Insolvenzrecht und deren Abläufe sind nicht meins, kenn mich damit überhaupt nicht aus. Ohne Fussball dürfte da doch aber trotzdem ein ordentlicher Teil seiner eigentlichen Arbeit dort wegfallen? Geld ausgeben kann er ja auch keines…
Bis jetzt wird da noch Fußball gespielt und der Spielbetrieb im Auftrag der Speilbetriebs GmbH organisiert, also nichts anderes als bisher auch.
Des Weiteren müssen weiterhin die Verwaltungstätigkeiten erledigt werden und dafür ist er als alleiniger GF auch vollumfänglich zuständig. Geld ausgeben darf er auch mit vorheriger Einwilligung für laufende Kosten und/oder nachträglicher Genehmigung des IV. Vorerst läuft also der Betrieb einfach weiter.
Ich formuliere es um: Der e.V und die aktuelle GmbH werden doch - sofern sie nicht dazu gezwungen sind - nicht auf seine Expertise beim zusammenstellen eines Kaders (und vermutlich auch andere Dinge) verzichten, geschweige denn, ihn zur Persona non grata erklären, bis er zur GmbH wechseln kann. Auch lässt ihn doch keiner „da drüben“ allein sitzen, bis er dort alles allein erledigt hat.
Wenn er die GmbH übernehmen soll, wird er vollumfänglich - im Bereich des möglichen - dort involviert sein. Sonst klopft er doch eines Tages dem Alper auf die Schulter und fragt ihn „was habts denn da jetz wieder gmacht“. Also zumindest wenn er Kader und finanzielle Situation dann irgendwann übernimmt.
Ob diese ganze „Informationspolitik“ wirklich zum Schutz dient oder einfach mangelhaft ist, kann ich nicht beurteilen.
Vielleicht ist er ja Bestandteil des gemieteten Package. Dann kann er auch in der Öffentlichkeit Statements abgeben. Gott bewahre dass Probst oder Mang da reinpfuschen.
Die KGaA wurde, mit freundlicher Genehmigung des IV, als Dienstleister verpflichtet. Damit werden Leistungen eingekauft und nicht einzelne Personen. Wer diese Leistungen erbringt, liegt im Ermessen des verpflichteten Unternehmens. Die jeweilige Führung, in diesem Fall der KGaA, ist damit aber auf jeden Fall immer mit im Geschäft und kann sich, wenn der Auftraggeber damit einverstanden ist, auch zu bestimmten Dingen äußern.
Iat ja schön dass sowas an die Öffentlichkeit kommt, jedoch würde mir hierzu eine Stellungnahme des Vereins deutlich besser gefallen als ein Durchstecken von Internas an Dritte , die das dann veröffentlichen. Ist ein Verstoss gegen die Geheimhaltungspflicht.
Hätte das die SZ aufgegriffen wären meine Bauchschmerzen deutlich geringer.
Ich war schon bei der VR Wahl skeptisch. Vielleicht sollten wir bei nächster Gelegenheit Marc von Sicherer nachnominieren.
Wir sollten die Zusammensetzung unserer Vereinsgremien überdenken.
Als Fan wiegt für mich jede Lügengeschichte des katastrophal gescheiterten angeblichen Finanzexperten wie ein erneuter Zerstörungsversuch auf 1860.
Da muss man sechzger.de sehr dankbar sein, dass es ihnen gelungen ist die Fakenews des Milliardenvernichters zu widerlegen, sonst würden womöglich die ARGE-Fans u.ä. noch Jahrzehnte diesem we-go-to-the-top-Verkünder nachtrauern
Du missverstehst mich! Grundsätzlich soll sowas schon aufgedeckt werden.
Dass sechzger.de vertrauliche Besprechungsprotokolle vorliegen hat, und wir einen „ehemaligen“ Redakteur von ihnen in den Verwaltungsrat gewählt haben gefällt mir nicht!
Jan Walla sieht dabei nach eigener Aussage auf der MV keinen Interessenskonflikt. Sowas nenne ich schmerzbefreit.
Könnte es sein, dass du eine Verschwörungsmythe verbreiten willst?
Wenn du keine Beweise hast, dass Jan die Infos weitergegeben hat, reicht die unbewiesene Behauptung für eine Strafanzeige, denn es gibt eine Vielzahl von Personen, denen auch die Infos vorlagen.
Ich bin ja nicht dabei, aber wenn man etwas an die Presse durchsteckt muss das ja nicht zwangsweise eine Einzeltat sein. Man kann sich da ja auch gezielt abstimmen und dann eine Info über einen bevorzugten Kanal weitergeben. Alles informell natürlich.
Ich kann Deine Bedenken durchaus nachvollziehen. Im aktuellen Podcast von Sechzger.de erzählt der Moderator unverblümt, dass er mit Walla die gemeinsame Autofahrt Richtung Aubstadt verbracht hat. Kann mir doch keiner erzählen, dass da keine Infos fließen.
Nicht falsch verstehen! Die beiden können soviel
Zeit miteinander verbringen wie sie wollen, nur sollte da beruflich/privat schon getrennt werden.
Genau diese Kungelei haben wir doch immer auf HI Seite kritisiert.
Ums gleich klar zu sagen. Ich bin Sechzger.de und seinen ehrenamtlichen Leuten sehr sehr dankbar für ihre Arbeit der letzten Jahre. Man muss nun aber auch aufpassen, sich nicht zum inoffiziellen Sprachrohr des e.V. zu machen und weiterhin kritisch bleiben. In alle Richtungen.
Wobei der Hinweis „beruflich und privat“ interessant ist. Denn es ist für beide ja nicht beruflich. So ganz privat halt auch nicht, und ich kann mir vorstellen, dass genau das auch schwierig ist.
Grundsätzlich sollten wir auch ned das richtige Maß verlieren. Denn die eigentlichen Schweinereien passieren ja nicht in der Redaktion sondern eben bei unserem katalanischen Finanzexperten. Nur scheint hier bereits der auch bei Trump zu beobachtende Gewöhnungseffekt einzutreten. Das interessiert schon keinen mehr, das Empörungspotential scheint aufgebraucht.
Sollen Verwaltungsräte oder sonstige Verantwortliche im e.V. den Kontakt zu Freundinnen und Freunden im Umfeld von Sechzig abbrechen und nicht mehr mit denen auswärts fahren?
Anderswo wäre man froh, wenn das Engagement von Funktionären auch Auswärtsspiele am Arsch der Welt am Dienstagabend mit einschließt. Es ist doch gerade ein Vorteil, dass Verwaltungsräte auch aus dem Fanumfeld kommen.
Und nur zur Erinnerung: Wir würden über nichts von alledem reden, wenn andere Interessengruppen in kommerziellen Blogs nicht Lügengeschichten über unseren Verein verbreiten dürften.
Natürlich ist das nicht leicht zu trennen. Deshalb würde ich mich auch nicht erst in derartige Situationen bringen.
Man stelle sich vor Griss und Saki wären vor 2 Jahren gemeinsam zum Auswährtsspiel in Liga 3 gefahren und kurz danach hätte es einen pikanten Artikel auf db24 gegeben.
Da wäre hier aber mal, zurecht, Alarm gewesen.
Kann jeder halten wie er will und darf sich dann aber auch nicht über(kritische) Rückfragen wundern. Und ein Geschmäckle hat das allemal, auch wenn am Ende die Wahrheit ans Licht kommt.
Mich hätte es weniger gewundert, wenn man die Protokolle, wie weiter oben geschrieben, an die SZ durchsticht.
Ach ja, diese Duchstecherei ging mir schon immer auf den Sack! Sowohl damals unter Biero an HI Kreise, wie auch jetzt.
Mich würde hier mal die Kommunikationsstrategie vom E.V. interessieren.
Wie man das anderswo macht, ist mir herzlich egal. Ich hätte mir einfach mehr Sensibilität gewünscht.
Ich sehe es im übrigen auch als Vorteil, wenn sich der VR in Teilen aus Fans rekrutiert.
Ich verweise auf meinen ersten Absatz hier im Post und frage mich, warum man Sechzger.de als Medium für die Klarstellung gewählt hat.
Dann wären der Betreiber eines kommerziellen Blogs und der Aufsichtsratsvorsitzende einer Fußball-Kapitalgesellschaft zum Auswärtsspiel gefahren und nicht ein Autor eines unbezahlten Fanblogs mit einem unbezahlten, ehrenamtlichen Verwaltungsrats eines gemeinnützigen e.V.
sechzger.de war übrigens aufgrund einer gewissen Verwurzelung beim TSV 1860 schon gut informiert vor Jan Walla in den Verwaltungsrat gewählt wurde.