Mir geht’s jetzt nicht darum, ob man in der nächsten Saison (viel) Pyro zündet oder nicht.
Ich will nur nicht stehen lassen, dass man Sechzig auf Fußball reduziert.
Du hast Recht Isarfighter. Ich wollte nur die etwas zu hoch gegriffene Euphorie etwas bremsen und deutlich machen, wie extrem hart und schwer alles wird. Wir müssen tatsächlich gesunden und wer einmal schwerer krank war, der weiß, wie lange es dauert und wie sehr man dabei an Geduld lernt. Wir dürfen nur unsere Persönlichkeit nicht verleugnen. Wir sind weiß-blau und bleiben Löwen - einen anderen Weg gibt es nicht.
Pyro hat in Liga 3 nun mal Hasi bezahlt und es war auch nicht punkterelevant.
Ich schätze unsere aktive Fanszene aber schon für so intelligent ein, dass die Wissen um was es geht. Kreativ sind sie ja ebenfalls und man wird sich insbesondere gegen die Roten was einfallen lassen.
Sollten wir aber wirklich oben mitspielen, wird’s in der Szene ne klare Ansage geben, was Pyro angeht.
Okay ich hätte präzisieren sollen, 9 Jahre am Stück.
92/93 zählt nicht mehr, da war doch schon abzusehen, dass wir in die 1. Bundesliga durchmarschieren.
Wir sollten besser vom hohen Ross absteigen. Bei fast allen „Bauernvereinen“ herrschen ordentliche Verhältnisse. Wir lassen uns seit über ein Jahrzehnt von einem Scheich am Nasenring durch die Manege führen. Vor 60 Jahren waren wir noch Löwen! Aber jetzt sind wir nur noch Tiere die einen Nasenring haben. Dass wir mit 27.000 Mitgliedern mehr Mitglieder haben als die „Bauernvereine“ Einwohner, macht mich nicht Stolz sondern nachdenklich was alles bei uns schief läuft. Unser Löwe brüllt nicht sondern stammelt. Bei meinen Bekannten muss ich Spießrutenlaufen.
Demütig (aktuell e ein Modebegriff) werden wir die kommende Spielzeit angehen. Da bin ich mir sicher, bspw werden wir nicht in Vilzing aufschlagen und rumpöbeln. Das taten wir 17/18 auch nicht.
Ansonsten zu deinem Beitrag: Du hast vollkommen Recht, und vor Ismaik zogen wir uns selbst durch die Manege.
JETZT ist die Chance da neu anzufangen und das besser zu machen. Das anzugehen mit Verve und sich nicht seinem Schicksal zu ergeben, das macht hier den Stolz aus (ohne dass die Nachdenklichkeit leiden sollte)