Ich hab mich aus diesem Politikzeugs eigentlich immer rausgehalten, nur hin und wieder mitgelesen. Geht ja so generell an keinem vorbei… Selbst bin ich seit sehr vielen Jahren überzeugter Nichtwähler, da ich für mich keine Partei mehr finde und viele - aus Gründen - für unwählbar halte.
Den Spiegelartikel hab ich gelesen. Sie berufen sich dabei auf Statistiken, die zumindest bislang überhaupt nichts aussagen geschweige denn schildern, was genau passiert (ist).
Mit dem Wahlkampf in Sachsen-Anhalt hab ich mich aber bewusst auseinandergesetzt und mir auch diverse Streams dazu angesehen/angehört (nebenher) um einmal zu „erleben“ was dort so passiert bzw. die Menschen dort bewegt, solche Umfragewerte zu liefern.
Der angesprochene Artikel stammt von einem bekannt linkslastigen Medium.
»Die AfD ist eine medienfeindliche Partei«, so Munzke. Sie bekämpfe nicht nur den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern unterbinde und behindere auch die unabhängige Berichterstattung auf Parteitagen, bei Demos und im Wahlkampf.
Diese Partei wird vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk (und darüber hinaus) seit Jahren diffamiert, ausgegrenzt, beleidigt, bewusst in die Irre geführt und versucht vorzuführen. Zudem wird ihnen von Moderatoren und Gesprächspartnern laufend ins Wort gefallen. Der neutrale Beobachter sieht deutlich, dass all das beabsichtigt ist. An der Stelle sollte man sich nicht wundern, wenn die AFD auf die „neuen Medien“ setzt, welche sie nicht so behandeln und dort Menschen beschäftigt sind, die vielleicht ähnlich denken wie die Politiker dieser Partei.
Ich habe Herrn Siegmund auf sämtlichen Veranstaltungen absolut offen gegenüber jeglicher Presse erlebt, auch wenn bei vielen Medien im vornherein klar war, worauf sie aus sind. Übergriffigkeiten von Afdlern gegen die Presse habe ich keine wahrgenommen. Sehr wohl bemerkt man allerdings, dass vermehrt Vertreter „neuer Medien“ sich Auseinandersetzungen liefern, mit den Vertretern der etablierten Presse.
Diese neuen Streamer, welche vermutlich eher rechts einzuordnen sind, müssen sich allerdings ebenfalls extrem von Vertretern des wohl eher linken Spektrums behandeln lassen. Dort gibt es zahlreiche Videos, welche nicht aus dem Zusammenhang gerissen sind/wurden. Die linke Szene grenzt auf allen erdenklichen Veranstaltungen Medienvertreter aus, welche nicht ihre Meinung vertreten. Handgreiflichkeiten und Störungen während deren gesamter Aufenthaltsdauer vor Ort sind da an der Tagesordnung und es wird sogar bewusst dazu aufgerufen. Beleidigungen und Regenschirme im Gesicht und vor deren Kameras gehalten um Übertragungen zu stören sind da noch die kleinsten „Vergehen“.
Die Passage mit den Überlebenden des 2. Weltkriegs muss ich überlesen haben? Ansonsten bezieht es sich nicht auf die Partei sondern auf „Menschen vor Ort“. Teil des Problems sind in meinen Augen alle Menschen, die andere Meinungen als die eigene nicht mehr akzeptieren können.
Im Osten sind es nun 40% welche die AFD wählen. Wenn wir alle so weitermachen, sind wir in spätestens 2 Jahren bei 50% und in 4-6 Jahren bei ca. 50% AFD-Wählern Bundesweit.
Während sämtliche Parteien, welche an Regierungen beteiligt sind, seit Jahren einfach so weiter machen, wie man angefangen hat, statt endlich zu beginnen, die Politik und die Art und Weise, wie sie mit dem Wahlvolk umgehen zu überdenken.
Mir selbst ists relativ egal, ich allein kann eh nix ändern und schau mir deshalb gerne weiter aus der Entfernung die weitere Entwicklung an. Ich wähle auch weiter niemanden, der mich nicht überzeugt.