Dann wird halt der Boden beklebt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ganz Giesing mit Lotoseffekt überzogen wird.
Das war noch bevor er wusste, dass wir dort 3 (drei) Jahre spielen werden![]()
Man könnte über eine Dauerkarte nachdenken
![]()
Werd scho :-)
Ich wäre ja dafür das man eine Fanbeteiligungsgenossenschaft (Oder ähnliche Gesellschaft) macht und Anteile verkauft.
Ein Anteil 186EUR Wert. Jeder kann dann min. einen Anteil kaufen und sich beteiligen.
In Paketen abgeben mit bestimmten Vorzügen:
10 Anteile Premium
100 Anteile VIP
Geld wird dann verwaltet und verzinst (Anlage Bank) bis eine bestimmte Zielsumme erreicht ist.
Ich denke das du da über einen gewissen Zeitraum (Dauert ja eh noch mit der Erbpacht) eine Summe von 30 Mio min. zusammen bekommen kannst.
Dann kann man die Finanzierung der Stadion GmbH auf drei Säulen aufstellen.
- Fanbeteiligung (Lead Investor)
- Investoren (Mehrere unterschiedliche)
- Förderungen Stadt, Land, …
Das ist natürlich jetzt sehr grob aber so könnte man sich vorstellen das eine Finanzierung klappen könnte. Kommt das ganze nicht zustande bekommt natürlich jeder wieder sein Geld zurück es wurde ja auch nichts verbraucht. Die Beteiligung an der Stadion GmbH kann ja eh erst erfolgen wenn uns das Stadion gehört. Solange kann man Geld einsammeln und Werbung machen dafür.
Weihnachten den Kindern ein paar Anteile schenken usw. und sofort.
Ein Genossenschaftsmodell als unveräusser- und verrückbare finanzielle Basis… Mitglieder - kontrolliert,das wäre was
Eine finanzielle Säule,die in Zukunft eine Abhängigkeit von Investoren verhindert
Das wäre definitiv ein Teil des Erbes meiner Kinder.
Zumindest hätte man ein finanzielles Gegengewicht. Jeder Investor sagt ja zu Recht ich gebe das ganze Geld und auf der anderen Seite wird mitgeschnabelt.
Die Anteilsgröße ist aus meiner Sicht leider zu gering, da stirbt man am Verwaltungsaufwand. Aber die Idee hat natürlich etwas. Man muss aber kalkulieren dass man das eigentlich erstmal gar nicht oder nur sehr gering verzinsen kann, denn zu Beginn hat man nur Organisations- Bau- und Verwaltungskosten, ohne dass man schon Einnahmen erzielt.
Und es wäre eine Anlage mit dem Risiko eines Totalverlustes, aber Rückschläge sind wir ja gewohnt.
Das sehe ich anders.
Der Verwaltungsaufwand ist gerade zu Beginn minimal. Eine Verzinsung zu Banküblichen Konditionen ist vollkommen ausreichend. Das Geld dann immer Kurzfristig auf der Bank anlegen und bei einem bestimmten Betrag bekommt man bei den Banken (Evtl. auch bei Sponsorbanken) Sonderkonditionen. Der Zins bei Genossenschaftsanteilen ist ohnehin eine Dividende je nachdem was halt rauskommt.
Also den großen Verwaltungsaufwand sehe ich da nicht. Das Marketing kann evtl. auch vom EV oder der GmbH aus gemacht werden.
Man kann das vergleichen mit Genossenschaftsanteilen einer Raiffeisenbank.
Es muss halt einmalig eine vernünftige Satzung erstellt werden. Konto angelegt und Mündelsicher das Geld angelegt werden. Ob man nun 186EUR bekommt für 1 Anteil oder 1860EUR für 10 Anteile da ist kein Unterschied von der Verwaltung.
Später dann wenn das Geld investiert werden sollte dann wird das schon etwas mehr. Aber alles kann man über die Satzung regeln.
Wie gesagt würde ich den geringen Verwaltungsaufwand zu Beginn evtl. über den EV regeln.
Mit den kleinen Beträgen bekommst du halt auch schnell immer mehr. Manche kaufen halt wieder mal einen Anteil wenn sie Geld bei der Seite haben oder halt mal schnell als Geschenk oder ähnliches. Die Hemmschwelle ist halt geringer und man kann sich öfter mal Anteile kaufen.
Wenn eine Beteiligungsgenossenschaft nur in ein einziges Projekt investiert (sogenannte Einprojektgenossenschaft oder Projektgenossenschaft), verändert sich der Verwaltungsaufwand drastisch. Es kommt zu einer starken Verschiebung der bürokratischen Lasten.
Wo Aufwand wegfällt (Entlastung)
- Einfache Buchhaltung: Es gibt nur einen einzigen operativen Mittelfluss (Geldeingang von Mitgliedern → Weiterleitung an das Projekt → Rückfluss an die Genossenschaft). Das Controlling und das laufende Berichtswesen sind minimal.
- Kein Portfoliomanagement: Die Genossenschaft muss keine fortlaufenden Investitionsentscheidungen treffen, Marktrecherchen anstellen oder neue Zielunternehmen prüfen. [1]
- Schlanke Gremienarbeit: Der Vorstand hat ein klares, statisches Mandat. Da sich am Geschäftszweck nichts ändert, verlaufen Generalversammlungen meist routiniert und kurz.
Der Unterschied entsteht dadurch dass man dann für 1860 Euro zwischen 1 und 10 Genossen haben kann. Und bei einer Stadiongenossenschaft entstehen sofort Kosten, selbst wenn man das rein ehrenamtlich organisiert und es ist ja ein Einmalbetrag mit dem man dann im Idealfall jahrzehntelang Mitglied ist.
Aber ich will da gar nicht streiten. Kann man machen und bei der Ausgestaltung muss man dann halt sehen was machbar ist. Vielleicht macht man es auch mit einem Mehr-Säulen Modell und fängt mit 18.600 € an, geht dann auf 1.860€ runter und öffnet dann noch eine für 186€.
Ich würde das nur ungern mit dem Genossenschaftsanteil einer Bank vergleichen, denn die arbeitet mit hauptamtlichem Personal und die auflaufenden jährlichen Kosten sind erheblich. War selbst viele Jahre bei der Sparda Bank München und bin erst weg als die einen Immobilienkredit auf die eigene Zentrale aufnehmen mussten weil kein Geld mehr da war und fast alle Filialen geschlossen wurden.
Nein streiten muss man deswegen nicht.
Aber ich glaube du hast nicht ganz verstanden was ich meine. Es ist keine Stadiongenossenschaft sondern eine reine Beteiligungsgenossenschaft. Es wird nur Geld eingesammelt zunächst und sonst nix.
Die Stadionbetriebs GmbH gibt es ja schon. Und in diese sollte dann später investiert werden.
Somit hat die Genossenschaft nur die Verwaltung der Genossenschaftsmitglieder und deren Anteile was über eine Software sehr einfach möglich ist. Sonst hat diese keinerlei Aufwand.
Es sind praktisch zwei getrennte Gesellschaften.
Weiß nicht ob das machbar wäre…aber ich würde die „Genossenschaft“ und ihren „Wert“ aus dem operativen Tagesgeschäft komplett raushalten und als reinen Basisanker stehen lassen…das mindert zwar die Dividende,aber auch das Risiko eines Totalverlustes
Vielleicht muss auch mal auf die andere Seite schauen. Es fallen Instandhaltungskosten und Zinsen der Finanzierung an nach dem Bau an . Beides sind nicht unerhebliche Faktoren bei laufenden Kosten des Betriebs und der Finanzierung. Vielleicht sollte man hier ein Finanzierungs Modell entwickeln um die laufenden Kosten zu drücken ?
Der Verwaltungsaufwand ist durchaus nicht zu verachten.
Du musst eine entprechende Buchhaltung und Mitgliederverwaltung machen, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen erstellen. Dazu kommt der Gründungsaufwand mit Gründungsversammlung, Anmeldung bei einem Prüfverband inkl. kostenpflichtiger Prüfung und regelmäßiger Folgeprüfungen. Das kann sehr schnell sehr viel Verwaltungsaufwand werden, der höher ist als bei einer UG oder GmbH.
Irgendwie erschliesst sich mir der Sinn nicht, da eine Genossenschaft zu machen deren Zweck es ja sein muss die eigenen Mitglieder wirtschaftlich, sozial und/oder kulturell zu fördern. Das gilt auch für eine Beteiligungsgenossenschaft. Der Unterschied ist ja nur dass sie selbst keine unternehmerische Tätigkeit ausführt sondern ihren Mitgliedern einen Vorteil aus Beteiligungen ermöglicht, zum Beispiel ermäßigte Nutzung von Einrichtungen oder Dividendenzahlungen etc… Wo liegt da der Benefit der Mitglieder bei einer Beteiligung an einem Stadion? Gewinne ja wohl eher nicht, wäre auch kontraproduktiv. Woher kommt also das Geld zur Kostendeckung?
Zudem handelt es sich dabei eben um eine Einmalzahlung an die Stadiongesellschaft. Da hast Du bei Sechzig schon mal das grundlegende Problem, dass es gar keine einheitliche Meinung zum Stadion gibt. Wie willst du da mindestens mittlere 2stellige Millionenbeträge durch Genosseschaftsanteile zusammenbekommen, um dann bei der Stadiongesellschaft(Gesamtvolumen ca 150 - 200Mio) auch entsprechende Mitsprache zu erhalten. Und wie willst du die dann gestalten, wenn Du für jede halbwegs wichtige Entscheidung ertsmal eine HV der Genossenschaft brauchst, um darüber zu entscheiden was der Vorstand als Vertreter in der Stadion GmbH mitgehen darf uns was nicht.
Was passiert mit den Genossenschaftsanteilen bei Austritt? Die müssen dann ja zurückgezahlt werden.
Von Was, wenn alles Kapital in der Stadion GmbH steckt und verbaut ist. Woher kommen entsprechende Rücklagen?
Was passiert wenn die Stadion GmbH zu der Erkenntnis kommt, dass ein Stadion in Giesing nicht darstellbar ist?
finanziell und/oder perspektivisch.
Und ist es nicht so das der Verein immer die Mehrheit haben muss an dieser Stadion GmbH? Wozu dann eine Gensossenschaft für Mitsprache?
Also ich bin da eher skeptisch, mit so einem Genossenschaftsmodell bei Sechzig.
Mich erschließt sich der Sinn einer Genossenschaft hier auch nicht. Generell habe ich den Eindruck, dass man gerne dem Kind einen Namen geben möchte, aber letztendlich geht’s nur ums Geld einsammeln.
Meiner Meinung nach könnte eine KG zum Stadionbetrieb sinnvoller sein. Viele Fans oder auch Investoren werden Kommanditisten und der e.V. (bzw. die neue Stadion-GmbH) Komplementär. Immobilienfonds sind auch meist KGs. Und die Beteiligten bekommen dann Gewinn- bzw. Verlustmitteilungen. Vielleicht könnte man es ja sogar als Immobilienfond auflegen und es wird zusätzlich über Banken vermarktet.
Die Stadionbetriebs GmbH gibt es doch schon. Warum jetzt eine neue gründen?
Es geht halt darum das der Verein kein Geld einzubringen hat. Man braucht für den Umbau ca. 150 Mio (Oder auch weniger).
Wenn man nun eine Beteiligung für die Fans auflegt in der man auch mit kleinen Mitteln eine Einlage machen kann, dann könnte man zumindest eine Säule damit abdecken.
Mit 186EUR wirst wohl kein Kommanditist und somit bleibt es nur den Wohlhabenden Fans vorbehalten von denen wir nicht so viele haben.
Jetzt würde ich in der Hinsicht gar nichts machen. Weder ist die Zeit und muße dafür im Verein da, der erstmal wieder den Spielbetrieb etc organisieren muss, noch haben Fans etc noch weitere extra Kohle akut über. Eine solche Stadion Genossenschaft muss gut vorbereitet sein, beim stadion müssen weitere Schritte erledigt sein, z. B. Bauvoranfrage/Erbpachtvertrag. Und der Verein muss nach einem evtl Aufstieg in gesundem Fahrwasser sein. Dann ja, kann man durchaus darüber nachdenken.
Zum einen: Die gibt es noch nicht. Wenigstens ist im Handelsregister noch nichts zu finden.
Zum anderen: Du schreibst ja richtig, dass der eV kein Geld hat um es einzubringen. Also ist man auf externe Gelder (Investoren, Fans) und Zuschüsse angewiesen. Mit reinen Bankdarlehen wird es nicht klappen weil man dann den Kapitaldienst nicht her bekommt.
Deshalb mein Vorschlag einer KG. Bei offenen Publikums-Fonds ist oft eine Beteiligung ab 50 EUR schon möglich. Eine Mindestbeteiligung von 186 EUR wäre daher kein Problem.
Zudem ist eine direkte Beteiligung an der GmbH immer schwierig, weil da immer die Mitgliederversammlung zustimmen muss. Deshalb mein Gedanke, dass sich die Betriebsgesellschaft Sechzgerstadion GmbH als Komplementär an einer KG beteiligt und über Kommanditisten externe Geldgeber beteiligt werden.
Mir geht’s hier um die Thematik Rechtsform. Und ich halte wie auch @harie nichts von der e.G.