Sechzgerstadion oder doch grüne Wiese?

…weil er mim Söder Markus beim Sauffa auf da Wiesn gwesn is.
Mit einem Franken!:scream:
Von der CSU😳

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Grundsätzlich würde ich deinem Argument zustimmen wollen. Aber seit wir nicht mehr Miteigentümer eines gewissen Betontempels in der nordischen Betonwüste sind, hätte eine gewisse Aktiengesellschaft mit kriminellen Oberhäuptern auch einen Infrastrukturzuschuss in Höhe von rund 200 Millionen Euro zurück zahlen müssen. Und das ebenso rein rechtlich. Mussten sie aber nie. Deshalb ist es für mich schwierig bei Themen zuzustimmen, bei denen es um „die Stadt kann/darf irgendwas nicht“ geht.

Es würde schon einiges gehen. Auch weit mehr als das was uns damals als Knochen hingeworfen wurde, aber man will halt ned.

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Es ist halt eine sehr selbstgerechte Attitüde der Stadt „Friss oder stirb“.
Entweder nehmt ihr bedingungslos an, oder wir verzögern alles so lang, bis zum St. Nimmerleinstag.

Es ist zum Haare raufen.

Kann jemand lesen was Hasi zum Thema sagt?

https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/tsv-1860-ismaik-schaltet-sich-in-gruenwalder-zoff-zwischen-reiter-und-reisinger-ein-art-1011372

Hier anscheinend sehr kurz zusammengefasst.
Neubau, Punkt.

Meine Fresse ist das ein Kindergarten. Und der Boulevard nimmt es dankend auf … wahnsinn

Ich mag ja das Sechzger, aber ich denke auch das ein Neubau sinnvoller wäre.

Wäre? Klar weil wir in 10 - 15 Jahren immer noch darüber diskutieren werden, was wer machen muss.

Ich sehe weit und breit keine Lösung.

Also bleiben wir im Sechzger

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Geht mir genauso, aber das ist so wahrscheinlich wie Frieden im nahen Osten.
Aussichtslos trifft es ganz gut …

Köstlich !!!
Ismaik: „Grünwalder ist alt“ „Wollen ein neues Stadieon“
„Keine Ahnung wo, kein geeigneter Standort gefunden“
„Keine Ahnung, wo das Geld herkommen soll“

Hauptsache etwas gesagt. :roll_eyes:

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Nüssliiiiiiiiiiiiiiii !!! :blue_heart:

Wie kommst Du darauf?

Stand mal im Raum, ich habe da 170 Mio im Kopf, welche die Stadt für die Infrastruktur zahlen hat müssen und nicht der Stadion GmbH weiterberechnet hat.
Letztlich Sponsoring für einen Verein.

Es gab seinerzeit (ich hatte 200 Mio gelesen, aber können natürlich auch 170 sein) einen Infrastrukturzuschuss (zb Autobahnanschluss) der mit der Bedingung gewährt wurde, dass beide Münchner Profivereine Eigentümer des Klos sind. Nach dem Verkauf der Anteile wurde dieser Zuschuss aber nie zurück gefordert. Zumindest habe ich nie etwas darüber gelesen

Es kam aber nie zur Rückzahlung

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Natürlich nicht. Nur weil einer klagt hat er nicht unbedingt Recht.

Allein schon bei der Begründung wegen der Erbpacht widerspricht man sich selbst. Hier hat die Stadt im Endeffekt ein Geschäft gemacht und keinen Verlust.

Infrastrukturmaßnahmen wie der Autobahn- und Straßenbau hatten nur teilweise mit dem Bau der Arena zu tun. Diese Maßnahmen waren zu großen Teilen schon vor dem Bau der Arena geplant und finanziell bewilligt, wie etwa der mehrspurige Ausbau der A9 zwischen Frankfurter Ring und AK Nord oder der Nordumfahrung A99.
Angepasst wegen des Stadions wurden lediglich die Ausfahrten A9 bei Fröttmaning und A99 Halbanschluss zur Arena. Denn Ausfahrten an sich wären bei einem geplanten Gewerbegebiet ebenfalls notwendig gewesen.
Diese Maßnahmen waren aber nicht im direkten Zusammenhang mit Sechzig und dem FCB, sondern der WM2006.

100 Mio kostete die Erweiterung des U-Bahnhofs Fröttmaning und Umsteigebahnhofs Marienplatz sowie der Aufbau eines Fahrgastinformationssystems.
btw. Auch in Nürnberg wurden in ähnlichen Maßnahmen 62 Mio Euro investiert.

Insgesamt liegt München mit dem Aufwand für Infrastrukturmaßnahmen im Zusammmenhang von Stadion Neu-/Umbauten wegen der WM2006 im Mittelfeld.
Der Gesamtaufwand der öffentlichen Hand lag bei 1,6 Mrd Euro.

Zudem kamen und kommen im Fall von München diese Maßnahmen auch den Bürgern der Stadt und des Umlandes selbst zu Gute. Zum Beispiel der Marienplatz als ein zentraler Umsteigebahnhof des ÖPNV in Anbetracht der steigenden Fahrgastzahlen, oder den Lärmschutzwänden entlang der A9 die dadurch gebaut werden mussten.

Da es sich aber eben nicht um Maßnahmen gehandelt hatte die ausschließlich den beiden Münchner Klubs zugute kamen, sondern beinahe allen WM Spielorten, liegt es auf der Hand dass es keine widerrechtlichen Subventionen waren die ein Unternehmen im Wettbewerb bevorzugt hätten.
Eine Rückzahlung, nur weil ein Unternehmen zu dämlich ist Gelegenheiten die sich ergeben zu nutzen? Das mag aus Sicht der Löwen so sein, weil es gegen den Lokalrivalen geht und man selbst keinen Stadionbau auf die Reihe bekommt. Rechtlich und wirtschaftlich betrachtet entbehrt es jeder Grundlage.

siehe Antwort auf Loewenmingo

abgesehn davon nützt uns das ja auch nix.
Wenn die Arena GmbH die „Subventionen“ zurückzahlen müssten, dann könnte die Stadt das mit der gleichen Begründung auch nicht für das Sechzgerstadion verwenden :man_shrugging:

Hasan macht wieder Hasan-Dinge… :roll_eyes:

Treffender Kommentar:

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Ich kanns so langsam nimmer hören.
Immer wenn Ismaier mit der Stadt resp. dem OB spricht, entfernen wir uns ein Stück weiter vom neuen bzw. umgebauten Stadion. Egal ob Pacht oder Kauf.

Vielleicht backt unser Kredithai ja auch kleine Brötchen(haha!!) und verhandelt im ersten Schritt mal 18.000 Zuschauer fürs aktuelle GWS.
Das wäre ein Erfolg für uns alle und der erste überhaupt für HI(in Sachen Stadion).

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Zustimmung, aber das würde den Umbau noch absurder machen und das ist vermutlich auch einer der Hauptgründe warum die Stadt zögert.