Eben, und das Ding scheint ja auch noch top-secret zu sein… Ohne Kenntnis dieser Vertragsinhalte ist alles Makulatur.
Steht im Koop-Vertrag irgendetwas über das Trainingsgelände? Was passiert bei Auflösung des Vertrags?
Eben, und das Ding scheint ja auch noch top-secret zu sein… Ohne Kenntnis dieser Vertragsinhalte ist alles Makulatur.
Steht im Koop-Vertrag irgendetwas über das Trainingsgelände? Was passiert bei Auflösung des Vertrags?
allein das wir einen kooperationsvertrag mit einem investor haben, wo niemand weiß was drin steht. Wenn wir wirklich bei null anfangen erwarte ich vom verein, dass wir Bilanzen, verträge etc. prinzipiell transparent für die Mitglieder veröffentlichen. Schluss mit den hinterzimmerdeals!
Schonmal drangedacht, dass dieser Vertrag von 2011 wie auch andere unter Verschwiegenheitsverpflichtungen geschlossen wurden, und die jeweiligen Parteien Vertragsdetails grundsätzlich nicht veröffentlichen dürfen?
Ich bin da auch nur vermutender Laie, aber ich glaube nicht das in einem Kopperationsvertrag so etwas „operatives“ geregelt ist.
Ich glaube da wurde eher das Bekenntnis beider Gesellschafter zu den Zielen der Kooperation, Spielbetrieb durch die KGaA und den Finanzierungszusagen des Investors geregelt.
Kann mich aber auch total irren.
Zu möglichen Verpflichtungen der KGaA: wie hoch ist die Erbpacht und gibt es eine Fixsumme für die Stadionmiete?
Wir sollten vielleicht mal bei der DJK Vilzing nachfragen und lernen, wie sie das so machen. Immerhin sind die auf Platz 5 der Abschlusstabelle gestanden.
DJK Vilzing Gesamtetat 650.000 Spielergehälter 400.000
oder vielleicht ne kleine Nummer größer
SV Meppen Gesamtetat 1,7 Mio Spielergehälter 1,0 Mio
Aber wir brauchen mind. mal 8 Mio um on the top zu gehen.
Miete im GWS soll wohl 400.000 Euro sein, weniger als die hälfte von der 3. Liga
naja… der e.V. besitzt ja 40% (als der Vertrag geschlossen wurde wohl noch mehr) der KGaA. Find ich irgendwie schon komisch, daß die Mitglieder solche Dinge nicht erfahren dürfen.
Also versteh mich nicht falsch, aber das ist doch schon ein Batzen an Besitz, da sollte nach meinem Empfinden schon hin und wieder mal Rechenschaft darüber abgelegt werden (müssen).
ja aber genau das will ich nicht mehr sehen wenn wir wieder Herr im Haus sind. Ich werd doch nicht mitglied in einem verein, um dann weder informiert zu werden noch mitbestimmen zu können. wir müssen da mal eine ganz andere denke reinbekommen.
Wir Mitglieder oder auch die Delegierten durften ja nach der wildmoserschen Satzung ja nicht mal über den anteilsverkauf an sich befinden.
Bedank dich bei Dieter Schneider, Franz Maget, Hamada Iraki und Robert Schäfer hierzu. Nicht bei den derzeitigen Verantwortlichen oder den Verantwortlichen der letzten Jahre
Nein, das sollte auch keineswegs ein Vorwurf oder Angriff auf die Verantwortlichen der letzten Jahre gewesen sein.
Wir werden sicherlich höhere Kosten bei Betrieb (größeres Stadion, Miete für Trainingsplatz, etc.) und in der Verwaltung (Ticketing, etc.) als die von dir aufgeführten Beispiele haben, aber die genannten 8 Millionen erscheinen mir auch sehr hoch.
Demgegenüber wird unser Umsatz nämlich auch signifikant höher sein als in Meppen.
Es wäre nicht schlecht, wenn er diese Behauptung mit einer kurzen Nennung der relevanten Kostenblöcke skizzieren würde, die ihn zu den 8 Mio führen.
Fortführungsprognose ist ein extrem wichtiges Thema, welches auch unter „going-concern“ anzutreffen ist. Wenn eine Gesellschaft keine positive Fortführungsprognose hat, dann ist anders zu bilanzieren, dann könnten (Konjunktiv!) Zerschlagungs- bzw. Liquidationswerte anzusetzen sein. Aber das Verwerfen der Fortführungsprognose hätte schon eine gigantische Signalwirkung.
Eigentlich gibt es das Thema schon sehr lange, aber irgendwann vor Corona hat das eine erhebliche Brisanz bekommen, da es auf einmal Regreßanspruchsverfahren gegen die Aufsteller von Jahresabschlüssen und auch deren Prüfer (also i.d.R. Wirtschaftsprüfer) gab. Seit dieser Zeit möchte niemand mehr Probleme bekommen.
Im Jahresabschlussbericht der KGaA (siehe auch unternehmensregister.de) für 2023/2024 (ist der letzte veröffentlichte und stammt vom 31.10.2024, veröffentlicht 08.07.2025, also deutlich später!) geben die Wirtschaftsprüfer in ihrem Testat einen deutlichen Hinweis auf ein bedeutendes „Loan Agreements 2024“:
[Zitat/Anfang] „Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
Wir verweisen auf Angabe „1. Grundlagen“ im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt „4.d. „Finanzrisiko/bestandsgefährdendes Risiko“ des Lageberichts, in denen der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass es für den Fortbestand der Gesellschaft unerlässlich ist, dass
die Gesellschaft die in der Liquiditätsplanung getroffenen Annahmen einhält. Dies betrifft insbesondere die sportliche und wirtschaftliche Entwicklung im Prognosezeitraum,
die Gesellschaft die definierten Auszahlungsvoraussetzungen und die weiteren Bedingungen des Loan Agreements 2024 erfüllt und
ein entsprechend der Annahmen in der Liquiditätsplanung unterstellter Liquiditätszufluss des Loan Agreements 2024 erfolgt.
Sollte sich die Liquidität der Gesellschaft zum Beispiel aufgrund des Verfehlens von sportlichen und/oder wirtschaftlichen Zielen und/oder der Nichteinhaltung der definierten Auszahlungsvoraussetzungen und/oder der weiteren Bedingungen nicht wie geplant entwickeln und/oder die geplanten Zahlungszuflüsse nicht oder nur teilweise erreicht werden, ist die Gesellschaft auf externe finanzielle Unterstützung der Gesellschafter oder von Dritten angewiesen und wäre ohne diese Unterstützung in ihrem Fortbestand gefährdet. [Zitat/Ende]
Hm, ich bin wahrlich kein Insolvenzrechtler, aber für den Jahresabschluss 2025/2026 würde ich vor dem Hintergrund von Finanzierungskündigung, wie ich es bislang wahrnehme, die Ausführungen der Wirtschaftsprüfer zu diesem Thema für sehr interessant halten.
Aber vielleicht ist mir noch ein anderer Aspekt gestattet:
Bei Insolvenzen, die ich hier überhaupt nicht andichten möchte, war es in der Vergangenheit meist so, dass das Verfahren irgendwann einmal abgeschlossen wurde und es dann weiter ging. Das war auch nach der ersten Insolvenz der Alemannia so. Eine GmbH mit immer noch massiv schlechten Eigenkapital durfte weitermachen. Das war auch wegen den Lizenzen ganz interessant. Bei der zweiten Insolvenz ist aber etwas sehr interessantes passiert. Zum Ende einer Saison hat der e.V. dann das Lizenzrecht wieder zurück übernommen und hatte vorher symbolisch den Schnick-Schnack von der insolventen GmbH gekauft. Vorher hat der e.V. eine neue GmbH gegründet (TSV Alemannia Aachen GmbH statt der insolventen Alemannia Aachen GmbH). Anfang Juli wurde dann das Lizenzrecht auf die neue GmbH (ohne Verlustvorträge etc.) übertragen. Das war zumindest mir damals neu und hat mich positiv überrascht, dass das auch von Verbandseite mitgetragen wurde.
Blöd nur, dass eine alte vertragliche Besonderheit mit Herrn Kölmel, die er aus der Historie mit dem e.V. hatte und dann bei Ausgliederung in die erste GmbH mitübertragen wurde (es ging nachher um Fernsehgelder), Ping-Pong spielte und von der alten GmbH zuerst wieder auf den e.V. zurückfiel und dann von dort wieder bei der neuen GmbH landete.
Wieso ich davon hier berichte? Es würde mich nicht wundern, wenn so ein juristischer Firlefanz auch unschöne Auswirkungen aus einem Kooperationsvertrag entfalten würde.
Habe erst einmal fertig, schönen Abend!
Ja Brüller… woher kommt denn der Cash Flow für die Zahlungen nach rechtsgültigem Urteil? Ach ja bestimmt von den Jahreskarten.
Du bist echt ein Schaumschläger. Aber Selbstbewusstsein allein ist mir halt zu wenig, du halluzinierst schon wie eine KI.Da macht es die Masse sn Beiträgen auch nicht wett.
Hat der e.V eine positive Fortführungsprognose oder benötigt er diese?
Nein, eine fortführungsprognose benötigen nur Unternehmen, die völlig überschuldet kurz vor der Insolvenz stehen, so wie es die KGaA seit 2017 tat.
Steht im Koop-Vertrag irgendetwas über das Trainingsgelände? Was passiert bei Auflösung des Vertrags?
Nein. Das ist Sache des Ausgliederung von 2002 durch KHW. Das TG und GS gehören der KGaA, der Erbpachtvertrag für das Gerundstück läuft ebenfalls auf die KGaA.
Der EV hat ein Nutzungsrecht für das NLZ und seine Ü Mannschaften für 1000 Std p.a. auf den Plätzen 2 3 4 und teilweise 5 sofern nicht gebaucht von der U21.
Dazu eine Hand voll Büros verteilt in der GS.
so…nach dem ersten Schritt: KO-Vertrag gekündigt…jetzt Schritt 2 finalisiert: Ligazugehörigkeit safe
es geht voran, also optimistisch und geduldig bleiben…es läuft ![]()
Hat Havelse denn die Infrastruktur um den Durchmarsch in die 1. Liga, der somit unweigerlich kommt, zu stemmen?
Wird sich zeigen. Paderborn war da sicherlich professioneller aufgestellt, aber man weiß ja nie.