Sehr sinnvoll die Tabaksteuer zu erhöhen, sprich Suchtkranke weiter zu schröpfen.
Im gleichen Zug ist es aber immernoch erlaubt Werbung für Glücksspiel zu machen. Naja da umgeht man die Folgekosten halt indem Kliniken wie das Römerhaus in Sulzberg schliessen mussten und das Therapieangebot niedrig gehalten wird
Bei Süchten wie dem Tabakrauchen (bin selber Ex-Raucher) ist es halt schwierig als Staat den richtgien Weg zu finden.
Ein Verbot hat eine potentielle Kriminalisierung dieser, wie Du schon richtig schreibst, Suchtkranken zur Folge.
Eine völlige Freigabe hat die gerade beim Rauchen (wie auch beim Alkohol) enorme Kosten im Gesundheitssystem zur Folge.
Also bleibt dem Staat hier nicht viel mehr, als über Steuern zu versuchen, diese Sucht so gut es geht einzudämmen. In dem Fall ist die regulierende Wirkung halt mal Beifang einer Finanzierungsmaßnahme, aber Du kannst ja mal gucken was ernsthafte Gesundheitspolitiker zum Thema Tabaksteuer sagen: richtig, dass sie immer noch zu niedrig ist.
Hier bin ich vollkommen bei Dir. Das Kriminalisierungspotential halte ich beim Glücksspiel für noch wesentlich erheblicher als bei den legalen Drogen (Alkohol, Tabak, aktuell noch Cannabis). Hier sollte der Staat auch entsprechend steuernd eingreifen. Aber, im Gegenteil, Spielgewinne sind immer noch steuerfrei, die Steuern werden nicht direkt beim Spieler, sondern beim Anbieter erhoben…
Raucher haben keine starke Lobby. Da zu erhöhen erzeugt sehr wenig Widerstand.
Statistisch betrachtet rauchen arme Menschen mehr als Gutverdiener. Das Geld spart man dann vermutlich bei den Lebensmitteln.
Aber arme Menschen sollen ja sowieso möglichst früh sterben.
Scheiß egal wieviele Wahlen noch stattfinden wo die AFD ihre Ergebnissse verdoppelt. Die Politiker in ihrem Berliner Elfenbeinturm werden dann wieder in ihre Büros gehen zum Schrank mit den fertigen Blocksatzreden und dem Volk mitteilen wie erschüttert man doch ist und das man natürlich die Verantwortung übernimmt. Selbstverständlich hat man jetzt den Schuss gehört und wird sich die nächsten Wochen zusammenraufen und alles besser machen. Um dann im Winter der Reformen den Bürgern die nächste in die Fresse zu betonieren.
Wir bekommen leider das, was andere gewählt haben, weil die Ampel so scheiße war, nun darf die CDU mit ihrer Lobbygruppen Reformen und Gesetze schreiben, Reiche lässt sogar die Gaslobby direkt abfragen nach Hilfe um gegen Batteriespeicher argumentieren zu können.
Wie damals als wir ein Kupfer Netz bekommen haben, anstatt ein Glasfaser Netz, aber keine sorge gleich bekommt man hier wieder ein Vergleich wie schlecht die Ampel war xD
„Jede Regierung ist ein Spiegelbild des Volkes“ oder „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“
Ist nicht von mir, sondern sind Zitate, die schon einen großen Wahrheitsgehalt haben.
Und wenn man uns Deutsche die letzten 3 Jahrzehnte betrachtet, dann stimmen diese Zitate auch.
wenn man sich mal erinnert, wie krass der Ukraine Krieg reingehauen hat und die Ampel Koalition völlig unvorbereitet Lösungen entwickeln musste und wie gut und schnell sie das geschafft haben und sich jetzt anschaut, wie die aktuelle Regierung völlig überfordert scheint und wieder nur Symptome mit der Gießkanne zuschüttet, so wird immer deutlicher Merz und seine Leute haben keine Ahnung, keine Weitsicht und keinen Mut
Mit dem letzten Satz übertreibst du etwas, aber von der Tendenz stimme ich dir zu. Die Ampel scheiterte in erster Linie an dem selbstverliebten Lindner und daran, dass sie keine Verschuldung genehmigt bekamen.
Merz ist kein Fortschritt als Kanzler und Reiche ist nicht fähiger als Habeck, im Gegenteil. Schon alles recht stümperhaft.
Es ist doch völlig egal welche Partei oder welcher Politiker an der Macht ist. Sie werden immer ihre Klientel bevorzugen und Lobby Arbeit gibt es bei allen. Bezahlen muss es doch sowieso immer die Mitte der Gesellschaft. Thema Krankenkassen: In den letzten Jahren sind ca. 3-4 Millionen Menschen dazu gekommen und das muss natürlich bezahlt werden.
Man liest ja immer so und soviel Milliarden Folgekosten durch Rauchen. Ist das denn wirklich so? Berechnet man da auch die nicht gezahlten Renten durch früheren Tod mit ein? Und die nicht gehabten Behandlungen weil man mit 70 statt mit 80 stirbt?
Ich weiß nicht, wie weit dort nicht gezahlte Renten berücksichtigt werden, aber nachdem die Folgekosten des Rauchens pro Jahr auf ca. 100Mrd. € beziffert werden (bei gut 15Mrd. € Einnahmen durch die Tabaksteuer), wage ich die Schätzung aus der Hüfte raus, dass das in der Sache keinen Unterschied machen würde.
Hier ist eine Arbeit, die das berücksichtigt, ich stelle es mal hier rein und lese es später. Nur so viel vorweg: die Zahlen zu den Folgekosten liegen dort noch bei ca. 80 Mrd. €, das liegt vermutlich daran, dass die Arbeit gute zehn Jahre alt ist und die Zahlen in den Jahren 2008-2012 erhoben wurden. Die 100 Mrd. sind aktuell kommuniziert und um 2020 erhoben soweit ich das rauslesen konnte.
Edit: jetzt habe ich es gelesen, der Absatz zu den Sozialversicherungen ist nicht so lang. Das Diagramm darunter zeigt, dass Raucher*innen die Rentenkasse (entgegen der Darstellungen der tabakindustrie übrigens, komisch…) sogar am Ende mehr belasten als Nichtraucher*innen, weil sie letztendlich „effektiver“ bei der Beitragsausnutzung sind. oder anders: Nichtraucher*innen können durch besserer Gesundheit mehr Beiträge einzahlen und diese weniger effizient „aufbrauchen“.
Edit2: Bei Alkohol sind die Zahlen etwas anders: 57 Mrd. € Folgekosten bei ca. 3 Mrd. € Steuereinnahmen. Absolut und auch in der Differenz mit den Steuern weniger Kosten, aber der Faktor der Folgekosten ist ungleich höher als beim Rauchen.
Edit3: Kiffen hab ich jetzt nicht recherchiert. Hier dürften vor allem die Folgekosten für das Abtrainieren unvorsichtigerweise im Cannabis-Rausch konsumierter größerer Mengen Speisen und die aus dem Konsum resultierenden Herz-Kreislauferkrankungen zu Buche schlagen…
Edit4: Ja, Cannabis bleibt eine Droge mit den entsprechenden Gefahren. Das wollte ich mit Edit3 auf keinen Fall kleinreden.
Tja, was willst du da machen, klar geht es nicht viele unternehmen gut, aber was bei uns hier schiefläuft ist schon unglaublich.
Die wollen uns die Feiertage nehmen, wir sollen mehr arbeiten, der erste Krankheitstag soll nicht mehr bezahlt werden, Beiträge sollen steigen, die Leistungen reduziert, Reformen nur für die unteren Schichten, keine einzige Reform die die 10 % da oben trifft.
Ich sehe nirgends eine Debatte über Beamtenpensionen, Reduzierung von GEZ die mit ihren fast 20 € im Monat klar die ärmeren hart trifft.
der günstige Tankpreis ist nun um 11:30, wer soll dort Tanken außer die Rentner xD
Dann reduzieren wir lieber Spritpreis um 17 Cent, damit die viel Fahrer günstiger Tanken, können.
In diesem Land geht alles in die falsche Richtung.
Und da kommt der Spahn der für 10-15 Mrd 40 Jahre alte Atommeiler in Betrieb nehmen will xD
Hier mal eine Übersicht zu den Beamten:
Beamte & Richter: ca. 1,7 - 1,8 Millionen (inkl. Soldaten).
Pensionäre (öffentlicher Dienst): ca. 1.418.800 (Stand 01.01.2025).
Bitte vorsichtig sein, das ist Nazi-Sprech und anstatt „für 10-15 Mrd“ hättest Du auch ein „Dreiviertel Jahr Energiewende“ schreiben können. Wobei uns eine Wiederinbetriebnahme von AKW, ohne eine Anpassung unseres Stromdesigns, vermutlich tatsächlich gar nichts bringt denn Atomkraft müsste dann gleichberechtigt mit den Erneuerbaren mitlaufen damit sich das rentiert.
An die oberen 10% ran zu kommen ist schwierig, daher konzentriert sich der Staat lieber auf die anderen 90%. Trotzdem könnte man es natürlich versuche.
ich rede von Reduzierung nicht von der Abschaffung, man könnte das auch gerne mehr Richtung Gehalt koppeln, aber es macht einfach kein Sinn, dass ein 3000 € Familie Haushalt soviel zahlt wie ein paar mit 6000 € Paar einkommen.
Ich bin schon immer für einen rein aus Steuermitteln finanzierten Rundfunkbeitrag. Den Bedarf könnte man dabei genauso ermitteln wie bisher. Die Anstalten stellen ihren Bedarf, eine „unabhängige“ Kommission prüft das und gibt die finanziellen Mittel frei.
Durch eine Steuerfinanzierung wären automatisch nur diejenigen mit im Boot die auch Steuern bezahlen und die GEZ wäre dann vermutlich auch endlich überflüssig.
Ungarn stellt jetzt anscheinend den Staatsfunk erstmal ein. Aber bei uns ist das ja Demokratie und so.
Das kann man natürlich auch andersrum drehen.
Ein Paar ohne Kids mit 6000€ wird TV und Radio eher wengier nutzen als eine Familie mit 3000€.
Prinzipiell solte der ÖRR überhaupt keine Gebühr kosten.
Wozu braucht man bei ZDF udn ARD noch 25 Spartensender für jeden Mist?
Die sollen ihre Nachrichten ordentlich aufarbeiten und die Leute neutral und wahrheitsgetreu informieren.
Zur Unterhaltung dazwischen reicht es völlig wenn Magazine, Serien oder Filme laufen.
Das kann von Steuergeldern und Werbung finanziert werden.
Das ist doch gar nicht die Frage.
Fakt ist, dass der Strom aus Erneuerbaren nicht konstenat vorhanden ist.
Als muss eine Grundlast fähige Alternative vorhanden sein. Und dabei ist Atomkraft einfach aktuell die beste Alternative, da sie gleichzeitig dazu CO2 neutral arbeitet. Damit werden also auch in der Übergangszeit die Umweltbelastungen im Rahmen gehalten.
Die internationale Weiterentwicklung der Technologie ermöglicht auch die Forschung an der Reduzierungdes kritischen Atommülls, was eine weitere Entlastung der Umwelt ermöglichen würde.
Und es würde ebenfalls dazu beitragen die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und damit von Diktaturen zu reduzieren.
Und genau so ist es mit der E-Mobilität. Es gibt auch da kein von Heut auf Morgen.
Man kann eine Jahrzehnte lang gewachsene Industrie und nicht innerhalb von 2 3 Jahren komplett auf den Kopf stellen. Schon gar nicht wenn sie eine der Hauptlebensader einer ganzen Volkswirtschaft ist.
Um so einen Wandel richtig anzustoßen braucht es keine Ideologen und auch keine Lobbyisten.
Es braucht Rückgrat und klare Ansage der Wahrheiten. Die Menschen in Deutschland und auch in Europa sind da im Boot. Aber nicht wenn man ihnen vorschreiben will wie sie zu leben, zu essen, zu heizen haben oder welches Verkehrsmittel sie zu nutzen haben und das mit Verboten durchsetzen will. Das ist dann wieder nichts anderes als eine Diktatur.