Will ich so pauschal garnicht unbedingt sagen. Aber zu uns passt sie im Moment nicht. Bzw. die Gegner haben sich dermaßen darauf eingestellt, dass wir damit nicht (mehr) zum Erfolg kommen.
Und dann erwarte ich von der sportlichen Führung halt, dass man da auch mal umdenkt. Der Kader ist ja nun breit genug, um auch Alternativen zu ermöglichen.
Ich finde schon, dass unser Trainer flexibler ist als in der Vergangenheit. Diesmal wieder mit Kobylanski und auch mit Tallig, der überraschender Weise in der 1. HZ vor allem Rechtsaußen gespielt hat. Regelrecht an der Auslinie ist er geklebt. In der 2. HZ dann erst Wein für Lang (Dreierkette mit Doppelsechs?), Boyamba auf Linksaußen, dafür Vrenezi/Deichmann/Tallig überall. Dann Meris für Greilinger und Verlaat auch nach vorne. Zum Schluss ganz ohne Außenverteidiger…
Wurde ja schon vielfach beschrieben: Das Problem ist, dass wir keine stabile Struktur im Mittelfeld haben. Da findet kein ruhiges Zusammenspiel statt, geschweige denn, dass ein einzelner das Heft in die Hand nimmt. Kobylanski und Vrenezi können das aus unterschiedlichen Gründen (noch?) nicht. War kein Problem, als wir vorne löwenstark gepresst haben und von hinten raus erfolgreiches hochundweit gespielt haben. Aber jetzt lassen wir uns leider das Spiel des Gegners aufzwingen und wirken ratlos. Ich hoffe seeehr, dass das in Osnabrück wieder andersrum läuft.
Das mit Deichi ist auch so’n Ding. Der Bursche gehört auf die Außenbahn. Und nirgendwo anders hin. Ob als RV oder eine Position weiter vorn, ist dabei fast egal.
Dann sollte das doch wohl zwingend trainiert werden, oder Koby muss offensiv so stark spielen, dass er es nicht braucht.
Anscheinend beides jedoch nicht passiert.
Wenn man sich sein Profil anschaut, dann war das nie seine Stärke und hätte man bei der Verplfcihtung berücksichtigen müssen.
Er ist 10er und mehr nicht, er spiel die Bälle in die Spitze und soll eigentlich die Anspielstation im MF sein, ist er aber nicht, weil wir einfach kein MF haben.
Verstehe immer noch nicht, wieso bei uns alle MF Spieler die außen suchen.
Definition 10er:
Durch seine zentrale Spielposition kann der 10er für fast alle Spielpositionen Anspielstation sein. Daher absolviert ein guter 10er viele Freilaufbewegungen und orientiert sich stets Richtung Ball. Die Folge sind viele Ballkontakte. Zuspiele die er möglichst schnell oder direkt weiterleitet.
… da wird halt von einem „guten“ geschrieben …
Eine spielerische Weiterentwicklung ist jedoch bei uns nicht verboten, soweit ich weiß!
Der ist emotional halt 0,0 mit den Löwen verbunden und hat auch kein Interesse was rund um den Verein passiert.
Er wohnt halt in München und da ist es eben praktisch.
Geo könnte auch in jedem x beliebigen Fussballforum schreiben mit dieser „Einstellung“.