So sehe ich das auch. Ich wäre da vorsichtig, die Bayerische gleich ins Nirvana zu schreiben. Und ja, die Zusammenarbeit war nicht immer einfach. Auf der anderen Seite ist die Bayerische schon ewig dabei, übrigens auch schon bei der ersten „4“. Damals haben sie uns die Treue gehalten.
Wie schon im anderen Thread geschrieben: Die Bayerische muss hier so handeln und sich davor schuetzen hier evtl. hohe Betraege zu zahlen die dann durch die aktuell wahrscheinliche Insolvenz komplett futsch waeren. Sie musste so handeln. Ebenso werden alle anderen Sponsoren hier aehnlich handeln muessen. Ich sehe damit aber kein Problem sondern endlich die Chance mal mit nem weisen Blatt Papier von neuem zu beginnen. Ich wuerde auch schwer darauf tippen, dass sie nach einer Insolvenz der Kgaa Sponsor sind. Aber eine Aussage wie "Jetzt gehen wa erstmal raus, damits mit der Insolvenz reinen Tisch gibt und dann steigen wir neu ein und sponsern” kommt halt rechtlich a bisserl problematisch daher xD
Sie müsste aber nicht in aller Öffentlichkeit so handeln, wenn es nur um die rechtliche Absicherung geht
Sollte es so kommen, bin ich der erste, der sich entschuldigt
Den allergleichen Gedanken hatte ich beim Lesen auch sofort.
Die Edith merkt noch an:
Puh… als Sponsor bei 1860 ist es wirklich nicht einfach, wenn man die teilweise hasserfüllten Kommentare hier liest. Die Bayrische hat uns nach der ersten „4“ immerhin ziemlich den Arsch gerettet.
Viele Entscheidungen werden wir erst in den nächsten Tagen, wenn nicht Wochen, bewerten können.
Ist sie nicht ein Konzernverbund aus Aktiengesellschaften und somit Mitteiluungsverpflichtend nach Atkienrecht ?
Und will nicht nur wieder als Sponsor einsteigen, sondern am liebsten noch ein paar % einer neuen Kapitalgesellschaft erwerben.
Das Thema würde ich dann, falls wir das aktuelle beenden, bitte nie wieder bei den Löwen hören wollen.
Bitte keine Investoren mehr bei sechzig.
Die im LF aktuell aufkommende These, Gräfer würde nach einem Ausstieg Ismaiks wiederkommen (bis hin zur Gipfelthese, dies sei geplant gewesen), widerlegt Gräfer selbst. Seine Forderung nach einem „echten Neuanfang“ mit „neuen Strukturen“ hört sich eher nach Ismaiks Katalog an als nach klammheimlicher Unterstützung des e. V.. Zumindest versteht er etwas anderes darunter als es hier gerne verstanden wird.
Eine hybride MV, der Aufruf zum Vereinseintritt, um Einfluss zu gewinnen - doch, doch: Gräfer schwenkt sicher bald die Anti-Ismaik-Fahne und stimmt persönlich das Scheich-Lied zur nächsten MV an.
Wer den O-Ton hören möchte, muss halt doch mal auf die „dunkle (Web-)Seite“ gehen (man kann ja soweit scrollen, dass man den Fragesteller nicht erblicken muss). Wer weiter dem Trugbild einer (zumindest indirekten) Unterstützung Gräfers für einen Gesellschafterwechsel anhängen will (und das werden nicht wenige sein), der kann es ja lassen…
Ich habe geträumt, dass heute alle Sponsoren, bei denen das vertraglich möglich ist, aussteigen: Begründung copy-paste vom Leit -Sponsor Die Bayerische übernehmen. Noch besser: Die Zuwendungen dann direkt an den E. V..
Dominoeffekt => Insolvenz als self fulfilling prophecy
Na wenn das mal kein gutes Omen ist…
Klingt nachvollziehbar was Du da schreibst. Mit einer kleinen Ergänzung dass die Bayerische lange Zeit mehr Einfluss wollte und da stört ja im Prinzip auch ein Herr Ismaik.
Herr Gräfer träumt vielleicht Nachts davon dass er selbst e.V. Präsident wird und ein regionaler Sponsorenpool den Laden finanziert. So wie in Kaiserslautern. Dem dortigen e.V. hat man ein paar Mio. Schulden aufs Auge gedrückt und ein regionaler Investorenpool finanziert den Profibereich und kontrolliert die Gremien. Zugegeben bisher durchaus mit sportlichem Erfolg.
Ich hatte in den letzten Monaten mehrere Gespräche mit Gräfer. Er hat eine sehr klare Meinung zu Ismaik, die sich mit meiner deckt. Somit gehe ich auch fest davon aus, dass er gerne einen Beitrag dazu leistet, Ismaik loszuwerden.
Aber ja, er ist definitiv kein Hardcore e.V.ler und wird er auch nie werden. Er meinte ja auch, dass das Präsidium ein Hybridwahlrecht per Dekret bestimmen könnte, was natürlich nicht so ist.
Ich habe leider keine Versicherungen, die ich jetzt kündigen könnte.
Ich habe mir Gräfers Äußerungen bei Griss angesehen und halte seine Ausführungen für gut. Jetzt einseitig eine Seite anzugreifen wäre schlichtweg unprofessionell, auch und vor allem vor dem Hintergrund, dass er ja auch immer mit für sein Unternehmen spricht.
Dass sich die Strukturen ändern müssen, ist doch unbestritten.
Wir sind 2017 den einen großen Zankapfel im Verein, die Stadionfrage, mangels Alternativen zumindest in weiten Teilen losgeworden. 2026 können wir den zweiten großen Zankapfel, den Investor, los werden. Alles, was dann bleibt, sind Meinungsverschiedenheiten, die man produktiv diskutieren kann, ohne, dass diese Existenzialität in dieser Frage enthalten ist, wie beim Stadion und beim Investor in den letzten 30 Jahren. Und all die Themen, die abgesehen von diesen Fragen vor der MV 2024 umhergingen, was eine hybride Mitgliederversammlung angeht, was die Strukturen angeht, das sind ja alles Themen, die in einem breiten Verein Platz haben.
Auch die Stadionfrage kann übrigens - in ferner Zukunft - natürlich auch wieder eine Rolle spielen. Aber wenn es dann darum gehen sollte, ob es die grüne Wiese ist oder das GWS, dann ist das eine andere Diskussion als es sie die letzten 35 Jahre war, wo die Involvierung der Seitenstraße und die finanzielle Notlage stets eine andere emotionale Note in diese Diskussion brachte. Von mir aus hat sogar die Frage, ob externe Investoren Platz bei 1860 haben, einen Platz in diesem Verein. Aber eben, wie bspw. in Frankfurt oder Stuttgart, aus einer Position der Stärke heraus. Mit den Mitgliedern, und nicht gegen sie. Und dann haben wir eine andere Diskussion als 2011 oder in den letzten 15 Jahren. Mit diesen geänderten Grundvoraussetzungen könnten wir auch wieder zu einem gesunderen Miteinander finden mit einem breiten Meinungsspektrum, das es bei einem großen Verein nun mal gibt.
Raus aus diesen Lagern, sobald der Hauptgrund dafür weg ist!
Gräfer sagt mehrmals, dass Gernot Mang und die aktuell im Verein handelnden seine Unterstützung haben. Dass er an eine Euphorie wie 2017 unter einer neuen Gesellschafterstruktur glaubt. Vorher sagt er, dass er großen Respekt vor den ehrenamtlich Tätigen hat. Wir sollten gerade jetzt nicht in jede Aussage irgendwelche konfrontativen Absichten lesen. Blick nach vorne. Hat der Gräfer vollkommen Recht.
Solchen Meinungen seien für mich alle Hände dieser Welt gereicht.
Die bayerische soll am Club Interesse zeigen
Es muss dringend diese Spaltung des Vereins aufhören. Da werden Schulbäden aufgemacht und gefüllt, das ist einfach nur irre. Nicht zuletzt hat das ja auch dazu geführt, dass man an dem Punkt im Mai 2011 stand.
Profifußball, Vereinswesen und Gesellschafter schliessen sich nicht automatisch aus.
Die Forderungen von Gräfer sind ja nichts Besonderes und teils berechtigt und man wird sie so oder ähnlich von beinahe allen strategischen Partnern und Investoren hören. Aber mit z.B. Gräfer kann man schlicht und ergriefend anders reden als mit HI. Für ihn sind das Verbandsrecht und Gesellschaftsrecht keine Fremdwörter oder böhmische Dörfer wie man so schön sagt. Und da lassen sich Lösungen finden die mit HI halt nicht möglich waren.
Man muss 50+1 anders sehn. Es ist ein Schutz gegen feindliche Übernahmen, aber nicht zwingend eine Wand gegen die unternehmerische Freiheit.
Auch Gräfer ist in erster Linie Geschäftsmann. Sein Interesse ist es, auf ein Investment größtmöglichen Einfluss zu haben. Also wie Ismaik, wie jeder andere auch. Aus seiner Sicht ist das auch sein gutes Recht.
Aber Gräfer ist mit Sicherheit kein Verbündeter der eV-Seite, wie hier schon wieder geraunt wird, der Ismaik loswerden und die Verbleibenden einfach selbstständig weitermachen lassen will, ja sogar dann mit einem Füllhorn zurückkehren würde.
Sicher ist von ihm kein solch erratisches Verhalten zu erwarten, wie wir es von Ismaik kennen. Aber gegenüber ihm erfolgt die Kommunikation auch direkt und nicht über sprachliche und personelle Barrieren.
Jeder Investor (oder Hauptsponsor) würde am liebsten die Zügel in der Hand halten. Wer was anderes glaubt, der hat einen sehr optimistischen Blick auf das Geschäftsleben…