Bist du auch überrascht wie schnell man sich hier vom Kult des Alten und Hässlichen verabschiedet und dem Charme moderner Stadien erliegt.
Na endlich, sage ich nur.
Wobei das halt auch das Problem ist. So ein schönes, relativ großes Stadion kostet in ein paar Jahren, auch nach Abzug des Anteils der Stadt für die reinen Sanierungskosten, vermutlich um die 100 Millionen Euro.
Mir fehlt jegliche Phantasie dafür, welche Bank, welcher Investor sich da engagieren möchte. So etwas nennt man Risikokapital, gell? Tja, so ein Risiko lässt man sich gut verzinsen, was allerdings für den Kreditnehmer/Pächter nicht so gut ist.
Ich glaub, wir brauchen einen Scheich, einen echten … !
Also ein Architekt usw. weiß dann schon was nach BayBO, BauGB, Bebauungsplan, Lärmschutz usw. gebaut werden darf…
Da gibts natürlich bessere und schlechtere… Abr Finanzplaner (mal viel zu früh) und Jura-Studium ist vielleicht erstmal ein bisschen übertrieben…
Das braucht man evtl. mal bei Klagen usw…
Das ist jetzt nur eine Machbarkeitsstudie und kein Eingabeplan…
Dass Architekten von sich selbst überzeugt sind, alles zu wissen, ist bekannt
Genau das sehe ich hier als einen Grundfehler: Was nützt es uns denn, wenn die Studie ergibt, dass das alles gehen würde (ein Traum!), die Stadt am Ende wirklich keine Einwände hätte (und die Anwohner natürlich alles echte Stadionlöwen sind) - und wir kriegen die Finanzierung nicht auf die Reihe! Abgesehen davon, dass ich genau diesen Hintergedanken bei Reiter vermute…
Stimmt - wir sollten es einfach auf Rechtsstreitigkeiten ankommen lassen…
Also da wäre ich nicht ganz so pessimistisch. Das liegt doch alles nur an der Quote an möglichen Zuschüssen (Stadt, Land) sowie an der eigenen Eigenkapitalgenerierung (Stadionname und Mitglieder-/Sponsorenbeteiligung). Der Rest muss halt kreditfinanziert werden, aber das muss ja nicht zwingend ein Kredit bei der “Zinshaibank” sein. Für Sportbau kann man auch woanders Kredite aufnehmen… und diese über - logischerweise dann zu erwartenden - höheren Marketingeinnahmen abbezahlen. [Bitte kein Erbsenzähler jetzt sich an der Rechnung aufhängen - aber die 100 darf uns nicht abschrecken!]
Und wie kommst du auf 1,5 Mio für die Namensrechte. Zumindest bei einem Drittligisten utopisch.
Die Stadt unterstützt uns mit der Grundsanierung, die sie für 30- 40 Millionen finanziert und wohl mit einem niedrigen Erbpachtzins. Wieso sollte sie uns uns darüber hinaus noch einen Zuschuss geben? Die Stadt will doch Geld mit dieser für sie so eleganten Erbpachtregelung spaaaren ,. Und der Freistaat? Pffh .. echt ?… vielleicht bekommt die Stadt für die Grundsanierung einen staatlichen Zuschuss …..
Und 5 Millionen von den Mitgliedern? Ach .. ich hör jetzt auf …
Aber, wenn ein 100- Millionen -Stadion von uns so leicht zu finanzieren ist und war, warum habe wir dann nicht schon längst eines am Stadtrand gebaut?
Ich hab hier immer gelesen, das seien nicht finanzierbare Hirngespinste von “ewiggestrigen” Größenwahnsinnigen.
Nachtrag
Sorry G-T-Löwe, aber mit Erbsenzählen haben unsere Einwände jetzt nichts zu tun, finde ich.
Architekten sind nicht zwingend meine Freunde - aber ja - sie sollten es auf alle Fälle Wissen bzw. wissen wer es weiß…
Naja - ich tu mich hart eine Finanzierung anzufragen für was, was man nicht mal weiß, ob es was wird…
Klagen sind mittlerweile eher normal - was viele BV in D schwierig werden lässt. Gibt ja nicht mehr viel ohne BI dagegen…
Ich will nur sagen: Der Weg ist mMn schon so genau richtig und mit Einbindung der Behörden (hier Stadt München) nahezu ideal… Und ein kleines bissschen kenne ich mich da auch aus… ;-)
Und der, der es weiß, will kein Geld für die Mitteilung seines Wissens?
Zu einer Machbarkeitsstudie gehört es aber, Möglichkeiten der Finanzierung, Zuschüsse, Fördermittel, sowie die erwartbaren Kosten miteinzubeziehen. Sonst wären wir doch wieder beim o. g. Vorschlag der Verlegung des San Siro
Da ist natürlich was dran
Okay…auch wenn ich die Motive für die Stadt, dieser Einbindung plötzlich so offen gegenüberzustehen, woanders vermute als die meisten hier. Vielleicht war der Robert gar kein solcher Stinkstiefel im Umgang mit der Kommune, sondern hat sich nur nicht so leicht einwickeln lassen…
Viel zu wenig . Ist bei 20.000 Mitgliedern ja nur 250 €.
–> 20.000 * 1.860 € =37,2 Mio. Euro.
So klappt des in Excel .
@Radis_Erbe Wenn ich in den Plänen zu den Sanitäranlagen keine goldenen Wasserhähne sehe mit eingravierten Löwen, dann bin ich e raus. Das muss ein Architekt schon mit bedenken .
Was mir auch auffällt … scheinbar hat mittlerweile keiner mehr Angst davor, dass bei einem so “monströsen” Aus-und Umbau des Stadions (vor Gericht) die Betriebsgenehmigung erlischt.
Der gemeine Löwenfan wird finanziell bluten müssen wenn das Ding machbar ist und “nur” noch auf die Finanzierung ankommt.
So ehrlich sollte man sein. Wesentliche Anteile unser Anhängerschaft wollen den Standort Giesing, wollen den Um-&Ausbau. Viele kämpfen seit über 30 Jahren dafür.
Natürlich muss man mit dem Vorhaben auch d’accord sein (zB: rote Sitze vielleicht nicht ).
Aber da muss ein substanzieller finanzieller Beitrag von uns Fans kommen (substanziell heißt natürlich auch nicht “alles” aber deutlich mehr als symbolisch). Sonst sind die jahrelangen, jahrzehntelangen Rufe nach dem 60er auch schlicht Schall und Rauch gewesen.
Und mEn vorab (dann können die, die mehr haben auch mehr geben) als später über no höhere (als dann e schon) Kartenpreise, die alle gleich treffen.
Einerseits, was die grenzenlose Verbundenheit der 27 000 zum Standort Giesing angeht, wie auch den Willen bzw. die Möglichkeiten der 27 000 dies finanziell zu unterstützen.
Aber gut ..dann macht mal … bin aber weiterhin überrascht, dass man nicht mehr schreit, Ismaik solle das gefälligst bezahlen. Jetzt zahlt man plötzlich selber …
Wenn es um das Technische oder das Baurecht geht, spielt Geld erstmal keine Rolle. Es wird sicherlich die für den Umbau notwendige Summe ermittelt werden. Aber der Architekt wird kein Finanzierungskonzept liefern und bestimmen, ob die dafür aufzubringenden Mittel sinnvoll eingesetzt sind. Dafür sind dann andere zuständig. Es könnte ja einer der vielen Freind auftauchen und einfach selbstlos ein paar Scheinchen auf den Tisch legen. Dann lohnt sich vielleicht etwas, was unter „normalen“ Bedingungen nicht erwirtschaftet werden kann.
Ansonsten müsste andersherum die finanzierbare bereits Summe feststehen und es wird geprüft, ob dafür der gewünschte Ausbau machbar ist.