Die GmbH darf doch eigentlich auch aktuell nicht im GWS spielen oder? Der Mietvertrag läuft auf die KGaA. Somit könnte man ja da schon keine Heimspiele austragen.
Allein deswegen braucht man ja aktuell noch die KGaA.
Die KGaA hat keinen Mietvertrag mit der Stadt und bekommt auch keinen.
Nicht mal die Stadt macht mit einem Unternehmen in Liquidation Mietverträge.
Wie gesagt. In der KGaA wird es keinen Spielbetrieb aus eigenem Antrieb geben.
Das kommt mir auch komisch vor. Aber es ist ja wohl so, dass er am meisten Angst vor dem gesichtsverlust hat. Möglicherweise hat er erkannt (oder es wurde ihm gesagt) dass er verloren hat und jedes weitere scharmüzel das er beginnt nur zu einer weiteren watschn führen würde, also den gesichtsverlust noch verschlimmern würde.
Ismaik geht es nicht um Gesichtsverlust. Der ist so eingebildet und überzeugt davon dunkle Mächte hätten ihn betrogen, da ist ihm die öffentliche Meinung in München inzwischen herzlich egal. Sind eh alles Deppen, die ihn nicht verstehen.
Das Motiv beginnt mit dem Verkaufsversuch letztes Jahr um diese Zeit und mündet in der Kündigung am 21. Mai. Alle Versuche noch irgendwie gesichtswahrend durch einen Verkauf rauszukommen sind gescheitert. Aber das ist vorbei.
Jetzt sieht Hasan seine KgaA nur noch als Marineschiff, das er wie ein Matrose lieber in Brand steckt, bevor es dem Feind in die Hände fällt. Das Ding soll und darf in seiner Gesamtheit sterben. Und in diesem Fall stirbt sein Investment durch nichts tun. Das Geld ist futsch, aber der lodernde Feuerberg gibt ihm immerhin innere Genugtuung.
Ich weiß, es ist wahrscheinlich eine irrationale Angst, aber es macht mich doch ein wenig nervös.
Man hört ja seit einigen Wochen so gut wie gar nichts vom Gauweiler. Anfangs wurde er ja nicht müde Statements abzusetzen und die Kündigung des Koop-Vertrages als unrechtmäßig zu bezeichnen und darauf seine Argumentation der absichtlich und böswillig vom e.V. herbeigeführten Insolvenz aufzubauen.
Jetzt geht der e.V. den notwendigen Weg um den Spielbetrieb zu sichern und nähert sich dem Ziel Schritt für Schritt. Ich müsste trotz der versuchten Panikmache seitens Teile der Journaille eigentlich zuversichtlich sein das wir unser Ziel mit dem ersten Pflichtspiel erreichen.
Und trotzdem kann ich einfach nicht dieses nagende Gefühl im Hinterkopf abstellen, da steht uns noch ein, zumindest medialer, größerer finaler Angriff vom Gauweiler ins Haus. Der ist doch nicht der Typ Anwalt der das ganze jetzt im Hintergrund kampflos aufgibt und dem Ismaik irgendwann sagt „mei, verloren hams“.
Und ich frage mich, auf was wartet er? Welcher Schritt des e.V. oder IV bietet ihm irgendeine Angriffsfläche um eine Situation entstehen zu lassen, in der vielleicht die zeitliche Komponente einen Hebel bietet um noch irgendwas für Ismaik rauszuholen? Oder er setzt wirklich nur auf die Zeit, die Kampagne liegt fertig in der Schublade und er haut sie eine Woche vor Aufnahme Spielbetrieb raus um maximale Verunsicherung zu erzielen, auch wenn sie juristisch wenig Erfolgsaussichten hätte.
Oder, darauf hoffe ich, er sieht wirklich keine großen Erfolgsaussichten und hat gar nicht mehr so viel Lust Teil einer sehr schmutzigen Kampagne zu werden, bei der seine Kanzlei am Ende nicht mehr viel zählbares für seinen Mandanten erzielen kann.
Da bin ich im Prinzip bei Dir und hab dafür hier mächtig Watschn kassiert.
Man hat eben genau das getan was man Jahre lange geschworen hatte nicht mehr zu tun.
Für die Gründung bzw. Kauf im Schnellverfahren mit Blankoscheck ohne jede Information was überhaupt alles ausgegliedert werden soll und wie, bestand keine zwingende Notwendigkeit, weshalb ich auch nicht zugestimmt hatte.
Worin wir uns unterscheiden ist, dass ich das gleiche Ergebnis erreichen will, aber ohne zusätzliche Widerstände zu provozieren und stattdessen die Regeln und Gesetze für mich arbeiten zu lassen.
Den reinen Spielbetrieb wie man ihn durch den vorgeschriebenen Ablauf im Insolvenzverfahren organisieren kann wäre durch den e.V. genauso möglich gewesen. Mannschaft im e.V.(dafür braucht man keine GmbH), Organisation in der KGaA bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens(kein Risiko für den e.V.)
Gründung/Kauf einer neuen Gesellschaft und Ausgliederung von Teilbereichen im Rahmen einer ao MV nachdem man alles Notwendige(z.B. Erbpacht, Gebäude, Inventar, Personal, Markenrechte etc) mit Stadt geregelt bzw aus Insolvenzmasse geholt hat. Dann kann man in aller Ruhe eine (Konzern-)Struktur und die Statuten schaffen um eben nicht mehr die Fehler der Vergangenheit zu ermöglichen.
Jetzt hat man wieder vollendete Tatsachen wo Alles in der neuen GmbH ist, was man nur schwer bis gar nicht umgestalten oder rückgängig machen kann. Die in ihrer DNA bereits wieder genau die gleichen Probleme trägt wie die KGaA, weil sie im Grunde genau gleich strukturiert ist.
Jetzt kannst für jede kleine Änderung wieder erstmal gegen Lobbygruppen ankämpfen, weil man dafür 75% braucht. Es ist eben ein Unterschied ob man 75% braucht, um etwas zu erstellen oder es dann nachträglich zu ändern.
Aber OK. Mir wurde kürzlich von einem Spezialisten gesagt das passt schon so, weil solche Worste Case Szenarien wie bei der KGaA ja nicht mehr eintreten werden. Dann wird das schon so sein. Ich kenn mich da zu wenig aus mit dem Konstrukt Sechzig
Bei sinnvollen Vorschlägen/Anträgen habe ich Vertrauen, dass die MV dir auch folgen würde, selbst wenn ein Präsidium, VR oder wer auch immer anderes empfiehlt. Jedes Mitglied auf der MV kennt die letzten 25 Jahre, und weiß, was alles schief gehen kann. Wir Mitglieder sind das oberste Organ des Vereins, und wenn uns was nicht passt oder wir bestimmten Entwicklungen vorbeugen wollen, liegt es auch in unserer Verantwortung dies zu ändern.
Das ist doch jetzt alles nur Biertischgerede. Welche Änderung hast denn im Kopf? Aktuell fehlt es doch „vom Boa weg“, es ist so viel im Fluss, dass man gar nicht von einem Blanko Scheck sprechen kann. Eher von einer Anschubfinanzierung.
Die Bewilligung zweier neuer GmbHs ohne deren genaue Satzung zu kennen, war gewissermaßen schon ein Blanko Scheck durch die MV, da hat der harie schon Recht. Auch ich hab nur mit Grummeln im Bauch im Gegensatz zu ihm dann tatsächlich zugestimmt, auch um der Vereinsführung in den kommenden Wochen nach der MV größtmöglichen Rückhalt durch die MV zu geben. Mit diesem sollte die Vereinsführung aber auch verantwortungsbewusst umgehen.
Ein Kritikpunkt an der Satzung der Betriebs-GmbH ist z.B., dass diese von sich aus momentan ohne weiteres Zustimmungsbedürfnis (z.b. der MV) Tochtergesellschaften u.a. gründen, kaufen und verkaufen kann. Dies war z.b. ca. 2010 im Zusammenhang mit Schwarzer, Schneider und co. ein Grundproblem, was später zum Vereinsverkauf und den folgenden 15 Jahren führte.
Und man kann auch davon ausgehen, dass das zum ungünstigsten Zeitpunkt erfolgen wird.
Andererseits: Ich war 15 Jahre nicht in der Lage, Ziele, Motivationen, Pläne und Vorgehen von Hasan Ismaik zu verstehen. Warum sollte sich das jetzt geändert haben?
Mir ist die Passage im DFB-Urteil schon auch aufgefallen. Das ist theoretisch ein Angriffspunkt. Vielleicht dumme Frage: Hätte das nicht auch dem HAM-dominierten Aufsichtsrat auffallen können/sollen?
Mir ging es ums Bild. Ein Scheck muss gedeckt sein, wir managen ja eher aus der holden Hand heraus beides, Wandel und Mangel. Aber sicher kein großes Asset Portfolio
ich als laie denke dass alles im hintergrund läuft und es länger dauert…
wenn dem nicht so wäre,würde ich mir gedanken drüber machen…
was kommt wird man sehen,ändern kannst du es eh nicht,verschwende keine energie an sachen die du nicht beinflussen kannst,so seh ich es…
meinst du sowas geht von heute auf morgen
und sieh es doch von der seite,der spielplan steht,der erste tag ist spielfrei und wir spielen in liga 4
und alles andere wird sich regeln…ich steh da zu 100% hinterm e.v und freu mich wenn ich endlich meine mein verein shirts bekomme…