Und wie üblich ist er schlecht beraten, denn das ist ein Fremdwels, kein Waller.
(Kennt einer der anwesenden Fischmörder die Art?)
Wir ham hier den Mekong Wels, irgendwie auch kein Waller. Aber gross werden die Viecher, maximal 3 Meter und 300kg.
Wann kommt endlich Cuck Noris, und trinkt den See aus
Komisch, laut US Experten des Forums und der deutschen Medienlandschaft hätte die Erhöhung der Zölle die Einnahmen und Wirtschaft komplett einbrechen lassen müssen.
Haben die Experten jetzt irgendwelche neuen Erkenntnisse oder Prognosen?
Naja, gezahlt wird die Party von den US Konsumenten und Unternehmen.
Und sobald der Import abnimmt gehen die Zolleinnahmen wieder runter.
Solange das keine Schutzzölle sind um vergleichbare Industrien im Inland zu schützen oder aufzubauen macht das erst mal nur eines: Produkte im Inland teurer
Man muss es halt in den Gesamtkontext setzen.
Gesamte Zolleinnahme im laufenden Haushltsjahr: $ 113 Milliarden
Gesamthaushaltsdefizit im laufenden Haushaltsjahr: $ 1,34 Billionen (oder zum besseren Vergleich $ 1340 Milliarden
Das dürfte zu wenig sein, um Steuern für die kleinen und mittleren Einkommen nennenswert zu senken, die aber am meisten unter der höheren Inflation durch steigende Preise leiden werden, denn die höheren Zölle dürften zum Großteil an die Verbraucher weitergeleitet werden.
Also es zeigt sich wieder mal, daß eine Zahl, die man nicht im Gesamtkontext betrachtet, relativ wenig Aussagekraft hat. Was jetzt die aktuelle Montatszahl ohnehin für eine Aussagekraft hat ( durch verschobene oder vorgezogene Käufe aufgrund des Zoll-Hickhack) steht noch auf einem anderen Blatt.
Ob die Zölle für die US Wirtschaft und die Verbraucher positiv oder negativ sind, wird sich ohnehin erst nach einem längeren Zeitpunkt beurteilen lassen. Da ist eine Monats oder Halbjahresbetrachung wenig zielführend.
Das hat so niemand gesagt.
Zölle erhöhen die Preise und damit die Lebenshaltungskosten der Menschen im Land, das den Zoll erhöht.
Mittel- und langfristig schränken Zölle den Handel ein, was sich mittel- bis langfristig auf die Produktivität und damit das Wirtschaftswachstum und damit den Wohlstand der USA auswirken wird.
Darüber hinaus ist die Zeit, in denen die USA als politisch und wirtschaftlich verlässlicher Partner in der Welt wahrgenommen wurde, durch das erratische Verhalten ihres Präsidenten vorbei. Unternehmen und andere Wirtschaftsakteure werden sich dreimal überlegen müssen, ob sie noch in den USA investieren wollen. Ebenfalls mit entsprechend negativen Auswirkungen auf Produktivität, Wachstum und Wohlstand.
Dass Staaten, die sich wirtschaftlich isolieren wollen, langfristig wirtschaftlich schlechter dastehen als Staaten, die Handel betreiben, ist historisch erwiesen. Von allen Staaten der Welt sollten die USA das zuerst wissen. Schließlich ist das System der internationalen Handelsbeziehungen von keinem anderen Land der Welt so geprägt worden wie von den Vereinigten Staaten.
Fazit: Einen sofortigen Einbruch der US-Wirtschaft hat niemand vorhergesagt. Stattdessen wird es einen schleichenden Niedergang geben, ähnlich wie im Vereinigten Königreich nach dem Brexit. Dass die Zolleinnahmen steigen, wenn man die Zölle erhöht, ist schlicht Logik und kein Indiz für eine erfolgreiche Politik.
Na ja, das BIP is schon mal von +2,9% im Q4/24 auf -0,3 im Q1/25 „gewachsen“.
Damit betrug das BIP der USA in Q1 2025 30 Billionen US Dollar. Nun ist das erste Quartal jahreszeitbedingt meist ein bisschen schwächer auf der Nordhalbkugel, siehe hier. Wenn man mal - konservativ angenommen, das Wachstum aus Q1 2024 als Referenzwert herannimmt, hätte die US-Wirtschaft um 1,6 Prozent wachsen können, statt um 0,5 Prozent schrumpfen. Also rund 2 Prozent Wachstum weniger als möglich. 2 Prozent auf die oben erwähnten 30 Billionen US-Dollar sind 600 Milliarden US-Dollar Wachstum, die man in drei Monaten zum Fenster rausgeblasen hat. Bei einem Unternehmensteuersatz von 21% also rund 120 Milliarden US-Dollar weniger in drei Monaten. Dazu kommen geringere Einnahmen aus Einkommensteuern bei allgemein schlechter Wirtschaftslage mit Steuersätzen von 10 bis 50 %, geringere Gewinnausschüttungen aus den Unternehmen, die einer capital gains tax von 20% unterliegen.
Dem gegenüber stehen 113 Milliarden US-Dollar Zolleinnahmen in sechs Monaten. Nicht in dreien.
Und all das ist nur der Blick auf die Einnahmenseite. Von der staatlichen Ausgabenseite haben wir ja noch gar nicht gesprochen. Ebensowenig in diesen Zahlen beinhaltet sind die oben von mir angesprochenen langfristigen Auswirkungen dieser Politik.
Und das ist nur das wirtschaftliche Chaos, dass in den USA derzeit angerichtet wird. Ich hab’ eigentlich gar keinen Bock über US-Wirtschaftspolitik zu reden, weil das verblasst im Vergleich zu Trumps Kampf gegen die Gewaltenteilung, demokratische Institutionen, dem außenpolitischen Chaos, dem Verfall sämtlicher Normen, die dieses Land die letzten 250 Jahre geprägt haben, und dem unmenschlichen Umgang insbesondere mit Migranten.
Hat also die Einlassung auf die Forderung nach wahnwitzigen 5% BIP für Rüstungsausgaben (von denen wohl ein großer Teil bei der amerikanischen Rüstungsindustrie landen wird) in der Zollfrage nicht geholfen. Bereits am Freitag hatte die EU-Kommission auch noch ihre Absicht aufgegeben, eine spezielle Steuer auf digitale Unternehmen einzuführen. Damit entfällt eine Maßnahme, die insbesondere amerikanischen Technologiekonzernen wie Apple und Meta gegolten hätte – ein großer Erfolg für Trump.
Darauf jetzt Trumps Zollbeschluss.
Wer sich mit Erpressern einlässt zieht immer den Kürzeren und wird sie nicht mehr los (alte italienische Bauernweisheit).
Jetzt soll anscheinend das kommen, was ich jedoch bezweifle …
… und die Antwort der EU auf die trumpschen 30% … genauso lächerlich … mMn
Ich war jetzt eine Woche bei meiner Firma in Michigan. Meine Firma zahlt ganz gut und trotzdem stöhnen Ingenieur und Projectmamager über die Preise im Supermarkt. Obst und Gemüse sind extrem teuer und täglich kommen im Fernsehen Berichte, dass die Ernte auf dem Feld verrottet. Alles in allem sind wir alle alarmiert, weil meine Firma 60% des Umsatzes in Asien und Europa macht. Das sowohl unser Produkt alles auch das Endprodukt Auto wechselweise mit Zöllen beaufschlagt werden, kotzt jeden so ziemlich an, weil sämtliche Effizienzanstrengungen per Federstrich ausradiert werden. Trotzdem glaube ich, dass der amerkanische Schrott auf 4 Rädern nicht profitieren wird. Die sind mindestens 10 Jahre hintendran. Und Chrysler wird jetzt als nächstes Opel, Peugeot/Citroën und Fiat in den Abgrund ziehen wenn Stellantis diesen Dodge/Ram-Dreck nicht dichtmacht.
„Zudem erwägt der US-Präsident derzeit, Deutschland dazu zu bewegen, seine eigenen Patriot-Flugabwehrsysteme an die Ukraine weiterzugeben, anstatt dass die USA dies tun. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat Deutschland laut dem Bundesverteidigungsministerium (BMVg) bereits drei seiner zwölf Patriot-Systeme an die Ukraine geliefert.“*
Amerikanische Waffenhilfe: Deutschland schenkt der Ukraine zwei seiner restlichen Patriots und bestellt dafür zwei neue in den USA auf eigene Kosten.
Mal sehen, wie unsere Regierung mit diesem Intelligenztest umgeht.
Update Epstein. Das hat m.E. das Potential Trump zu Fall zu bringen. Jetzt überlegt er sogar Elaine Maxwell zu begnadigen
Die Demokraten hängen da ja genauso mit drin.
Da passiert Trump aus meiner Sicht leider gar nichts.
Richtig es hängen viele, nicht nur die Demokraten drin. Aber wenn ich mir anschaue wie der grade durchdreht, Obama wegen Russiangate juristisch belangen will und sogar die Maxwell evtl. begnadigen will, zieht sich die Schlinge wohl grade zu. Ein großer Teil seiner Wählerbasis wendet sich ab. Ich denke schon, dass das noch nicht das Ende der Geschichte ist.
Les grade das Buch. Da fällt man vom Glauben ab, soweit man den in das politische System noch hat.