Für mich sieht diese ablenkungsdebatte von gräfer stark nach einem Testballon aus, inwieweit die ja so verbohrten Mitglieder des sog. „Giesinger Staats“ mittlerweile offen für neues sind bzw wieviel Gegenwind ihm entgegenschlägt und somit, ob sich ein Einstieg der Bayrischen lohnen würde, oder halt nicht…
Ich würde als eV langsam zum nachdenken kommen ob man die Bayerische in dieser Art überhaupt will. Was hat das denn für einen Sinn wenn ein Mitarbeiter des Hauptsponsors regelmäßig seine persönliche Meinung in die Welt bläst dies aber mit seinem Arbeitgeber verknüpft? Ich finde das super schwierig .
Ich bin der Meinung, dass wir aktuell dringlichere Probleme als eine mögliche Satzungsänderung zur Durchführungsform der MV haben. Man kann solche Themen über einen demokratischen Diskurs und Entscheidungsprozess klären, sobald der Spielbetrieb in einer neuen Gesellschaft gesichert wurde.
Ich persönlich bin übrigens auch für die Einführung einer Hybrid-Veranstaltung, da es ein breiteres Meinungsbild der Mitglieder ermöglichen kann. Des Weiteren gehe ich davon aus, dass die sog. „schweigende Mehrheit“ damit endgültig als Mythos entlarvt werden würde.
Ich stelle mir z.B. eine Möglichkeit vor, auf postalischen Wege über Personalentscheidungen abzustimmen. Eine Online-Abstimmung rechtssicher zu gestalten, steht auch für einen 27k-Verein in keiner vertretbaren Kosten-Nutzen-Relation. Sollte es hier in Zukunft vernünftige Wege geben, kann man das allerdings auch prüfen.
Für Redebeiträge o.ä. sollte weiterhin eine Präsenzpflicht gelten.
Man darf über alles diskutieren und nach Abwägen aller Argumente ggf. auch erneut über eine Satzungsänderung abstimmen. Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich das aber wirklich nicht Prio Nr. 1. Warum um alles in der Welt muss diese Kiste aufgemacht werden, solange der freie Fall im luftleeren Raum weiterhin ungebremst ist?
Die MV ist ja nicht zuständig einen Spielbetrieb zu organisieren.
Die Mitglieder können sich doch da sehr wohl Gedanken machen über alle weiteren Fragen ihres Vereins.
Gibt ja ned nur die Fussballer sondern noch a paar andere. Klar ist natürlich, dass die eher kein Problem mit der Präsenz MV haben, weil naturgemäß eher ortsnah wohnhaft. Komischer Weise aber nie da. Was die alles machen könnten. Vielleicht is ihnen auch wurscht.
Das Präsidium muss sich davon jedenfalls nicht von der Arbeit abhalten lassen. Ist auch nicht deren primäre Aufgabe zu bewerten welche Art MV die Mitglieder haben wollen.
Abstimmung ist zwar technisch möglich, aber nicht sinnhaft. Jedenfalls nicht bei uns in der Verfassung in der sich der Verein befindet, Mitglieder technisch.
Eine hybride Versammlung würde ich dementsprechend auch aktuell nicht sehn. Das würde im Gurnde bedeuten dass die Online Teilnehmer sich mit Fragen oder Statements beteiligen können. Grundsätzlich in Ordnung und ja Sinn der Sache.
Dazu müsste der Klub aber erstmal in ruhigere Fahrwasser kommen. Man stelle sich vor es sind 15.000 Mitglieder online beim Bericht der KGaA. Da brauchst im Anschluss dne Rest vom Tag um die Fragen anzunehmen und in Themenblöcke zusammenzufassen. Ganz abgesehn von den Redebeiträgen.
Also in der Summe is ein hybride Versammlung zwar im Sinne der Mitgliederbeteiligung, aber in der Auführung bei uns derzeit nicht wirklich zielführend.
Um als Präsidium oder VR ein Meinungsbild zu aktuellen Themen zu erhalten würde ein System zur Mitgliederbefragung auch ausreichen. Einmal eingerichtet kann das dauerhaft und einfach genutzt werden.
Die Mitgliederversammlungen beim TSV 1860 sind ein wichtiges Instrument der Vereinsdemokratie. Trotzdem sollte man sich aus meiner Sicht Gedanken machen, wie man sie effizienter gestalten kann, ohne die Mitbestimmung einzuschränken.
Gerade viele ältere Mitglieder oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen können nicht problemlos vier, sechs, zehn oder noch mehr Stunden an einer Versammlung teilnehmen. Das sollte man bei der Gestaltung des Formats berücksichtigen.
Ein möglicher Ansatz wäre, Berichte – insbesondere den Kassenbericht – bereits einige Wochen vorher zu veröffentlichen. Fragen könnten vorab eingereicht und soweit möglich auch schon vor der Versammlung beantwortet werden. Auf der Mitgliederversammlung selbst könnte man sich dann auf Nachfragen, Diskussionen, Anträge und Abstimmungen konzentrieren.
Denkbar wären außerdem das Zusammenfassen ähnlicher Fragen oder eine digitale Fragerunde im Vorfeld.
Mir geht es dabei nicht darum, Mitgliederrechte einzuschränken. Im Gegenteil: Eine besser vorbereitete und kürzere Versammlung könnte sogar mehr Mitgliedern die Teilnahme ermöglichen.
Vielleicht sollte man da einfach mal einiges etwas neu denken.
sehr gut sehe ich auch so. Die MV am Sonntag könnte durchaus wieder 8-10 Stunden dauern, es sind 31 Grad angesagt. Das könnte wirklich einige àltere oder nicht gesunde davon abhalten da hin zu gehen
Ich werde auch nicht hingehen. Ich schaffe das längere Sitzen auf diesen Plastikstühlen einfach nicht mehr.
Ich könnte zwar nach 10.1 der Satzung eine Vertretungsperson bevollmächtigen, würde aber eigentlich gerne selbst teilnehmen.
Sicher nicht böse gemeint, aber mich würden auch die Berichte interessieren. Insbesondere der Kassenbericht, weil ja immer mit ausgeglichen Haushalten geplant wurde und ob der Verwaltungsrat darauf eingeht inwieweit sie die Kontrolle der Finanzen und die satzungsgemäße Zustimmung zu Mehrausgaben zeitnah immer durchgeführt haben.
Nach derzeitigem Kenntnisstand darf man meiner Meinung nach den Verwaltungsrat und den Schatzmeister nicht entlasten.
Dann später würden mich schon mehr Details zur Machbarkeitsstudie GWS interessieren. Insbesondere ein Businessplan zur Stadion-GmbH. Man wird diese ja hoffentlich nicht einfach so ins Blaue hinein gründen?? (Ist bei Sechzig aber nicht auszuschließen)
Vermutlich wird aber alles von aktuellen Dingen des Fußballs bzw. des Gesellschafterstreits überlagert und eigentlich wichtige e.V.-Themen kommen zu kurz, weil sie auch nicht die breite Maße interessieren.
Ach, und Wahlen wären auch noch. Aber da kann man leider jetzt schon ziemlich sicher sagen wer unterstützt und gewählt wird. Leider auch ideologisch geprägt anstatt nach Fachwissen, das den Verein nützen könnte.
Wüsste jetzt nicht welchen Teil der Versammlung ich da auslassen sollte.