Das seh ich aber mal ganz anders. Da gehts nicht um ein Ü. Das gehts ums Grundsätzliche.
Wenn eine Agentur eine Schrift exklusiv für einen Kunden entwirft, und das sicher auch ertsprechend in Rechnung stellt, dann sollte das auch exklusiv für diesen Kunden bleiben, oder einfach als Schriftart der Agentur selbst gekennzeichnet sein. Anders ist die Verwunderug in Stuttgart nicht zu verstehen.
Das fand ich auch komisch. Mit der Nummer drauf muss/soll dann wohl noch der Name unter die Nummer und dann passt „Football for the people“ nicht mehr in den Weißraum. Die Nummern/Schrift fand ich auch etwas light und dann zu sehr gestreckt nach unten. Wäre das etwas bold und dafür nicht so in die Länge, hätte der Schriftzug vielleicht noch in den Weißraum gepasst.-
Das designtagebuch jedenfalls legt die Diskussion auch eher schlafen. Bis auf das von einer Lokalzeitung herbeigeschriebene „Ü“ wenig Parallelen. Dass die gleiche Agentur Dinge grundsätzlich ähnlich präsentiert ist jetzt auch wenig überraschend, beschwert sich aber auch niemand wenn Adidas ihre Retro-Linie parallel bei allen Clubs durchzieht - oder sowas wie Nike90 damals.
Bin gespannt, inwiefern Societas nicht nur in die neuen Trikots, sondern auch den Gesamtauftritt in Zukunft eingebunden sein wird. Ein gewisser Relaunch der Visual Identity findet ja zwangsweise gerade statt, ob gewollt oder nicht.
Die haben das aber eben nicht jedem Klub als Exklusivdesing verkauft, sondern wie sich schon sagte selbst eine Linie designed und diese farblich an die Vereine angepasst. Das ist schon ein erheblicher Unterschied.
Offensichtlich war das beim VfB nicht der Fall, und dann ist es definitiv nicht in Ordnung bei anderen Klubs ins gleiche Regal zu greifen.
Wenn Societas für Sechzig eine neue CI exklusiv gestalten soll und ich für diese Designarbeit bezahle, dann hätte ich auch keinen Bock drauf, wenn 2 Jahre später Haching im gleichen Design nur anderer Farbe um die Ecke kommt.
HÄ? Na das muss einem ja gesagt werden, dass man nicht nur termporär das Logo aus rein rechtlichen Gründen ändert, sonder gleich die ganze CI neu aufsetzen will. Langsam wirds dann schon ziemlich unlustig mit der Freiheit für Sechzig und würde meilenweit über die Zusammenarbeit mit einem Ausrüster hinausgehen.
Genau den Scheißdreck brauch ma nämlich ned, dass alle 3 Jahre die Marke 1860 neu entdeckt und erfunden werden soll.
Football for the people hat man gut erkannt im TV. Den Aufdruck vorne hingegen kaum, bin gespannt ob man den noch etwas größer macht.
Mir gefällt das Trikot grundsätzlich, ich persönlich würde das blau einen kleinen Ticken kräftiger machen und vorne das Wappen und Societas Logo etwas mehr in die Mitte (würde mich nicht stören, wenn sie jeweils zur Hälfte auf dem weißen und blauen Streifen liegen). Hinten würde ich es so lösen: Football for the people etwas höher (in die weiße Fläche). Darüber die Nummer, darüber der Name. Ganz oben dann kleiner und einzeilig TSV München von 1860 e.V. Also letztendlich so wie letzte Saison.
Seh ich genauso. Sehe aber auch, dass gerade die alte Website down ist und ziemlich sicher eine neue im Aufbau. Die wird später hoffentlich wieder auf tsv1860(dot)de verlinkt, aber ich gehe schon davon aus, dass es in irgendeiner Form „neu“ aussehen wird. So wie ja auch der Social Media-Auftritt.
Brauchen wir das? Nein, natürlich nicht. Aber der „Neustart“ der FA macht es gerade zwangsweise notwendig und das einzige, was ich in Sachen Societas in den Raum geworfen hab war die Frage, ob sie dann - in welchem Rahmen auch immer - auch bei uns dahingehend mitwirken.
Spätestens wenn wir ein „Ü“ sehen, wissen wir’s. ;-)
(Und ja, @loewengraetscherR , möglicherweise gibt’s die hier. Wär doch fad nur über Sport zu sprechen. )
Das Trikotdesign großer Ausrüster und der individuelle Markenauftritt eins Vereins sind aber schon 2 verschiedene Paar Schuhe.
Das ist jetzt aber auch nicht verwunderlich bei einem Blog eines Besitzers einer Designagentur.
Das hoffe ich unter gegebenen Umständen lieber nicht. Rauskommen tut nämlich dann ein wenig aussagekräftiger Auftritt, den geschleckten Sehgewohnheiten der großen Agenturen geschuldet.