Haß & Vergeltung! (Der "ich-kotz-mich-aus"-Fred; wieder dringend notwendig)

Auf der ganzen Welt geht man diesen Weg. Nur bei uns ist das ein Thema für den „Haß & Vergeltung Fred“. Ich kapier das nicht.

  • Barcelona (Spanien): Bekannt für das Modell der „Superblocks“ (Superilles), bei dem der Verkehr aus Wohnvierteln verbannt und Straßen zu Grünflächen und Spielplätzen umgestaltet werden.

  • Paris (Frankreich): Verfolgt das Ziel der „15-Minuten-Stadt“ und entsiegelt intensiv Flächen, um mehr Grün in das dichte Stadtbild zu bringen.

  • Oslo (Norwegen): Setzt auf umfassende Dachbegrünungen und die Rückgewinnung von Uferzonen.

  • Wien (Österreich): Gilt laut verschiedenen Rankings als eine der grünsten Metropolen weltweit, mit starkem Fokus auf Erhalt und Ausbau von Grünflächen.

  • Tallinn (Estland): Mit dem „Pollinator Highway“ entstand ein 14 Kilometer langer, grüner Korridor für Bestäuberinsekten mitten durch die Stadt.

Nachdem ich mitten in München wohne bin ich davon durchaus betroffen. Gerne noch mehr Bäume. 100k Euro für einen Baum erscheinen aber schon viel Geld. Das gebe ich zu.

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Das sag ich ja - ich glaub kein Mensch hat was gegen mehr Grün (ich mein Bäume etc. nicht Politik) in den Städten aber doch nicht für so einen Wucherpreis!

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Ich meine aber das hätte der Reiter noch „entschieden“ und nicht der neue OB?

Bei dem Wucherpreist bin ich aber bei dir :frowning:

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Da würde man doch glatt einen halben Leopard 2A8 für das Geld bekommen. Aber ehrlich gesagt: Was mach’ma in der Münchner Innenstadt mit einem halben Panzer. Dann lieber 150 Bäume.

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Hätt auch noch nen Baum daheim rumstehen … gäbe ihn für 50.000 ab :money_with_wings:

Indien steht auf Grün …

Mei, die Bäume kosten ja auch keine 95000 Euro pro Stück. Das sind halt die Gesamtkosten der Baumaßnahme durch die Anzahl der Bäume geteilt, steht ja auch in dem Bericht. Müsst ma halt auch so sagen und nicht ein Baum kostet 95000 Euro. Aber dann könnt man ja nicht über die Grünen schimpfen, wär ja saublöd.

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Es ist ja nicht der Baum selbst so teuer, sondern die erforderlichen Maßnahmen. Und das halt aufgrund jahrzehntelanger Betonpolitik, die auch entsprechend gekostet hat.

Ah, störzenhofecker hat’s auch schon erklärt.

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Über die Grünen kann man immer schimpfen - de san saublöd!

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Was für eine wohldurchdachte Argumentationskette. Fundiert und empatisch vorgebracht. Ich beneide dich um deinen Kenntnisstand. Und die stichhaltige Begründung erst, Chapeau!

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Genau solche Aussagen bringen uns nicht weiter bzw, dahin wo wir jetzt stehen.
Egal um welche Partei es geht.

Die Wahrheit schmerzt …

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Die Sanierung vom Gasteig und Olydach wird zusammen eine Milliarde Euro gradaus kosten (wenn’s gut geht und Stand heute). Bei der zweiten Stammstrecke bewegt man sich aktuell bei 9 bis 11 Milliarden Euro. Dass da Bäume für 14 Millionen der ultimative Empörungsendgegner sind is ja wohl nur logisch.

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An der Betonpolitik hat sich nichts geändert.

Naja, als offiziell ist der Grüne OB seit gestern im Amt, also ein bisserl mehr Zeit sollt ma ihm schon geben bevor ma ihn zerreißt.

Ist aber eigentlich der falsche Fred hier.

Ich hasse diese Stadt (München) langsam abgrundtief

Diese verschissene, komplett Fahrradfahrer-unfreundliche Scheiss-Stadt, ist komplett auf Bastarde, die jeden Tag mit dem Auto fahren, zugeschnitten.

MÜNCHEN IST DIE LOBBY-HAUPTSTADT DEUTSCHLANDS

*argh

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Letzter Satz ist doch unnötig und übertrieben oder? Es gibt ja auch die Edit-Funktion.

Und Teeren(oder mit haftenden Honig)&Federn erfüllt auch seinen Zweck :upside_down_face:

Ich bin gerade die Corneliusstr Richtung Brücke gefahren, davor war ich auf dem Viktualienmarkt. Überall Touristen und Deppen, so weit das Auge reicht. Soweit nichts Außergewöhnliches.

Dann fahr ich einhändig mit dem Fahrrad nach Hause, über den Gärtnerplatz, in der einen Hand balancierend meine Tüte mit dem kostbaren Gemüse, das ich so eben teuer auf dem Markt bezahlt habe. Taxi-Fahrer die nicht fahren können (Rechtsabbieger, fährt aber links um den Platz) und diese Lastenradschiffe, die generell konstant eine Bedrohung sind für jeden normalen Radfahrer, säumen den Weg.

Dann hab ich endlich den beschissenen Gärtnetplatz überstanden (ich hasse diesen Platz, sollte man wegbomben samt dem dämlichen Theater, hab da drin schon gearbeitet, absoluter Saftladen und wär ned schad drum) und fahr dann eben in die Corneliusstr rein. Seh schon von Weitem, die ganze Straße ist voll mit LKWs, PKWs, Lieferanten, Lastenfahrrad-Trottel, kurz um absolutes Chaos. Hinter mir jagt mich der Linienbus. Ich näher mich also dem Haufen, bei dem die ganze Kacke die Straße komplett verstopft und seh keinen anderen Ausweg als auf den Bürgersteig auszuweichen. Dafür haben sich auch zwei weitere Fahrradfahrer entschieden (ein Normaler und ein Lastenrad), die waren aber schon 15-20 Meter weiter.

Bei so ner Einfahrt steht ne schrullige Alte mit ihrer NPC-Kollegin, da hab ich schon am Vibe gemerkt, dass die uns abhaten. Komm ich auf sie zu schreit, sie mich an ‚da kommt der Nächste, da is die Straße‘ mit Fingerzeig oder irgendwie so. Mein ich nur laut in dem extremen Stress „Jetzt verzupf dich“, dann schlägt mir die dumme alte Sau beim Vorbeifahren auf den Arm. Ich bin natürlich komplett eskaliert, Beleidigungen um mich werfend, mit dem berühmten Mittelfinger, keine Ahnung wie ich das alles einhändig geschafft habe, noch dazu mit dem Blick nach hinten und der Gemüsetüte in der Hand.

Dann hat die alte Schabracke in der Zwischenzeit ihr Smartphone rausgeholt und filmt mich auch noch.

Komplett Eskalation, hab so einen Hass.

Nachtrag: ich bin da wirklich langsam und rücksichtsvoll auf dem Bürgersteig gefahren, soweit ich das sehen konnte die beiden anderen auch. Man muss als Passant halt einfach mal die Fresse halten und nen Schritt zur Seite gehen, wenn man sieht, dass die Straße komplett vollgestopft ist und es kein Durchkommen gibt.

In einer so vollen Stadt wie München zu leben, heißt Kompromisse einzugehen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Können aber die Wenigsten hier, lauter Egoisten und Psychopathen, wohin man nur sieht…

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Wenn man deinen Text liest, entstehen automatisch Bilder/Bildabfolge im Kopf.

Nicht falsch verstehen, das war jetzt so bildreich beschrieben, dass ich einfach schmunzeln musste :slight_smile:

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Ich komme nicht oft in die Innenstadt, somit bin ich von dem oben Genannten meist verschont. Da ich aber gerade im Westend war, kann ich davon einiges bestätigen.
Dazu kommen dann noch die Kandidaten, welche am Radweg die Spur nicht halten können und permanent komplett mittig oder gleich ganz links fahren.
Im Westend gibt es ja viele Einbahnstraßen, die von Radfahrern in beide Richtungen befahren werden dürfen. Das gilt aber für einige auch als Freibrief, rechts vor links zu ignorieren.
Das Benutzen des Radstreifens in verkehrter Richtung gehört sowieso zum Standard.
Und dann, lieber @Troublemaker, gibt es noch solche wie dich, die einhändig ihren Einkauf balancieren müssen und somit schlecht bremsen, anhalten und ausweichen können. Da wären ein Rucksack oder Packtaschen etc. angebracht. Da hatte ich auch gerade so einen Kandidaten vor mir, der mit seiner Rumpendelei den ganzen Radweg beansprucht hat.

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