Liebe seine Berichte einfach immer!
Man kann den Konflikt zwischen den klassischen Fußballfans auf der einen Seite und jenen, die das Kinderyogacafé im urigen Sechzigerstadion (sic) für eine tolle Erweiterung des Szeneviertels halten auf der anderen Seite schon mit den Händen greifen.
Aber wie will man dieses Projekt stemmen, ohne es zum nächsten massiven Gentrifizierungsprojekt in Giesing zu machen?
40 Mio Stadt
40 Mio Land
40 Mio Fans
Aha. Der Komplettumbau auf 27.000 inkl. UEFA-tauglichkeit, komplett verglast, Stadtteil Solarkraftwerk auf dem Dach, Einkaufsmeile, Stadteilzentrum und Rundumlauf wird also billiger wie der auf 18.000 Umbau mit bissl VIP Bereich? Klingt Interessant.
Könnte es sein, dass hier gerade ein Fass zur Unzeit aufgemacht wird? Sozusagen der vierte vor dem ersten Schritt gefordert wird?
Könnte es sein, dass das Präsidium erst einmal in der Verantwortung steht, die GmbH solide aufzustellen?
Wenn uns das Kinderyogacafe ein lizenzspieltaugliches Sechzgerstadion beschert, dürfen Jeremy-Pascal, Noah und Lina-Sophie gerne jederzeit für ein Namaste und koffeinfreien Matcha vorbeischauen.
Naja, es gibt bei Stadionneubauten die dann im Anschluss sportlichen Erfolg gebracht haben und damit „den vierten Schritt vor dem ersten Schritt machen“ funktioniert hat. Ich denke da vorallem an Dresden. Die hatten eine Bruchbude vor dem Herrn und auch sportlich war das nix bis die Stadt denen ein neues Stadion hingestellt hat und seit dem läufts eigentlich auch bei denen. Also im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Union Berlin haben auch im großen und ganzen ihr Stadion in der 3. Liga ausgebaut(ist ja bekannt wie, nämlich durch die Fans) und die spielen jetzt erste Liga.
Wenn man die Business Seats, die Logen und die vermieteten Flächen gut managed, dann könnte sich das Ding fast von alleine Tragen und das widerum könnte uns sportlich helfen. Ja ich weiß, hätte, könnte, würde. Aber es ist nicht so unrealistisch, dass man den Ansatz in Bausch und Bogen ablehnen müsste
Das Projekt Sechzgerstadion duldet keinerlei Aufschub mehr um realisiert zu werden.
Da kann man keine Rücksicht auf die Insolvenz und Folgen nehmen. Man muss das Zeitfenster nutzen.
Es sind bewegende Zeiten.
Und leider muss alles auf einmal passieren. Es gibt aber keine Alternative will man zukunftsorientiert denken und handeln.
Das ist meine feste Überzeugung. Und ja, ich trau den aktuell Handelden seit sehr langer Zeit wieder, da ist kein Wildmoser dabei.
Der Artikel ist einfach nicht gut, weder einmal ums Eck gedacht, noch über den Tellerrand hinausblickend, teilweise egoistisch und teilweise auch schlicht falsch (vor 20 Jahren spielte man bereits seit ein paar Jahren in Fröttmaning
).
Bezweifle zudem, dass der Autor selbst in Giesing wohnt und/oder einkauft.
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Der Gentrifizierung ist es total wurscht, ab an der Grünwalder Straße Nummer 4 ein nie genutztes Stadion aus Beton steht oder eine künstlerisch gedachte Glasfassade oder ein Einkaufszentrum - oder alles zusammen.
Das Sechzger Stadion ist viel zu unwichtig um einen Einfluss auf eine nachhaltige Viertelveränderung zu haben.
Gleiches für potentielle olympische Spiele.
(Für bis hier gab’s das Herzerl, dann kam ein Nachtrag
)
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Ich hab bis 2017 in der Grünwalder Straße gewohnt, ich weiß auch nicht genau welcher Einzelhandel denn gemeint sein soll, bei dem Verdrängungsgefahr besteht.
Waschsalons? Second Handy? Friseur Ibo? DerYo-Markt? Der Rewemarkt beim Wettersteinplatz? Oder die Käsealm und Trendoptic in der Tela weiter vorn?
Bitte benennen, so wirkt das wie auswendig gelerntes Blabla vom „Ich bin dagegen & Rettet die Welt“ Workshop. Bitte mitmachen, Vorschläge machen, kritisch begleiten ist was anderes.
Oder welche Gefahr wird gesehen? Dass in das Stadion 3 Gaststätten und 3 Geschäfte reinkommen und deswegen die ganze Tela verschwindet?
Dass ein Stadtstadion (was wir alle cool finden) hermetisch abgeschlossen sein soll und 18 Mal im Jahr für 5 Stunden aufgemacht, 90 Stunden von 8760(ohne Schaltjahr), also ca 1% der Zeit? Den potentiellen öffentlichen Geldgebern sagen,Das muss so sein, weil sonst stirbt Giesing wenn eure 80 Millionen auch dafür verwendet werden, dass man auch an weiteren Stunden im Jahr (und auch Nichtfußballfans) einen Nutzen daraus ziehen?
Geile Taktik, das wird sicher funktionieren
.
War das Giesinger Bräu am Standort auch kritikwürdig und hat zur Verdrängung etablierter Boazn beigetragen (Tonys Stüberl…)?
Dieses Stadion - falls es kommt - wird natürlich deutlich teurer, 120 Mio reichen im Leben nicht, das wird 200 Mio Kosten plus x. Da wars vielleicht gut alternative Geldquellen zu haben. Die Welt wird 60 nicht retten und 60 rettet die Welt nicht.
Und trotzdem kann man den öffentlichen Sponsoren zeigen, dass man an die Allgemeinheit denkt und zeitgleich versuchen einen gewissen Schnitt zu machen. Sich hermetisch abzuschließen, das ist der pure Egoismus und entspricht einer „Tu alles für mich lieber Staat oder Irgendwer anders“ Mentalität, die mich gelinde gesagt nervt und langweilt.
PS: Ich wäre gegen Glasfassade (wer soll das putzen
), bin auch kein Experte wie es sonst gut offen gestaltet wird. Gibt’s sicher noch was.
Es gibt doch nichts besseres als ein Stadion mitten in der Stadt wo immer etwas los ist. Da kann man sich doch was abschauen in England und Argentinien.
Ich bin da schon bei Dir, würde den Kommentar im Brunnenmiller aber auch eher als Aufruf, kritisch zu bleiben, interpretieren. Wenn jetzt in der aktuellen Euphorie auch noch Fortschritte beim Stadion gemacht werden, darf uns auf gar keinen Fall passieren, was uns mit der Allianz Arena passiert ist. Nämlich dass die breite Masse der Leute jubelnd oder stillschweigend jeden Blödsinn durchwinkt, und am Ende steht man mit einem Stadion da, das so nicht zum Verein passt. Wenn man das Projekt vollständig den „Buchhaltern“ überlässt, steht womöglich in ein paar Jahren der nächste Kommerztempel dort, wo heute das Sechzgerstadion steht. Das würde nicht nur unserem Neustart etwas den Charme (und damit - für die BWLer - die Vermarktbarkeit) nehmen, sondern auch ganz gewaltig die Identität dieses Vereins, der immer mit der Grünwalder Straße 4 verbunden sein wird, gefährden. Und da gibt es dann, im Gegensatz zur Allianz Arena, keinen Weg zurück mehr. Wir legen hier Hand ans Herz des Vereins. Daraus folgt nicht nur eine riesige Chance, sondern auch eine Verantwortung, die ungleich größer ist als beim Bau der Arena. Es gilt, die richtige Balance zu treffen zwischen wirtschaftlicher Machbarkeit, Erlöschancen und damit finanzieller Sicherheit und sportlichen Erfolgschancen für unseren Verein auf der einen Seite und der Wahrung der Identität des Vereins, seines Stadions und dem Viertel, in dem es steht, auf der anderen Seite. Dafür muss ein Bewusstsein geschaffen werden, dafür müssen politische Mehrheiten im Vereinsumfeld organisiert werden, und das macht man besser zu früh als zu spät. Und deswegen lese ich im Stadionheft der aktiven Fanszene gerade lieber solche Artikel als welche, die jetzt schon bejubeln, dass das Sechzger ausgebaut werden soll, und das wird dann schon gut werden, weil man ja großes Vertrauen in die Vereinsführung hat.
Ich traue dem aktuellen Präsidium auch sehr viel zu, die machen in meinen Augen gerade einen wahnsinnig guten Job. Insolvenz, Spielerverträge, komplette sportliche Neuaufstellung, mein absoluter Respekt dafür. Ich hoffe natürlich dass es beim Stadion ähnlich weitergeht, denke aber dass dies wesentlich mehr Zeit benötigt da in dem Bereich viel mehr Parteien/Partner mitreden. Es ist vielleicht auch besser noch bis zum 26. September zu warten, da wird entschieden wer der deutscheBewerber für Olympia 36 wird. Das könnte noch mal Schwung reinbringen.
Die Frage ist doch, ob der geplante Kommerzklotz überhaupt zum Verein und ins Viertel passt. Oder ist es eine am Reißbrett entwickelte Schimäre?
Ich sehe es schon vor mir. Candid-Tor und die XXX-Löwenwelt, ein herausragendes architektonisches Ensemble.
Was wäre denn deine Lösung für das Stadion?
Nicht zu vergessen:
Giesing Crime Tour
Giesing at Night
Giasinger Boazn Tour mit All U can Drink
Rundflug over Giesing
Oder ein Flying Fox - durch die Grünwalder Straße
Einwandfrei. Ich bin kritisch ggü diesem Artikel. Ich suche mir selbst raus wo ich es als richtig empfinde Kritik zu üben.
Und wenn es Kritik an einer fehlgeleiteten Kritik ist.
Was ist denn der aktuelle „Klotz“ mit den teuersten Eintrittspreisen in ganz Deutschland? Passt der zum Verein?
( Passt zudem „die Ost“ ins Viertel?)
Working Class Giasing und Viva La Revolution!?
Ich begleite ja nur kritisch ![]()
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Wer glaubt, dass ein Umbau im großen Stil ohne jegliche „Kommerzialisierung“ auskommt, muss enttäuscht werden. Es sollte stattdessen diskutiert werden - wie auch von der Stadionkommission angestoßen - wie man diese „Kommerzialisierung“ gestaltet. Die Gefahr, dass ein „neues“ Sechzgerstadion die Gentrifizierung in Giesing anheizt, sehe ich nur bedingt.
Man darf davon ausgehen, dass der Artikel im Brunnenmiller erstens eher als Aufruf gedacht war und zweitens dazu auch nicht die Meinung der kompletten Redaktion widerspiegelt.
Die Fanbeteiligung durch das Projekt hinweg wird das verhindern. Ohne bissl Kommerz wirds nicht gehen, aber es wird in keinem Fall eine Shoppingmall mit angeschlossenem Fussballrasen werden.
Ich kann nur dazu raten regelmäßige öffentliche Termine mit Fanbeteiligung zu machen, bei denen Eingaben und Vorschläge der Fans mit einbaut und eine ausgewogene Mischung aus Kommerz, Fussball und Gemeindeprojekt hinkriegt.


