, dass E-Fuels und Windgas nur für Nischentechnologien sinnvoll sind, da die Verfahren viel zu ineffektiv und damit auch zu teuer sind.

Und hat in regelmäßigen Abständen die Vorhersagen überarbeitet und an den neuesten Erkennntnisstand angepasst. Zumindest sagt das der Wikipedia-Artikel zu diesem Thema.
Das ist übrigens das gleiche, was Klimaforscher*innen ebenfalls machen: sich die Prognosen der Vergangenheit ansehen, die Prognosegüte bewerten und die Prognoseverfahren ggf. anpassen. Deshalb gibt es auch nicht einen einzelnen IPCC-Sachstandsbericht, sondern bisher schon sechs davon.

Warum tust Du es dann?

Ja, weil Dir der Plan nicht gefällt. Weil er Einschränkung bedeutet. Wir haben eine Plan, der aus vielen einzelnen Punkten/Maßnahmen besteht. Jede Maßnahme hat die Leute, die von ihr besonders betroffen sind. Das ist dann so. Die Wissenschaft ist recht klar. Entweder wir nehmen auf Befindlichkeiten von Leuten wie Dir (und auch mir) Rücksicht, oder aber wir tun tatsächlich etwas substantielles, um das Klima auf diesem Planeten in einer für unsere Zivilisation nicht allzu schädlichen Zustand zu lassen. Beides gleichzeitig wird nicht gehen.
Aber ein wirksamer Plan wäre da.

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Ich finde es ist eigentlich ganz banal.
Wir brauchen ein zuverlässiges Energiesystem bei dem bezahlt wird was auch nachgefragt wird. Ohne Subventionen, ohne garantierte Einspeisevergütungen über 20 Jahre, ohne dass man Kosten über Steuerfinanzierung versteckt, oder so tut als gäbe es keine Netzausbaukosten von rund 40 Mrd. Euro pro Jahr (diese Zahl stammt von der SPD nahen Hans-Böckler-Stiftung).

Dabei darf man wegen mir auch im Ausland einkaufen. Wir halten ja (noch) für 1 Mrd. pro Jahr eine strategische Reserve an Kohlekraftwerken vor, welche nur dazu da sind hochzufahren falls wir aus dem Ausland nichts bekommen sollten.

Und wenn das mit Erneuerbaren machbar ist umso besser. Ich persönlich bin nach wie vor unglücklich dass wir die unterschiedlichen Erzeuger immer noch gegeneinander anstatt miteinander laufen lassen. Auch bei den jetzt ausgeschriebenen Gaskraftwerken wird es darum gehen dass möglichst hohe Entschädigungszahlungen geleistet werden müssen, damit diese anschließend so wenig wie möglich laufen. Das ist aus meiner Sicht eine höchst ineffektive Form der Energieerzeugung.

Die bereits abgeschriebenen Atommeiler wären auch aus meiner Sicht eine gute Brückentechnologie gewesen. Bei neuen Atomkraftwerken hat man das Problem dass diese beim Strompreis z.B. mit den größtenteils abgeschriebenen Kraftwerken in Frankreich oder Tschechien konkurrieren. Das funktioniert aus meiner Sicht nur wenn man einen gemischten Kraftwerkspark aus alt und neu betreibt. Und in der sonnigen und windigen (Jahres)zeit müsste man die Reaktoren runterfahren (obwohl diese z.B. auch Wasserstoff produzieren könnten).
Hier müsste man wirklich genau hinschauen ob sich ein AKW auch z.B. mit nur im Schnitt 50% Auslastung rentiert. Auch da wäre man wieder beim miteinander anstatt gegeneinander.

Die Deindustrialisierung wird helfen unseren Energiebedarf zu verringern. Ein wenig beneide ich die Grünen dass sie davor keine Angst haben. Man kann ja danach immer noch für den Staat arbeiten. So kommt es einem wenigstens manchmal vor.

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Und du glaubst, die verzichten wegen des Klimawandels darauf ihren CO2 Abdruck zu erhöhen, wenn sie es können?
Wie HHEinz es schon mal geschrieben hat: jeder Kubikmeter Gas und jeder Liter Öl der zu kriegen ist, wird verbrannt werden - bis die EE günstiger sind als Öl und Gas - und zwar ohne Subventionen.

Ich übersetze mal dein Argument: Union und FDP sind nicht wählbar, weil ihr Plan gegen den Klimawandel (nach deiner Ansicht als Fakt, nicht als Meinung) falsch ist.
Also: weg mit Meinungsfreiheit und Demokratie

Das ist nicht richtig. Du kannst es nicht wissen, aber meine Frau und ich wir haben das 60er Jahre Haus mit Zellulose gedämmt, heizen mit einer Wärmepumpe und haben eine PV Anlage.

Ich formuliere es mal wie folgt: In meinen Augen glaubst du an Planwirtschaft, ich nicht.

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Das sind sie bereits, in die Kosten für EE sind in den seriösen Statistiken die Subventionen üblicherweise bereits eingerechnet. Wie bei Atomkraft auch, weshalb diese wirtschaftlich nicht tragbar ist.

Ich korrigiere mal den Unfug, den Du schreibst. Die richtige Interpretation wäre das hier gewesen: Wenn wirksame Klimapolitik ein wesentliches Kriterium für Deine Wahlentscheidung ist, dann sind Union und FDP nicht die richtige Wahl für Dich.
Die Bemerkung über Meinungsfreiheit hättest Du Dir schenken können, das ist in dem, was ich geschrieben habe nicht zu finden. Für Deine Halluzinationen kann ich nichts.

Zu Fakt/Meinung: guck mal, was der Expertenrat der Bundesregierung zu den aktuellen Maßnahmen sagt. Meine Ansicht zu diesem Punkt hat eine gewisse Basis.

Davon, dass ich schreibe, dass es einen Plan gibt, schließt Du darauf, dass ich an Planwirtschaft (ein krachend gescheitertes Wirtschaftssystem) glaube? Sehr interessant. Sollte sich ein Experte mal ansehen.

Was ich als notwendig ansehe ist eine klare Ordnungspolitik, ohne wird es nicht gehen.

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Zustimmung. Das neoliberale Mantra „Der Markt regelt das schon“ ist mehr als hinfällig. Ohne klare ordnungspolitische Vorgaben wird es nicht funktionieren.

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Politisch links oder rechts angesiedelte Vorgaben?

Wissenschaftlich begründete Vorgaben.

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