Danke!
Ich kann seinen Thesen tatsächlich wenig abgewinnen.
Mir gefällt nicht, wie er u.a. Klimaschutz gegen Entwicklungshilfe ausspielt.
Aber da Neokonservative Think Tanks wie das Heartland Institute, das Competitive Enterprise Institute oder (wie im Video) das Steamboat Institute sehr wohl darauf achten, wem sie eine Bühne bieten, kann ich mir die Essenz dieses Clips durchaus vorstellen…
(Bin da aber ehrlicherweise auch voreingenommen, da mir Personen, die von der Springer-Presse hofiert werden, generell suspekt sind.)
Im Gegenteil. Er begrüßt ihn sogar.
Btw.: Das Leugnen an sich haben sogar GCC-Veteranen wie Shell oder BP schon lange aufgegeben, um ihre Glaubwürdigkeit nicht vollends zu verlieren. Letztere haben stattdessen 2004 den „CO2-Fußabdruck“ erfunden. Die Botschaft: Nicht die Konzerne und nicht das System, das fast vollständig um fossile Energieträger gebaut ist, sind schuld - sondern der Verbraucher! Wäre die Nachfrage nicht so hoch, würde diese Krise überhaupt nicht existieren.
Eine mögliche Ähnlichkeit dieser Rhetorik in folgendem Satz ist selbstverständlich reiner Zufall:
„Es ist nicht Volker Wissing, der die Klimaziele im Verkehr nicht erreicht. Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die die Klimaziele nicht erreichen, weil die Menschen eben mobil sein wollen.“
(Christian Lindner, (e-)F(uel)DP).
Das sind seine Arbeitsweise und Interpretationen für Fachwissenschaftler auch.
Dafür rennt er mit seinem Ansatz bei Liberalen und Markradikalen offene Türen ein.
BP gefällt das. 
Am letzten Klimagipfel haben 636 Lobbyisten der Fossilindustrie teilgenommen, einige sogar als Teil der offiziellen Staats-Delegationen. Damit waren sie mit mehr Leuten vertreten, als die zehn am meisten vom Klimawandel betroffenen Staaten zusammen.
Ich dachte, Du möchtest „mit Niveau“ verarscht werden?
Stimme Dir komplett zu.
Wobei es aber gerade die Eliten sind, die sich durch Leute wie Lomborg bestätigt sehen.