Fußball und Gewalt

Mir würde bis auf Rotsport St. Pauli auch keine “nicht rechte” Hooligangruppierung einfallen.

Sind doch so ziemlich alle rechtsoffen selbst bei eher linken Fanszenen wie Bremen gibt es rechte Hooligans Stichwort Kategorie C.

Dortmund ja sowieso, Rostock mit der Nordischen Wut gleich 3 mal usw.

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Alter Spalter sind die Irre, muss bei sochen Dingen immer an Bradford denken.
So wie ich das sehe, ist das Spiel nicht abgebrochen worden :astonished_face:

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Ja habe das selber erlebt.

Keiner warum? wer braucht rechte oder linke Gewalttäter?

Das sehe ich ganz anders, denke nur an die vielen linken Hools von jena , sankt pauli, Pfui deife, chemie leipzig …

du kennst den unterschied zwischen hools und ultras?

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du kennst ihn nicht? Bist nicht oft beim Fußball.

ach komm. geht doch darum, dass eine linke ultrà-kultur noch keine linke ackertruppe macht. und das weißt du genau.

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Das habe ich auch nicht geschrieben, allerdings ist es ein Märchen das alle Ackertruppen rechte Kampfsportler sind. Es gibt linke und rechte Gewalttäter, sowohl in der Gesellschaft als auch im Fußball.

ist ja gut. natürlich gibt’s linke ladendiebe.

aber den inneren zusammenhang zwischen männlichkeit, gewalt und autoritärem charakter erkennst selbst du.

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Wow was für ein toller Kommentar

verstehe ich nicht. geht’s hier nicht genau darum: den inneren zusammenhang von fußball, gewalt und politischer orientierung? meine these ist halt, dass die art und weise wie sich hools organisieren, die art der gewaltausübung usw. einen bestimmten sozialtypus anzieht, den man autoritär nennen könnte. und der ist, das lässt sich bspw. bei adorno/horkheimer nachlesen, protofaschistisch, ganz egal ob er sich selbst links etikettiert oder nicht.

was ist deine these?

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das es linke und rechte Hools gibt.

Rot hat soweit ich weiss rechte Hools, weder Jena noch Chemie Leipzig hat eine annähernd stabile Hooligan Szene. Wie oft hat Jena schon von Erfurthools kassiert? Chemie Leipzig wüsste ich nicht dass die mal auf dem Acker waren, auch Rotsport St. Pauli eher nicht, wenn dann Straßenkämpfe

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das sagtest du schon. so drehen wir uns im kreis.

du könntest zur kenntnis nehmen, dass die überwältigende mehrheit der hooligan-trupps in deutschland offen rechts ist oder sich “unpolitisch” nennt (whatever that means). du könntest ebenfalls aus die idee kommen, dass das kein zufall ist.

meine these ist halt, dass selbst in den extrem seltenen fällen von dezidiert linken hools (st. pauli, chemie leipzig, babelsberg) das “links” eher angeklebt ist und da eigentlich die selben sozialcharaktere zu finden sind wie in anderen hooligangruppen auch. etikettenschwindel, wenn du so magst. oder in anderen worten: man kann sich auch links nennen und trotzdem ein gewalttätiger autoritärer macker sein, der meint, irgendeine imaginäre größe (“stadt”, “viertel”, “land”, finde den unterschied) verteidigen zu müssen (wovor eigentlich?). aber dann ist man halt rechts.

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Wie gesagt wüsste nicht dass chemie leipzig oder babelsberg auf den acker gehen, und wenns drauf ankommt bekommt babelsberg von cottbus auf die mütze, chemie von lok und jena von erfurt.

geht ja nicht nur um erfolge auf dem acker, aber geschenkt: das unterstützt ja eher meine these, dass sich hooliganismus und linkssein eigentlich ausschließen.

So schauts aus ich kenn jetzt auch keine szene die linke Hools hat, selbst rotsport würde ich eher als gewaltaffine ultras sehen

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Also sind linke Gewalttäter in Wirklichkeit rechts? Dann waren die Damen und Herren der Hammergruppe also rechte Gewalttäter. Ernsthaft

Also sind alle Hools in D rechte Kampfsportler, sorry das ist ganz einfach nicht richtig.