Naja, vom finanziellen her sollten die Benders eigentlich schon so weit sein dass sie sich nicht mehr jeden Scheißjob antun müssten. Denke selbst im Herrenbereich wären da Angebote gewesen.
Es gibt so’n paar eiserne Grundregeln in meinem Leben (nicht wirklich viele…), die auf gar keinen Fall gebrochen werden:
Man wählt keine Faschisten
Man serviert kein Wildschwein in Pfefferminzsoße
Man arbeitet nicht für die CIA
und natürlich, ganz wichtig: Man hat nichts, aber auch GARNICHTS mit dem Seitenstraßen-Müll zu tun. Man geht nicht zu deren Spielen, man wird da kein Mitglied und man weiß eigentlich noch nichtmal, dass es die überhaupt gibt…
Eigentlich würdest du schreiben. „Man muss bei 1860 anheuern. Schon mit den Erfolgen der nächsten Saison kannst du hier viel mehr verdienen als überall woanders!“ (oder so ähnlich)
Also eine Wette auf künftige Erfolge!
Und warum ist er Tipp-König? Weil er die Ergebnisse mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zumeist im Vorhinein weiß. Warum weiß er die? Weil er weiß, dass bestimmte Schiris mit Fehlentscheidungen die Spiele zu unseren Lasten entscheiden. Und wer steckt hier wohl dahinter? Richtig, die Roten! Konietzka ist ein Teil dieser Verschwörung.
Macht halt mal die Augen auf, Ihr Naivlinge!
Die Vermutung hab ich auch. Wenn sie all die Jahre zu den Löwen befragt wurden, kamen da eigentlich immer nur sachliche, ja, distanzierte Antworten. Nie war dabei, wie bei einigen anderen Ex-Löwen, Sympathie, Herzlichkeit, Nostalgie zu spüren.
Aber vielleicht ist das halt auch nur ihre Art, ihre Persönlichkeit. Für diesen Fall .. .sorry
Im Endeffekt sind sie Profis. Erst als Spieler und jetzt als Trainer. Sie haben sich als Spieler ein gutes Standing erarbeitet und sind jetzt dabei sich im Trainer business zu etablieren.
Ist es moralisch verwerflich bei der WM der Nationalmannschaft die Daumen zu drücken und den WM-Titel zu wünschen, obwohl 6 Bayern in der Startelf stehen??
Naaa, da die Spieler aus der Seitenstraße in einer Rolle als Mitglieder des deutschen Auswahlteams Teil eines anderen Ganzen sind.
Verwerflich ist ja nicht der Mensch Jonathan Tah oder das Denkmal Manuel Neuer, sondern die Institution Seitenstraße. So fand ich etwa Niederlechners öffentliches Mitgefühl gegenüber Ulreich als sehr angenehm, auch war ein sehr geschätzter Kollege und Kumpel von mir ein Roter, mit dem ich auch mal ein Derby besuchte.
Allerdings gibt es auch Gestalten, bei denen Persönlichkeit und Vereinszugehörigkeit seltsam übereinstimmen…
Die Gewissensfrage fängt ja aus vielfältigen Gründen vom Veranstalter über die Gestaltung des Turniers bis hin zu den aktuellen Geschehnissen im Hauptgastgeberland schon beim Konsum dieser Veranstaltung an und ist auch für mich schon entschieden, vor man überhaupt darüber debattiert, wer da auf dem Feld steht.
Aber das ist dann schon sehr off topic. Um wieder zum Thema zurück zu kommen. Das letzte Mal, dass ich mich aufrichtig über ein Tor der deutschen Nationalmannschaft gefreut habe, war das 2:1 bei der EM 2012 gegen Dänemark durch einen gewissen Lars Bender. Da standen sechs Rote in der Startaufstellung, was mir mindestens einer zu viel war. Der Lars hat dann sowohl das Spiel als auch meine Sympathie gedreht. Den Fehler würde ich heute nicht mehr machen.
Wenn man noch weiter debattieren will könnte man sich überlegen, ob dem dringend notwendigen gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land ein weites Vordringen der Deutschen im Turnier gut tun würde, was dann doch wieder dafür sprechen würde, dem FC Bayern Deutschland zumindest nicht ein möglichst frühes Ausscheiden zu wünschen, wie bei den letzten Turnieren.
Da gab es mal ein Doppelinterview, als beide noch aktiv waren. Sie scheinen tatsächlich als Sechzigerfans aufgewachsen zu sein und dies auch beibehalten zu haben.
Sicher ist es nie schlecht in der Berufsbiographie, beim „Marktführer“ gearbeitet zu haben. Aber ob die U15 (glaub ich soll es sein) unbedingt ein Sprungbrett für einen ehemaligen Nationalspieler ist, kann man auch in Zweifel ziehen.