Obs ohne Kooperationsvertrag wirklich ein Nachteil ist weiß ich nicht. So groß ist der ja eher nicht.
Das Erstverhandlungsrecht und Vorkaufsrecht wenn du als eV auch entsprechende Käufer präsentieren kannst.
Vorteile sind
Wahrung von 50+1 in der GF GmbH durch Wegfall der Übertragungsklausel.
Entzug der eingeräumten Rechte des AR über das gesetzliche Maß hinausgehend.
Entzug der Sitze im Beirat der GF GmbH
Ja eben. Das hat mit der Kündigung des Kooperationsvertrages ja nix zu tun.
Und auch die DFB Lízenz hat mit der Insolvenz erstmal nix zu tun.
Das wurd hier ja alles in einen Topf geworfen. Kooperationsvertrag gekündigt = Insolvenz und Auflösung der KGaA. Stimmt eben ned.
Die Lizenz kann in der RL sowieso nicht übertragen werden. Das geht nur in der 1 2 3 Liga.
Den Punkt hier verstehe ich immer noch nicht. 2017/18 hat die KGaA in der Regionalliga Bayern gespielt. Daher gehe ich davon aus, dass 2017/18 der e.V. seine Lizenz an die KGaA übertragen hat, und das theoretisch auch 2026/27 gehen würde. Und dass diese Übertragung bislang nur deswegen nicht erfolgt ist, weil der e.V. den Kooperationsvertrag gekündigt hat. Wo ist der Fehler in dieser Denklogik?
Weil unter dieser Denklogik nämlich hinsichtlich des folgenden gilt:
Kooperationsvertrag gekündigt => Keine KGaA in der Regionalliga Bayern => Wegfall der Geschäftsgrundlage der KGaA => Negative Fortführungsprognose bzw. Zahlungsunfähigkeit der KGaA => Insolvenz der KGaA.
Natürlich nicht in Form eines Automatismus, aber als Dominoeffekt in den kommenden Tagen bis Monaten womöglich schon. Wobei man noch vorausstellen muss, dass die Kündigung des Kooperationsvertrags durch wiederholtes vertragswidriges Verhaltens HIs ausgelöst wurde und entsprechend er die Kausalkette zur Insolvenz ausgelöst hätte.
Schau doch einfach die 3 Freds an in denen seit 03.06 gepostet wird was die Kündigung des Kooperationsvertrages oder die Verweigerung der Lizenz alles automatisch ausgelöst hätte.
Also Alle sind diejenigen.
Und ich sag nö, ist eben nicht so.
Mir schon klar das Widerspruch der nicht mit den Wunschvorstellungen des Mainstreams übereinstimmt auf massiven Widerstand stößt. Aber es gibt halt Dinge sind so wie sie sind und dazu gehören Regelungen und Vorschriften. Ich mache nicht mehr als darauf hinweisen dass es eben keine Automatikl gibt. Dass man Baustellen aufgemacht hat die man meine Erachtens vielleicht erstmal nicht hätte aufreissen sollen.
Tatsächlich hatte ich mir folgendes überlegt (theoretisch):
Ohne Kooperationsvertrag kann auch der e.V. eine Mannschaft in der Bayernliga stellen.
Eine KGaA eine Mannschaft in der RL Bayern.
- → wo gehen die Zuschauer hin in so einem Szenario…
- → Popcorn Kino über Monate…
(Das ganze kam mir, weil ich mir das für die Saison 2013/14 dachte. Wäre die 2. Mannschaft 2013 in den Relegationsspielen erfolgreich gewesen, dann hätte die 2. im GWS 3. Liga gespielt und die 1. in der Arena 2. Liga.
Das ist eben falsch. Habs ja schon dem Apollo erklärt.
Du bekommst von der Stadt die Lizenz für ein Bierzelt auf der Nördlinger Mess. Die ist nicht auf Dritte übertragbar. Aber Du beauftragst mich mit dem Aufstellen, Besorgen des Personals und den Schankbetrieb.
Dann bist immer noch Du Inhaber der Lizenz und der Stadt verantwortlich, aber hast mir die Organisation übertragen.
Der Denkfehler besteht darin, dass die Lizenz beim BFV im Gegensatz zu 1 2 3 Liga nicht auf die KGaA übertragen werden kann. Das ist ausgeschlossen. Und deshalb war das auch 2017 nicht der Fall.
Der Kooperationsvertrag war ein Vertrag zwischen e.V. und HAM Ltd über die Zusammenarbeit aber nicht zwischen e.v und GF-GmbH. Aber dort ist die Organisation des Spielbetriebs in der KGaA vereinbart. Im Gesellschaftsvertrag zwischen eV und GF GmbH = Satzung KGaA nach Ausgliederungsplan.
Desalb wurde vom Verein beim BFV die Zulassung im März beantragt und im Lizenzierungsverfahren im April die Erfüllung der Voraussetzungen durch die KGaA sichergestellt. Und das hat sich durch die Kündigung des Kooperationsvertrages nicht geändert.
Rein theoretisch hätte er die die aus der U17/U18 die in die U19 aufsteigen würden.
Ob die allerdings Lust auf Bayernliga anstatt Junioren Bundesliag haben ist die andere Frage.
Aber mit welcher Begründung sollte man eine e.V. Mannschaft in die Bayernliga eingruppieren, wenn gleichzeitig die KGaA eine 1. Mannschaft in der Regionalliga stellt?
So habe ich zumindest den @loewengraetscherR verstanden.
Und, mit der gleichen Begründung wieso wir nicht in der C-Klasse neu starten würden. Weil wir halt 5.000 Leute mitbringen .
Haching hat auch aus dem Nichts „Landesliga Südwest“ ihre neu ins Leben gerufen 2. Mannschaft melden können. Vor 3 (!?) Jahren. Warum soll das nicht 1 Liga höher gehen.
OK, verstanden. Man muss unterscheiden zwischen a) der Lizenz auf der einen Seite und b) der Organisation des Spielbetriebs, die Lizenzinhaber weiterreichen können, auf der anderen Seite.
Das heißt, dass die GmbH & Co. KGaA Stand heute den Spielbetrieb in der Regionalliga Bayern 2026/27 organisieren wird, weil das so in der aktuellen Satzung (letzte Änderung 23.12.2024) der GmbH & Co. KGaA steht. Und wenn der e.V. das nicht will, er die Organisation des Spielbetriebs einfach an eine andere Gesellschaft übertragen kann. Dem wäre aber der Kooperationsvertrag im Weg gestanden. Und deswegen musste man den Kooperationsvertrag kündigen, um der GmbH & Co. KGaA die Organisation des Spielbetriebs zu entnehmen. Und damit kommt man doch final zum Ergebnis, dass die Kündigung des Kooperationsvertrags dazu geführt hat, dass der Spielbetrieb in der Regionalliga Bayern nicht durch die GmbH & Co. KGaA organisiert wird.
Oder nicht? (nicht provokant gemeint, sondern weil selber nicht mehr ganz durchblicke)
Hab ich im Investorenfred gemacht. Da gehörts eigentlich ja auch hin.
Man muss ja ned alles dreimal schreiben.
Was ich dazu persönlich beisteuern kann? Genau das Gleiche wie alle anderen auch. Nichts, weil ich keine Funktion habe die ein persönliches Beisteuern zu irgendwas ermöglicht. Noch nicht mal der Verwaltungsrat kann irgendwas anderes dazu beisteuern als schlaue Ratschläge und Genehmigungen wo nach Satzung oder internen Vereinbarungen erforderlich. Das operative Organ ist das Präsidium und dort werden die Entscheidungen getroffen.
Ich kann hier meine Meinung sagen und bestimmte Dinge darstellen wie sie eben sind und nicht wie man sie gerne hätte. Was rein informativen Charakter hat und keine Wertung darstellt.
Und ich sage meine Meinung auch den Verantwortlichen bei Gelegenheit direkt und blase sie nicht nur ins Forum.
Also was soll ich anderes machen?
Der KGaA 35 Millionen überweisen? Keine gute Idee. Kauf ich mit lieber ned Yacht in Monaco. Die ist nach 10 Jahren wenigstens noch die Hälfte wert und ned nix.
Und weil Dus bist. So denken mit Sicherheot 90% derjenigen die das Geld locker hätten wennst sie nach Sechzig fragst.
Die die bei Sechzig rein wollen, sind eher nicht die denen das egal sein könnte.Siondern die die am Ende mehr rausholen wollen als sie reingesteckt haben. Und da stellt sich in der Tat die Frage, ob und in welchem Umfang das Sinn macht. Nicht aus meiner Sicht, sondern aus der des TSV1860.