Münster spielt und Ulm spielte kürzlich noch 2. Liga in größtenteils unüberdachten Stadien bei voller Auslastung. Vermutlich gibt’s die Sondergenehmigung vom DFL wenn man nur mit unüberdachten Plätzen auf die Mindestkapazität kommt.
Das hast Du du richtig im Kopf.
War bis ca 2010 so. Da war eines der größten Probleme der VIP Bereich der ab den Finalrunden Pflicht und im Sechzger ned vorhanden war.
Mittlerweile sind es die Parkplätze und Sicherheitsbestimmungen was die größten Probleme in Giesing bereitet.
Beide planen bzw sind bereits im Bau von vollüberdachten stadien. Das wird beim oly wohl nicht mehr kommen, außer man plant mit olympia tatsächlich auch hier neues.
Ein Umbau des Olympiastadion wird im Hinblick auf eine Vollüberdachung wie in der Vergangenheit bereits am Veto (der Erben) der damaligen Architekten scheitern (Architekten Urheberrecht).
„Die Erben“ haben sich bisher fast immer durchgehend positiv über einen Umbau des Olympiastadions geäußert. Zum Beispiel hier 2012
Richtig. Es war die Stadt die mitten in den laufenden Verhandlungen 1998 mit den beiden Vereinen über einen Umbau, den ganzen Olympiapark unter Essembleschutz gestellt hatte. Mit dem Ergbenis dass der FCB seinen Auszug aus dem Oly beschlossen hat, weil ein Umbau zum reinen Fussballstadion damit erledigt war.
Es waren nicht die Architekten sondern die Stadt. Und diese kann den Essembleschutz auch wieder aufheben wenn sie da was ändern will.
Jetzt mal ehrlich: Das geschieht alles nicht wegen 60…
Für die Seitenstraßler hätten das die Stadt und Behnisch (Erben) vmtl gemacht. Für uns? ![]()
Zudem: Die Sanierung läuft im Olypark, im Stadion auch sehr bald. Da haust nicht spontan noch nen Dach über die Gegengeraden, welches zudem auch nicht irgendeine sein darf weil da sämtliche Städt. Referate mitschnabeln.
Und die Weltkulturerbe-Bewerbung läuft außerdem. Die würde jegliche Umbauten im Olympiapark erschweren.
Der FCB hatte damals für ein Stadion schon 500 Mio DM beschlossen. Die Löwen? ähm…nix.
Wenn wir sagen wir pachten das Sechzger und kümmern uns um den Ausbau selber, so wie der FCB das regelmäßig macht, dann wäre das längst erledigt. Dann hätten wir da schon 1997 und nochmal 2007 damit beginnen können. Und auch Riem wäre 2008 zur Not schon als Alternative möglich gewesen mit Unterstützung des Freistaats.
Noch nicht mal mit einem Investor waren wir, trotz dass man fast Alles verscherbelt hat, dazu in der Lage auch nur einen mm weiter zu kommen. Und das nicht, weil der nicht investiert hätte. 60 Mio bisher sind nicht Nichts.
Deshalb und nur deshalb ist das so, dass der FCB baut was er will, während wir seit Jahrzehnten im Selbstmitleid ersaufen und mehr Energie darauf verwenden Schuldige dafür zu suchen als das zu ändern.
Wir reden aneinander vorbei ![]()
Mir geht’s darum: Wegen 60 (und auch wegen der von dir aufgezählten Punkte) wird jetzt nicht in die unmittelbare Sanierung des Olympiastadions “eingegriffen”, Denkmalschutzzustände angepasst/geändert inkl. Behnisch-Erben-ok nur um schnellstmöglich ein Dach über die Oly-Gegengerade zu kriegen.
Das Kapitel Olydach (komplett) ist mEn toter als tot, egal ob wir selber was finanzieren täten oder nicht
Das würde ich so nicht behaupten wollen, aber einfacher ist es sicher nicht geworden.
Sollten wir, nur um das einfach mal theoretisch anzunehmen, da was machen wollen und die Finanzierung komplett selbst bereitstellen, dann wäre das zumindest in einer Diskussion mit Stadt und den Behnisch-Erben, da bin ich mir sicher.
Erst recht wenn man das mit einer Olympia Bewerbung im Zusammenhang machen würde.
Gegen ein vollüberdachtes oder wenigstens 90% überdachtes Oly hätte da sicher keiner was.
Aber das ist natürlich reine Theorie, weil einfach zu teuer.
Da es mir aber ned ums Oly geht, sondern ums Sechzger bzw um den Klub slebst, ist das einfach ein symbolhaftes Beispiel. Weil es einfach ein Schema verdeutlicht das unabhängig von Giesing Oberwiesenfeld oder Riem immer abläuft.
Ach du schande… Doch schon wieder soooo lang her ![]()
Natürlich wollte Behnisch sen. und wollen Behnisch jun, sowie der noch lebende Fritz Auer, dass das Stadion für sportliche Zwecke genutzt wird. Nie war einer der Architekten gegen einen sanften Umbau des Stadion, solange halt der einzigartige Charakter des Stadions gewahrt bleibt.
Ich wiederhole mich:
Eine Vollüberdachung des Stadions wird es nie mehr geben. Auch die damals geplante Überdachung der Ost (siehe SZ Artikel von Sebastian Beck) wäre mittlerweile sündhaft teuer und wär auch ein heftiger Eingriff was die so wichtigen Sichtachsen etc. anbelangt.
ABER:
Eine “temporäre” Überdachung der Gegengerade ab Reihe 20 (?), also von oben, wäre technisch sicher kein Problem und würde vergleichsweise kleines Geld kosten. Gibt hierfür genug Beispiele. Bin mir sicher, dass man unter so ein Dach locker 10 000 weitere Fans (Stehhalle … ) unterbringen könnte.
Das Tolle dabei wäre auch, dass das Dach von außen nicht zu sehen wäre und somit keinen wesentlichen Eingriff in das Erscheinungsbild des Gesamtensembles darstellen würde.
Du denkst an Lösungen ähnlich wie beim Kollosseum oder Frankfurt?
Ja wie die Zeit vergeht.
Aber zeigt auch das Problem.
Das Tolle wäre dass es eine Arena 2.0 wäre, nur diesmal eben in einem Leichtathletikstadion.
Ich glaube schon dass die Stadt versuchen würde das Stadion auch komplett zu überdachen wenn die KGaA im Gegenzug einen langfristigen Mietvertrag unterschreibt. Aber die Umsetzung würde vermutlich 8 bis 10 Jahre dauern. Finanziell wäre das Oly aus meiner Sicht kompletter Wahnsinn, da wäre ja sogar die Erbpachtlösung in Giesing (aus meiner Sicht) noch sinnvoller. Da würde wenigstens die Chance auf eine eigene Vermarktung inkl. des Stadionnamens bestehen.
Ist doch cool. Dann kann man Fußball und z.B. Speerwerfen gleichzeitig machen ![]()
Speerwerfen passender bei einem Gabalierkonzert!
Nachdem ja nun gestern geklärt wurde wie das von Dir gemeint war.
Die Sache läuft ja so.
Der TSV 1860 stellt bei der Stadt eine Bauvoranfrage. Dazu musst man weder Eigentümer noch Erbpachtnehmer eines Grundstücks sein, weil dieses Instrument genau dazu dient, vor Kauf oder Erbpachtvertrag bei einem Grundstück abzuklären, ob eine Bebauung in der vorgesehen Form überhaupt genehmigt werden könnte. Das Ergebnis ist dann ein Bauvorbescheid.
Und da kann wie, beschrieben, der TSV1860 bei Ablehnung durch die Stadt den Beschwerde- und Klageweg beschreiten um gerichtlich klären zu lassen, was geht und was nicht.
Dieser, möglicherweise gerichtlich bestätigte, Bauvorbescheid hat dann zunächst eine Gültigkeit von 3 Jahren und in dieser Zeit kann dann die finanzielle Seite und die Frage Erbpacht ja oder nein erörtert werden. Wobei bis dahin dann eben auch langsam klar sein sollte, ob Olympia in irgendeiner Form integriert werden könnte. Sowohl der TSV1860 als auch die Stadt haben dann Rechtssicherheit und man kann entsprechend weiter vorgehen. Entweder selbst mit Vermietung oder mit Sechzig und Erbpachtlösung.
Ich hoffe das ist jetzt soweit geklärt, warum es nicht notwendig ist, dass Reiter bereits jetzt über ungelegte Eier(Erbpacht, Finanzen) redet, weil es schlicht nicht relevant ist.
ps. Dass die Stadt ja jetzt Druck macht, liegt wohl daran, dass nicht nur diue Baukosten mit jeden Jahr das vergeht steigen, ihr eigener Bauvorbescheid von 2022 zum Ausbau auf 18.105 seine Verbindlichkeit verliert und möglicherweise wieder anfechtbar werden könnte. Das ganze Gschiss mit Bürgerversammlungen und Einspruchsfristen wieder von vorne losgeht.
