Im Nachhinein ist man immer klüger … und nicht mal jetzt weiß man, wie sich O-T entwickeln wird. Meiner sehr bescheidenen Einschätzung nach lag die Wahrscheinlichkeit, dass es O-T im Profifußball schafft, vor 1 oder 2 Jahren bei vielleicht 30 Prozent und jetzt halt bei 50 Prozent 
Mit freundlicher Genehmigung (die ich jetzt mal unterstelle …
) eine rückblickende Beurteilung zu O-T von DerLoewe, dem Nachwuchs-Guru auf tm.de, der ihn die letzten Jahre wohl sehr oft spielen sah:
"Er war in der U17 und U19 nicht unumstritten, lebte von seinem schon früh entwickelten Körper und seiner Schnelligkeit. Charakterlich fiel er über Jahre mehrfach negativ auf. Es war somit nicht selbstverständlich, dass er 2023 einen Profivertrag erhielt. Die Lösung, dass er von Sechzig daher „nur“ einen Einjahresvertrag mit einer Verlängerungsoption, die nach einer bestimmten Anzahl von Spielen greift, erhielt, war daher nachvollziehbar.
Mauro Jacobacci hielt nichts von ihm, setzte ihn nie ein - somit konnte die Verlängerungsoption nicht greifen - und kommandierte ihn zur U21 ab. Auch dort konnte er nicht immer überzeugen und viel mehrfach negativ auf.
Erst unter AG kam er in die erste Mannschaft und konnte da plötzlich und unerwartet oft überzeugen.
Damit fiel er natürlich auf und bekam Angebote von höherklassigen Vereinen.
Will man es einem 19-Jährigen verdenken, wenn er eines dieser Angebote über mehrere Hundertausend Euro über mehrere Jahre annimmt?"
Es ist wie es ist.
Soll ein Trainer im Überlebenskampf in der Liga Spieler einsetzen, nur damit diese auf eine bestimmte (große) Anzahl an Spielen kommen, obwohl er als für die Ligaergebnisse Verantwortlicher der Meinung ist, dass andere Spieler auf dieser Position besser sind?
Ich werf da nicht den ersten Stein, unabhängig davon, ob der Trainername Giannikis, Jacobacci oder Köllner lautet.
Zu diskutieren wär vielleicht, ob Gorenzels Vertrag mit den Beratern von O-T, hinsichtlich der Anzahl der Einsätze, nicht von vornherein zu „anspruchsvoll“ war … 